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Rohes Chili mit Champignons und Bärlauch

Dieses rohe Chili mit Champignons und einer mit Bärlauch verfeinerten Sauce kommt ohne Kochen aus und steht dem Originalrezept geschmacklich in nichts nach.

Vegane Rohkost

20min   leicht


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Zutaten (für Personen, )

Vorbereitung für die Chilisauce
9 Tomaten, getrocknet oder sonnengetrocknet
(45 g)
Für die Chili-Gemüse Basis
3 Tomaten, rot, reif, roh
(369 g)
3 Zucht-Champignons, roh
(54 g)
1 Gemüsepaprika, rot, roh
(119 g)
8 Oliven, schwarz, entsteint
(30 g)
1 Schalotte, roh
(20 g)
1 Maiskolben, geschält
(300 g)
1 TLPetersilie, getrocknet
(0,5 g)
1 TLBärlauch, getrocknet
(0,08 g)
1 TLMajoran, getrocknet
(0,6 g)
Für die Chilisauce
7 Tomaten, rot, reif, roh
(861 g)
1 TLPaprikapulver, edelsüss
(2,3 g)
1 TLChilipulver
(2,7 g)
1 Gemüsepaprika, rot, roh
(119 g)
¼ TLMacis, gemahlen
(0,42 g)
2 TLRapsöl
(9 g)
½ TLKurkuma, gemahlen
(1,5 g)
1 ELSojasauce (Tamari)
(18 g)
1 PriseZimt, gemahlen
(0,1 g)
1 TL, gemahlenBasilikum, getrocknet
(1,4 g)
1 TLBärlauch, getrocknet
(0,08 g)

Nährwerte pro Person Frau Mann
Energie 743 kcal 37,1 % 29,7 %
Fett/Lipide 18 g 25,9 % 22,7 %
davon gesättigte Fette 2,3 g 11,6 % 7,7 %
Kohlenhydrate 56 g 20,7 % 16,4 %
davon Zucker 32 g 36,0 % 29,4 %
Ballaststoffe 24 g 94,0 % 94,0 %
Proteine (Eiweiss) 23 g 46,9 % 39,1 %
Kochsalz (Na)1.648 mg 68,6 % 68,6 %
Eine Portion wiegt 977g. Empfohlene Tagesdosis nach GDA.
Fett/Lipide
Kohlenhydrate
Proteine (Eiweiss)
Kochsalz

Küchengeräte

  • Standmixer
    oder Pürierstab/Stabmixer

Zubereitungsart

  • Nur Handarbeit, keine Erhitzung
  • einweichen
  • mixen

Zubereitung

  1. Vorbereitung für die Chilisauce
    Getrocknete Tomaten für ungefähr 15 Minuten einweichen.

  2. Diese Tomaten finden in späteren Rezeptschritten für die Zubereitung der Chilisauce Verwendung.

  3. Für die Chili-Gemüse Basis
    Tomaten, Paprika, Champignons, Paprika und Oliven in kleine Würfel schneiden. Schalotte fein hacken.

  4. Maiskörner mit dem Messer (am besten einem Filetiermesser) vom Kolben trennen. Dazu den Maiskolben in eine Schüssel stellen und die Körner von oben nach unten abschneiden.

  5. Alles zusammen in einen Topf oder eine Schüssel geben. Die Gemüsemischung gut mit den Kräutern vermengen und beiseite stellen.

  6. Für die Chilisauce
    Die eingeweichten Tomaten abtropfen lassen, waschen und zusammen mit den restlichen Zutaten im Mixer bei hoher Geschwindigkeit zu einer feinen Sauce verarbeiten.

  7. Für eine intensivere Bärlauch-Note können Sie entweder die Menge der getrockneten Zutat erhöhen, oder frischen Bärlauch verwenden. Bei Letzterem empfiehlt sich aufgrund des Wassergehaltes die 10fache Menge im Verhältnis zu der getrockneten Variante.

