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Rohkostsalat mit Avocado-Zitronen-Dressing

Rohkostsalat mit Avocado-Zitronen-Dressing schmeckt frisch und lecker. Er eignet sich nicht nur als erfrischendes Gericht, sondern ist auch ballaststoffreich.
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Vegane Rohkost

25min   leicht  


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Zutaten (für Personen, )

Für den Rohkostsalat
4 Karotten, roh
(244 g)
½ Kohlrabi, roh
(225 g)
3 Lauch
(267 g)
½ Eisbergsalat (Crisphead-Gruppe), roh
(270 g)
2 Tomaten, rot, reif, roh
(246 g)
4 Radieschen, roh
(18 g)
1 Gemüsepaprika, gelb, roh
(200 g)
1 Gemüsepaprika, rot, roh
(119 g)
Für das Avocado-Zitronen-Dressing
1 Avocado, roh
(201 g)
2 ELZitronensaft, roh
(15 g)
1 TLAgavensirup, Süssstoff
(6,9 g)
½ TLPaprikapulver
(1,2 g)
1 PriseSalz, Tafelsalz
(0,4 g)
1 PrisePfeffer, schwarz
(0,1 g)
Für die Garnitur
½ TasseSonnenblumenkern, getrocknet
(70 g)

Küchengeräte

  • Pürierstab/Stabmixer
    oder Standmixer
  • Sparschäler, Schäler

Zubereitungsart

  • zerkleinern oder mahlen
  • Nur Handarbeit, keine Erhitzung
  • mixen
  • schälen

Zubereitung

  1. Für den Rohkostsalat
    Die Karotten mit dem Sparschäler- und den Kohlrabi mit einem Messer schälen.

  2. Wenn man sich mit dem Messer nicht so sicher fühlt, lässt sich der Kohlrabi auch mit einem Sparschäler schälen.

  3. Lauch, Eisbergsalat, Tomaten, Radieschen und Paprikas gut waschen.

  4. Alles Gemüse in beliebiger Grösse schneiden und in eine grosse Schüssel geben.

  5. Den Lauch sollte man möglichst fein und klein schneiden, damit er im Salat angenehmer im Geschmack ist.

  6. Für das Avocado-Zitronen-Dressing
    Die Avocado quer schneiden, den Stein entfernen und das Fleisch in eine Schüssel mit Zitronensaft, Agavensirup, Paprikapulver, Salz und Pfeffer geben. Mit dem Stabmixer die Masse zu einer flüssigen Paste verarbeiten.

  7. Das Avocado-Zitronen-Dressing über das Gemüse in der grossen Schüssel giessen und gut vermengen.

  8. Garnieren und servieren
    Den "Rohkostsalat mit Avocado-Zitronen-Dressing" auf einem flachen Teller anrichten und mit Sonnenblumenkernen garnieren.

Rezepte mit Nährstofftabellen


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Autor
Melanie Scherer, Bild vom Jahr 2015
Melanie Scherer, Schweiz
Ich bin PH-Studentin und arbeite nebenbei für die Stiftung G+E. Einmal in der Woche mache ich Pilates.
Hinweise zum Rezept

Agavensirup: Agavensirup ist ein natürlicher Süssstoff, den man aus Agaven gewinnt. Roher Agavensirup ist dickflüssig und hat einen neutralen Geschmack. Er hat eine höhere Süsskraft als Zucker und ist sowohl in kalten wie auch in warmen Substanzen gut löslich. Da sich der Agavensirup hauptsächlich aus Fructose und Glucose zusammensetzt, wobei ersteres überwiegt, hat der Agavensirup einen sehr tiefen glykämischen Index im Vergleich zu anderen Süssungsmittel. Allerdings sollte man nicht ausser Acht lassen, dass ein hoher Fructoseanteil auch negative Wirkungen haben kann. Mehr darüber erfahren Sie beim entsprechenden Zutatentext. Für eine optimale Aufbewahrung sollte man den Sirup bei einer Temperatur unter 14 ° C und einer Luftfeuchtigkeit von weniger als 65% aufbewahren.

