S t i f t u n g f ü r
FacebookTwitterGoogle
Gesundheit & Ernährung
Stiftung für Gesundheit & Ernährung
Stiftung für Gesundheit & Ernährung
Beste Aussichten für Ihre Gesundheit
Beste Aussichten für Ihre Gesundheit
Beste Aussichten für Ihre Gesundheit
Beste Aussichten für Ihre Gesundheit
Informationen Zutaten Nährstoffe Videos

Zitrussalat mit Sumak Dressing, Berberitzen und Pistazien

Durch seine säuerlich herbe Note, verleiht das orientalische Gewürz Sumak diesem Zitrussalat einen exotischen Geschmack, den Pistazien und Berberitze ergänzen.
Kommentare Drucken

Vegane Rohkost

15min   leicht  


Bewerten

Kommentieren

Foto hochladen

Merken

Zutaten (für Personen, )

Für den Zitrussalat
3 Orangen, roh, Schale nicht verwendet
(393 g)
1 Grapefruit, rot/rosa, roh
(246 g)
Für das Sumak-Dressing
2 ELOlivenöl
(27 g)
1 TLSumak, Gerber-Sumach (Gewürz)
(3,3 g)
1 PriseSalz, Tafelsalz
(0,4 g)
1 PrisePfeffer, schwarz
(0,1 g)
Für den Salat
2 ELBerberitzen, gewöhnliche, rohe Beeren
(30 g)
25 gPistazien, trocken geröstet, ohne zusätzliches Salz
Zum Bestreuen
5 BlätterPfefferminze, frisch
(0,25 g)

Zubereitungsart

  • Nur Handarbeit, keine Erhitzung
  • pellen (abziehen)

Zubereitung

  1. Für den Zitrussalat
    Orangen- und Grapefruitkappen mit dem Messer entfernen. Nun die Schale mit einem Messer in kleinen Schritten vom Fruchtfleisch trennen. Dabei leicht rund nach unten schneiden. Übrig bleibt die Frucht ohne die manchmal grobe Haut.

  2. Zitrusfrüchte in Scheiben schneiden, den dabei entstehenden Saft auffangen und für das Dressing weiterverwenden.

  3. Für das Sumak-Dressing
    Aufgefangenen Saft mit Olivenöl und Sumak sowie Salz und Pfeffer gut verrühren.

  4. Anrichten
    Orangen- und Grapefruitscheiben auf einem großen Teller anrichten und mit dem Dressing beträufeln. Berberitzen und Pistazien darüber verteilen und mit etwas frischer Minze garniert servieren.

Rezepte mit Nährstofftabellen


Kommentieren (als Gast) oder anmelden

Kommentare Drucken
Buch
Buch: Vegan Oriental
Vegan Oriental
Neun Zehn Verlag , Parvin Razavi
Weitere Bilder (6)
Bestellmöglichkeiten

Das Buch Vegan Oriental stellt uns exotische, unkomplizierte Rezepte in liebevoller Aufmachung vor. Das Credo von Parvin Razavi: bewusste, nachhaltige Ernährung

Parvin Razavi, eine in Österreich lebende Iranerin und Autodidaktin in der Küche, kocht experimentierfreudig, leidenschaftlich und gerne für viele Gäste.

Mit ihrem Buch möchte sie dazu anregen, es ihr gleich zu tun - Genuss, Wohlbefinden und soziales Miteinander sind ihr dabei besonders wichtig. Auch auf „bewusste und nachhaltige Ernährung“ legt sie viel Wert. Sie ist Redakteurin beim BIORAMA Magazin für nachhaltigen Lebensstil. Darum lag das Verfassen eines rein veganen Kochbuchs wohl nahe. Ihr ist wichtig, wenn möglich nicht auf Ersatzprodukte zurückzugreifen – schon gar nicht auf solche industriellen Ursprungs.

Das Buch mit dem fröhlich-bunten Cover sticht sofort ins Auge. Aufwändige und liebevolle Buntstiftzeichnungen lassen erste kulinarische Hinweise erkennen: Zitronen, Granatäpfel, Feigen, Rosen und Artischoken. Wer dahinter kein gewöhnliches Kochbuch vermutet, liegt genau richtig.