  8. Die Sauce zum Gemüse geben, alles gut durchmischen und das rohe Chili servieren.


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Buch
Raw soul food - vegane Rohkost macht glücklich, 74 Rezepte von kinderleicht bis gourmetköstlich
Raw Soul Food - vegane Rohkost macht glücklich
Verlag Eugen Ulmer, Julia Lechner
Weitere Bilder (6)
Bestellmöglichkeiten

Das Kochbuch Raw Soul Food- Vegane Rohkost macht glücklich zeigt, wie Sie auch bei dieser Zubereitungsart erstaunlich vielseitige Gerichte zubereiten können.

Das Buch hält was es verspricht: „Vegane Rohkost macht glücklich“! Man kann sich gesund und abwechslungsreich ernähren. Mit „Rezepten von kinderleicht bis gourmetköstlich“ stellen die Autoren Julia Lechner und Anton Teichmann eine breite Auswahl fantasievoller und schmackhafter Gerichten vor.

Über den Autor
Rohkost spielt eine zentrale Rolle in der veganen Lebensweise der beiden Autoren Julia Lechner und Anton Teichmann. Dieses Buch soll als Inspiration dienen und einen Einblick in die „fantastische Welt der veganen Rohkost“ bieten.

Inhalt des Buches
Die ansprechenden Rezepte sind in sieben Kategorien unterteilt:

  • Salate
  • Rohkost to go
  • Hauptgerichte
  • Fruit Love
  • Torten, Kuchen und Pralinen
  • Desserts
  • Smoothies, Shakes und Cocktails

Das Kochbuch Raw Soul Food beginnt mit einer Danksagung der Autoren Julia Lechner und Anton Teichmann.

Das Inhaltsverzeichnis ist überschaubar gegliedert, wobei die einzelnen Kategorien farblich von einander abgehoben sind.

Einleitung
Es folgt eine Einführung in die vegane Rohkost, welche die Vorteile dieser Art der Zubereitung auch für Neueinsteiger nachvollziehbar präsentiert. Die Einführung behandelt folgende Abschnitte:

  • Kochen als Nährstoffkiller
  • Rohkost ist lebendige Kost
  • Ungeahnte Speisenvielfalt
  • Die heilende Kraft der Rohkost
  • Vegan - Leben und Leben lassen
  • Eine neue Art der Zubereitung

Im folgenden Kapitel “Nahrungsmittel? Lebensmittel“ lautet die Kernaussage: „Während Nahrungsmittel den Hunger stillen, sollen Lebensmittel uns lebendig halten“.

Der nächste Abschnitt widmet sich den Nüssen, Samen und Sprossen. Er enthält eine Tabelle der am häufigsten verwendeten Nüsse und Samen, einschliesslich ihrer Einweichzeit und gibt Tipps zum Ziehen von Keimlingen und Sprossen. Eine farbliche Abbildung rundet dies ab.

Das Kapitel „Küchengeräte und Equipment“ behandelt die wichtigsten Küchengeräte, die man bei der Zubereitung der veganen Rohkost benötigt.

Rezepte
Zu Beginn jeder der sieben Rezept-Kategorien sind farbenfrohe Zutaten appetitanregend illustriert. Es folgt eine kleine Einführung, die unterschiedliche Zutaten vorstellt und hilfreiche Tipps liefert. In beinahe jeder Kategorie sind zusätzliche Themen, wie beispielsweise „Öle und Fette“ herausgegriffen und ausführlich besprochen.

Salate: Die Autoren stellen eine knappe Auswahl an bunten, fruchtige Salaten vor, deren Dressings alle Nama Tamari (Sojasauce) beinhalten. Zwei Abschnitte sind dem Thema „Öle und Fette“ bzw. „Salz“ gewidmet, was die Auswahl der richtigen Produkte erleichtert.

Rohkost to go: Enthalten sind Rezepte wie „Broht“, Nachos, süsse, sowie salzige Aufstriche, Dips und Pestos. Der Artikel „Eiweiss“ zeigt uns, auf welche pflanzlichen Proteinquellen wir in der veganen Rohkost zurückgreifen können.