Ballaststoffe: Dieser leicht bekömmliche Rohkostsalat ist verhältnismässig kalorienarm, doch beinhaltet er einen hohen Anteil an für die Verdauung förderlichen Ballaststoffen. Ballaststoffe finden sich vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln und sind aufgrund ihrer Zusammensetzung für den menschlichen Körper unverdaulich. Dadurch erhöhen sie das Nahrungsvolumen und führen zu einer Zunahme des Sättigungsgefühls, ohne aber den Energiegehalt zu beeinflussen. Zudem sorgen sie dafür, dass die Aufnahme von Kohlenhydraten im Darm langsamer erfolgt, was sich positiv auf den Blutzuckeranstieg auswirkt. Da gewisse Ballaststoffe, wie beispielsweise Flohsamenschalen, viel Wasser binden, ist es ratsam genug zu trinken um ballaststoffinduzierte Verstopfungen zu vermeiden.

Kohlrabi: Der Kohlrabi ist eine der vielen Zuchtformen des Gemüsekohls. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen zwei Erscheinungsformen, die sich nach Farbe und Anbauzeit unterscheiden lassen: Grünweisse und blauviolette Kohlrabi. Das Fruchtfleisch ist bei beiden Sorten grünlich gefärbt. Geschmacklich gibt es keine merklichen Unterschiede. Beide Sorten schmecken leicht süsslich, wobei Apfel- und Zitronensäure dominieren. Beim Einkauf sollte man darauf achten, dass die frische Knolle keine Risse aufweist. Im Gemüsefach des Kühlschranks kann man Kohlrabi rund eine Woche lagern.

Paprikapulver: Paprikapulver gibt es in den verschiedensten Schärfegraden. In unserem Breitengrad erfolgt die Unterteilung in Delikatess-Paprika (mild), Edelsüss (würzig mild), Halbsüss (recht scharf) und Rosen-Paprika (scharf). Je nach Land sind auch andere Schärfe, bzw. Geschmacksgrade erhältlich. In der Regel korreliert ein erhöhter Schärfegrat mit der abnehmenden Intensität der roten Farbe des Pulvers.

Tipps

Kohlrabi Blätter verwerten: Die Kohlrabi Blätter sollten Sie beim Kauf von Biogemüse auf keinen Fall wegwerfen. Sie lassen sich wie Blattgemüse, beispielsweise Spinat, zubereiten und enthalten rund doppelt so viel Vitamin C wie die eigentliche Knolle und fast 100 Mal so viel Carotin.

Dunkelgrüne Lauchbestandteile nutzen: Viele sehen von der Benutzung der dunkelgrünen Lauchspitzen ab, da diese eine zähere Textur und einen bittereren Geschmack als die anderen Lauchbestandteile. Allerdings kann man bei biologisch angebautem Lauch wirklich den gesamten Lauch verwenden. Wem diese Bestandteile in roher Form nicht bekommen, kann sie dünsten oder in Form von Suppe verwerten.

Alternative Zubereitung

Avocado: Wenn die Avocado genug weich ist, kann man anstatt mit dem Stabmixer pürieren, die Avocado mit der Gabel zerdrücken und mit den Zutaten für das Dressing vermengen. Ja nach Belieben können Sie dadurch auch ein etwas körnigeres Dressing zubereiten.

Salatsorte: Je nach Geschmack können Sie auch zu anderen Salatsorten wie Kopfsalat oder Endiviensalat greifen. In letzterem Falle können Sie die Menge des Agavensirups erhöhen, sofern sie die Bitterkeit des Endiviensalates nicht ansprechend finden.

Nüsse: Nach Geschmack mehrere gehackte Nüsse, beispielsweise Paranüsse oder Macadamia-Nüsse zugeben.