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Weizen, gekeimt

Weizenkeime haben einen leicht nussigen Geschmack. Vor allem in roher, gekeimter Form entfaltet sich ihr Wirkungsspektrum an wertvollen Inhaltsstoffen optimal.
83/15/02  LA:ALA
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Weizen enthält gekeimt viele Mineralstoffe und Vitamine. Der Gehalt an biologischen Wirkstoffen ist bei Weizenkeimen wesentlich höher als bei den ursprünglichen Weizenkörnern, da sich viele Vitamine und Enzyme erst während des Keimvorgangs bilden. Da Weizenkeime sehr viel Eiweiss enthalten, sind sie bei Sportlern sehr beliebt.

Allgemeine Information:

Aus Wikipedia: "Als Weizen wird eine Reihe von Pflanzenarten der Süßgräser (Poaceae) der Gattung Triticum L. bezeichnet. Als Getreide werden vor allem zwei Arten angebaut: Weichweizen und Hartweizen. Etymologisch leitet sich das Wort Weizen vom „weißen“ (hellen) Mehlund der hellen Farbe der Weizenfruchtab."

Inhaltsstoffe:

Weizensprossen bestehen mehrheitlich aus Wasser, Eiweiss, Kohlenhydraten und ungesättigten Fettsäuren. Des Weiteren sind auch Mineralstoffe und Vitamine enthalten. Zu den Mineralstoffen gehören unter anderem Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium, Mangan und Eisen. Enthaltene Vitamine sind: Vitamin E, K, B1 und B2.

Weizen selber keimen lassen:

Um Weizenkeime selber zu ziehen verwendet man am besten ein Keimglas, welches man in vielen Bioläden oder Reformhäusern beziehen kann. Als Alternative kann man auch ein Einmachglas (mit einem Stück Stoff als Abdeckung) verwenden. Als erstes gibt man ca. zwei Esslöffel Weizenkörner in ein Keimglas. Man sollte nicht zu viele Körner einfüllen, da sich das Volumen der Sprossen beim Keimen vergrössert.

Der nächste Schritt besteht darin, die Weizenkörner einzuweichen. Hierfür gibt man reichlich Wasser in das noch unverschlossene Gefäss. Die Körner sollten mehr als bedeckt sein. Anschliessend kann man den Siebdeckel aufschrauben und das Glas über Nacht (bei Zimmertemperatur) stehen lassen.

Nach dem Einweichen giesst man das Einweichwasser ab und spült die eingeweichten Körner noch einmal durch. Dazu lässt man einfach kaltes Wasser durch den Siebdeckel ins Keimglas fliessen. Dieses Wasser giesst man dann direkt wieder ab. Das Keimglas stellt man dann in 45° Stellung auf einen Unterteller, damit das restliche Wasser ablaufen kann. Diesen Wässerungsvorgang sollte man am besten zwei bis drei Mal täglich wiederholen. Nach ein bis drei Tagen ist die Keimung abgeschlossen.

Verwendung in der Küche:

Weizenkeime finden in der Küche in vielfältiger Weise Verwendung. Man kann aus ihnen einen Salat herstellen oder sie als Beilage zu Gemüse- oder Getreidegerichten verwenden. Sie lassen sich auch hervorragend ins Müsli rühren oder für die Zubereitung von Getränken verwenden, um dort für passende Konsistenz und Geschmack zu sorgen.

Weizenkeimöl:

"Weizen enthält (wie oben ersichtlich) nur wenig Fett. Der Ölgehalt der Weizenkeime liegt zwischen 8 und 12 %. Das Öl besteht zu über 60 % aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren, davon zu ca. 88 % aus der Omega-6-Fettsäure Linolsäure. Weizenkeimöl hat einen Anteil von 200–300 mg Vitamin E pro 100 g und ist damit das Öl mit dem höchsten Gesamt-Gehalt an diesem Vitamin. Das Vitamin E in Weizenkeimöl besteht überwiegend aus α-Tocopherol, mit etwa 1,2 mg/100 g sind auch etwas Tocotrienole enthalten. Weizenkeimöl weist eine geringe Oxidationsstabilität auf."

Wissenswertes:

"Die verschiedenen Arten des Weizens stellten 2013 nach Mais ... und Reis ... das am dritthäufigsten angebaute Getreide der Welt dar ... Die Anbaufläche für Weizen belief sich weltweit auf 218 Millionen Hektar."


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