Hauptgerichte: Hier gibt es wohl die grösste und vielfältigste Auswahl an internationalen Rezepten: Von „Soup aux tomates“ über „Rawioli Ecken mit Steinpilzfüllung“, „Thai-Frühlingsrollen mit Horenso Gomaae“, „Sushi Maki", „Chili“ bis hin zu „Crespelle con Spinaci“, um nur einige zu nennen. Im Abschnitt „Sport“ heben die Autoren die Wichtigkeit der Bewegung hervor, die sie als „Schlüssel für Gesundheit und Vitalität“ bezeichnen. Es folgt eine Liste zur Motivationshilfe.

Fruit Love: Ein bunter Mix von „Fruit Quiche“ über „Vitamin Skycrusher“ bis hin zu „Bananaloni“. Sie reicht von Frühstücksideen über Vorspeisen und Snacks bis hin zu Desserts.

Torten, Kuchen und Parlinen: Der Name ist Programm! Bereits beim Anblick der Bilder läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Wie die Namen von beispielsweise „Coconut–Kiss-Tartes“ und „Nougat-Konfekt“ bereits vermuten lassen, sind die Rezepte allerdings nicht ganz kalorienarm. Die Kokosnuss kommt in Form von Kokosöl, Kokosmus oder Kokoswasser oft zum Einsatz. So ist der Abschnitt „Kokosnuss knacken“ passend und interessant zugleich.

Desserts: Abwandlungen klassischer Desserts wie Panna Cotta, Mousse au Chocolat und Softeis zeigen, dass Sie bei der veganen Küche auf fast nichts verzichten müssen.

Smoothies, Shakes und Cocktails: Ein farbenfroher Mix aus Frucht und Gemüse. Das Kapitel „Grüne Smoothies“ behandelt unter anderem den „Jungbrunnen Chlorophyll“. Bei „Superfoods“ beschreiben Julia Lechner und Anton Teichmann Lebensmittel, die „sehr viele verschiedene Nährstoffe, einen Nährstoff in besonders hoher Konzentration oder eine Vielzahl von Antioxidantien enthalten“. Hierzu gehören beispielsweise Wildpflanzen oder auch Chlorella und Maca (letztere in Pulverform erhältlich).

Am Ende des Buches sind Bezugsquellen aufgeführt. Es folgt ein Register mit Rezepten in alphabetischer Reihenfolge und weitere Buchempfehlungen.

Gesamteindruck
Das Buch zeigt eine klare Gliederung mit äusserst ansprechenden Bildern der vielfältigen und schmackhaften Gerichte. Hinzu kommen interessante Hintergrundinformationen. Die Titel der Rezepte gefallen durch ihre häufig fantasievollen Namen. Nach Anschaffung einiger weniger spezieller Grundzutaten der veganen Küche, sind die weiteren Zutaten leicht erhältlich. Schön sind die herausgehobenen Tipps, die die Zubereitung erleichtern und interessante Fakten liefern. Ebenfalls gelungen sind die speziellen Abschnitte mit zusätzlichen Erklärung einiger, gerade für Neulinge der veganen Küche, unüblicher Zutaten wie Maca, Hanfsamen und Goji-Beere und Informationen wie z.B. Einweichzeit verschiedener Samen.

Schön wäre eine Angabe zu Alternativ-Zutaten, sollte man aufgeführte Zutaten nicht vorrätig haben.

Auch würde eine Listung der Zutaten entsprechend der Reihenfolge ihrer Verwendung würde die Zubereitung etwas vereinfachen.

In den seltenen Fällen, in denen die Abbildungen nicht direkt neben den Rezepten, sondern auf einer Übersichtsseite zusammengefasst sind, ist es zunächst schwierig, sie zu entdecken. Wünschenswert wäre hier eine Seitenangabe der Abbildungen bei den Rezepten.

Leider fehlt eine Angabe der Zubereitungsdauer, welche eine Planung in der Küche erleichtern würde.  