Ein Glossar, ebenfalls geschmückt mit Buntstiftzeichnungen, stellt zunächst die wichtigsten orientalischen Zutaten vor. Weil viele der vorgestellten Gerichte Reis beinhalten, erklärt Parvin Razavi praktischerweise gleich zu Anfang auch zwei verschiedene persische Methoden der Reiszubereitung, auf die sie immer wieder zurückgreift.

Die Rezepte gliedern sich in unterschiedliche Herkunftsländer – Iran, Armenien, Syrien/Libanon/Jordanien, Ägypten, Marokko und Türkei – und für jedes Land gibt es ein eigenes Register, das die Mahlzeiten unterteilt. Auch unten auf den Rezeptseiten ist jeweils ersichtlich, ob das Rezept ein Hauptgericht, ein kleines Gericht („Mezze“), eine Beilage oder ein Dessert ist.

Zu vielen Gerichten finden wir einen kleinen Kommentar. Auch zwischen den Rezepten sind immer wieder einzelne Lebensmittel porträtiert. Das Buch lädt zum Verweilen ein, lässt den Leser entdecken, schwelgen und betrachten. Die authentisch wirkenden, seitenfüllenden und sehr anregenden Bilder lassen dieses Kochbuch als Coffee Table Book durchgehen.

Fast alle Rezepte benötigen nur wenige Schritte der Zubereitung und keine Vorbereitungen. Parvin Razavi integriert so das Besondere in den Alltag. Da sie selbst zwei Kinder hat, ist sie auf diesem Gebiet erprobt. Die Zubereitung soll zudem die Inhaltsstoffe schonen, wie z.B. beim Schmoren, so dass sich der Körper durch das Essen bereichert und nicht belastet. Das Buch Vegan Oriental enthält auch vereinzelt Rohkost-Rezepte, wie etwa Salate und Eingelegtes. Die meisten der Gerichte sind wärmend-deftig oder leicht und erfrischend. Sie passen vor allem in den Spätsommer und Herbst. Für feierliche Anlässe mit mehreren Gästen oder einem geselligen Abend am Tisch eignen sich die Rezepte unter „Mezze“. Wenn daraus ein Hauptgericht entstehen soll, passt man einfach die Menge an.

Wer sich gerne inspirieren lässt, ein Gefühl für Genuss und Leidenschaft in der Küche hat oder entwickeln möchte, wird mit Vegan Oriental viel Freude haben. Es ist kein Buch für schnelle Lösungen oder klare Vorschriften. Parvin Razavi verbindet traditionelle Zubereitungsarten und Zutaten mit eigenen, neuen Ansätzen und erschließt dem Leser im Kleinen neue Welten ohne zu bevormunden. Die Tipps, die es unter vielen der Rezepte gibt, vermitteln: „Wenn ihr möchtet, könnt ihr dies so zubereiten, wie ich es für euch aufgeschrieben habe – oder eben so, wie es euch am besten gefällt."

Ebenfalls im Neun Zehn Verlag erschienen und auf unserer Website vorgestellt sind Rohkost von Kristina Unterweger sowie Kick it vegan! von Ilja Lauber.

 

Buchbesprechung von Nora Maria Nagel, Frankfurt

... mehr

Hinweise zum Rezept

Sumak: Sumak, genauer Gerber-Sumach oder Gewürz-Sumach genannt, ist ein typisches orientalisches Gewürz. Bevor man es zum Würzen reicht, vermischt man es in der Regel mit Salz. Gerber-Sumach ist durch seinen säuerlichen Geschmack eine wunderbare Alternative zu Essig oder Zitronensaft.

Berberitzen: Wie bereits ihre Zweitnamen "Sauerdorn" oder "Essigbeere" verraten, haben diese kleinen Früchte einen säuerlich- bis sauren Geschmack.

Tipps

Einkauf: Sowohl Sumak als auch Berberitzen finden Sie in türkischen bzw. orientalischen Lebensmittelläden oder in manchem gut sortierten Supermarkt.

Alternative Zubereitung

Alternative zu den Berberitzen: Haben Sie keine Berberitzen zur Hand, können Sie alternativ auch getrocknete Cranberrys oder Johannisbeeren nehmen (evtl. zuvor in Ztronen- oder Limettensaft tränken).

Salatzusatz: Zu diesem Salat passen auch grob geschnittener Chicorée oder Radicchio.