Raw Soul Food- Vegane Rohkost macht glücklich - 74 Rezepte von kinderleicht bis gourmetköstlich. Die Autoren Julia Lechner und Anton Teichmann haben eine inspirierende, abwechslungsreiche Auswahl an veganen Rohkost-Rezepten mit internationalem Charakter zusammengestellt, die auch dem Einsteiger in die vegane Kochkunst die Vielfältigkeit dieser Küche aufzeigen. Dieses Buch beinhaltet die unterschiedlichsten Rezepte, die sich, ohne zu aufwendig zu sein, gut in den Alltag integrieren lassen. Der Titel hält was er verspricht.

Dieses Buch wird ebenso wie das zweite Buch von Julia Lechner und Anton Teichmann („High Carb Vegan“) vom Ulmer Verlag herausgegeben. Beide sind direkt beim Verlag oder bei Amazon, gebunden als Buch oder als E-Book erhältlich.

 

Buchbesprechung von Dr. med. vet. Inke Weissenborn

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Hinweise zum Rezept

Menge der Tomaten: Im Originalrezept für 2 Personen beträgt das kumulierte Gewicht frischer Tomaten 1 Kilogramm. Da unser Mittelwert für Tomaten höher ausfällt, können Sie bei Bedarf auch eine Tomate weniger verwenden.

Salzgehalt: Oft sind getrocknete Tomaten zusätzlich gesalzen, was den durch die Sojasauce hinzukommenden Salzgehalt erhöht. Möchten Sie diesen Reduzieren, aber den Eigengeschmack der Tamari-Sauce beibehalten, sollten Sie beim Einkauf auf die Qualität getrockneter Tomaten achten.

Abweichungen zu Chili-Rezepten: Im Gegenzug zu bekannten Chili Variationen wie "Chili con carne" handelt es sich hierbei um vegane Rohkost. Zudem enthält sie auch keine Bohne, welche zwar gut zu der pikanten Chilisauce passen, aber bei grösseren Mengen wegen ihrer Zubereitung den Rohkoststatus nehmen.

Macis: Beim gemahlenem Macis handelt es sich um getrockneten und anschliessend zerriebenen Samenmantel der Muskatnuss, welcher sein eigenes Aroma hat. Er ist geschmacklich etwas feiner als den Samen den er umgibt und wurde bei der Einfuhr nach Europa fälschlicherweise für die getrocknete Blüte des Muskatnussbaumes gehalten. Macis findet sich vor allem in der indischen und chinesischen Küche, ist aber auch in Europa in gewissen Pasta-Gerichten italienischer Restaurants präsent.

Tipps

Durchziehen für noch mehr Geschmack: Lassen Sie das Chili eine Weile ziehen, so entfaltet es sein volles Aroma. Für den nächsten Tag ist es eine tolle To-go-Mahlzeit.

Chilisauce nutzen: Die hier vorgestellte Chilisauce eignet sich auch zum Verfeinern anderer Gerichte und ist im Kühlschrank bei richtiger Lagerung auch einige Tage ohne grössere geschmackliche Einbussen lagerfähig.

Alternative Zubereitung

Schärfen: Die Menge an Chilipulver können Sie individuell anpassen. Auch eignen sich frische Chili sehr gut.

Mehr Bärlauch-Aroma: Mit frischem Bärlauch, Saison in der Schweiz ist vom März bis Mai, können Sie den feinen Bärlauch-Aroma deutlich verstärken. Speziell frischer Bärlauch büsst einiges seines Aromas durch Erhitzen ein, was bei diesem Rohkostgericht nicht der Fall ist. Alternativ erhöhen Sie die Menge an getrocknetem Bärlauch.

Veganes Chili mit Bohnen: Sie können wie beim "Chili sin carne" auch Bohnen oder Tofu hinzufügen, da sich die hier vorgestellte Zutatenauswahl auf Rohkost abgestimmt ist. Weil Bohnen für den Menschen in ungekochter Form aufgrund gewisser Glykoproteine nur eingeschränkt roh geniessbar sind, erfordert die Hinzugabe grösserer Mengen ein Vorkochen. Dadurch wäre dieses Rezept für Rohköstler ungeeignet, erfüllt aber problemlos die veganen Anforderungen.

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