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Rote-Rüben-Kuchen mit Walnüssen und Sonnenblumenkernen

Der Rote-Rüben-Kuchen mit Walnüssen und Sonnenblumenkernen besticht farblich und geschmacklich. Apfel & Rote Bete sorgen für Saftigkeit und wichtige Nährstoffe.
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Vegane Rohkost

25min   55min leicht
46
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/41
  LA6:1ALA


Zutaten (für Personen, )

Küchengeräte

  • Standmixer
    oder Pürierstab/Stabmixer
  • Küchenreibe (Raspel, Raffel)
  • Sparschäler, Schäler
  • Kühlschrank

Zubereitungsart

  • zerkleinern oder mahlen
  • Nur Handarbeit, keine Erhitzung
  • kühlen
  • durchziehen
  • schälen
  • raspeln (raffeln)
  • kneten

Zubereitung

  1. Für den Rote-Rüben-Kuchen
    Walnüsse und Sonnenblumenkerne im Blender (Standmixer) fein mahlen. Anschliessend den Apfel waschen und reiben und zusammen mit Kokosraspeln, Kokosmehl, Walnüssen und Sonnenblumenkernen in einer Schüssel vermischen und beiseite stellen.

  2. Im Originalrezept kommt die angloamerikanische Masseinheit "Cup" (Tasse) anstelle von Gramm als Einheit für die Zutaten zum Einsatz. Dies sind: 2 Tassen Walnüsse und je eine Tasse Sonnenblumenkerne, Kokosraspeln sowie Kokosmehl.

    Sie können den Apfel auch schälen, um eine feinere Masse zu erhalten.

  3. Rote Bete schälen und würfeln, Vanille-Schote halbieren und angegebene Menge oder mehr mit einem Messer entnehmen. Beides gemeinsam mit den Rosinen, Agavendicksaft und Gewürzen im Blender zu einem Mus verarbeiten.

  4. Die Autorin verwendet im Original 3 Tassen Rote Bete, was in etwa dem essbaren Anteil 3 mittelgrosser Roter Beten entspricht. Des Weiteren kommen 1 Tasse Rosinen sowie ½ Tasse Agavendicksaft zum Einsatz. Beim Zimt gibt es keine Mengenangaben, Sie können je nach Belieben mehr oder weniger verwenden. Bei Vanille ist es 1 Messerspitze Bourbon-Vanille, wobei wir Ihnen Vanille-Schoten statt Pulver empfehlen.

  5. Das Mus mit den schon vorbereiteten Zutaten und dem Kokosöl in der Schüssel zu einem Teig verkneten.

  6. Wir haben die im Originalrezept angegebene Menge von ½ Tasse Kokosöl aus gesundheitlichen Gründen um die Hälfte reduziert (siehe Tipps).

  7. Der Teig sollte sich jetzt gut formen lassen. Formen Sie einen Laib und stellen Sie diesen zum Anziehen ca. 30 Minuten in den Kühlschrank.

  8. Die empfohlene Kühlzeit beträgt 30-60 Minuten.

  9. Anrichten
    Den Rote-Rüben-Kuchen vor dem Anschneiden mit Kokosmehl bestäuben.

Rezepte mit Nährstofftabellen


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Buch
Buchcover: "Sweet & Raw - Vegane Rohkost-Kuchen und -Torten"
Sweet & Raw
Verlag Eugen Ulmer, Maja Elena Scheid
Weitere Bilder (9)
Bestellmöglichkeiten

Gesunde roh-vegane, glutenfreie Kuchen, Torten, Cupcakes, Cookies und noch mehr. Für Rohköstler, Veganer und alle Fans der naturbelassenen, süssen Backstube.

Als leidenschaftliche Konditorin hat sich die Österreicherin Maja Elena Scheid zum Ziel gesetzt, die selbstgemachten Köstlichkeiten nicht nur süss, sondern auch gesund und nahrhaft zu gestalten. Mit ihrem Buch Sweet & Raw möchte Sie den Leser inspirieren und „in die Welt der roh-veganen Backkünste entführen“.

Über die Autorin

Nach einer Lehre als Schneiderin und einer folgenden als Konditorin, eröffnete die Österreicherin Maja Elena Scheid ihr eigenes Lokal "Lovely Food". Seit 2017 produziert und verkauft sie ihre süssen rohveganen Kreationen auf Märkten, Messen und Pop-up-Veranstaltungen, organisiert Caterings und leitet Workshops.

Inhalt des Buches

Maja Elena Scheid beginnt mit einem kurzen Vorwort zum Thema "warum roh".

Der Rezeptteil ist in 5 Abschnitte untergliedert:

  • Die Basics
  • Die Klassiker
  • Fruchtig-Frisches
  • Für Schokoholics
  • Für Krümelmonster

Die Basics: Hier erhält der Leser alle notwendigen Informationen zum rohköstlichen Backen, den Grundzutaten und den passenden Geräten. Die aufgeführten Grundrezepte, wie Dattelpaste, Kokossahne und rohe Schokolade sind Bestandteil vieler ihrer Rezepte.

Die Klassiker: Hier finden sich die verschiedensten klassischen Torten und Kuchen in roh-veganer Form wieder. Von „Sachertorte mit Kokossahne“ über „Apfelstrudel mit Vanillesauce“ bis hin zum „Marmor-Gugelhupf“. Verschiedenste Nüsse, Kokosöl, Kokosmehl, Dattelpaste und Kakaopulver sind häufige Zutaten der hier aufgeführten Rezepte. Für die meisten dieser Zubereitungen ist eine Kühlzeit, für manche eine Trockenzeit einzuplanen.

Fruchtig-Frisches: Frische Obstschnitten und Törtchen, wie die Fruchtschnitte mit Kokossahne, fruchtig-cremiges, wie die „Schoko-Himbeer-Cupcakes“ oder die Marilllen-Creme-Torte finden Sie hier ebenso, neben ausgefallenen nussigen Kreationen. Beispiele für letztere sind beispielsweise die "Golden-Cups“ oder den "Rote-Rüben-Kuchen.

Für Schokoholics: Dieses Kapitel hält die ein-oder andere Überraschung für Sie bereit. Neben Abwandlungen eher klassischer Rezepte, wie der „Nougattorte“, sind neuartige Kreationen wie die „Schoko-Schwarzkohl-Waldbeer-Torte“, „Himbeer-Rosmarin-Fudge“ und Apfel-Thymian-Schoko-Kuchen“ aufgeführt. Neben dem obligatorischen Kakaopulver sind Kokosöl oder Kakaobutter fast in allen Rezepten enthalten.

Für Krümelmonster: In diesem Kapitel aufgeführte  Rezepte wie die „Tropical Energy Balls“, „Orangen-Schoko-Augen“ und „Lebkuchen-Herzen“ runden die Rezeptauswahl an süssen Leckereien ab. Durch die angestrebte, eher krümelige Konsistenz dieser Leckereien kommen die meisten dieser Rezepte ohne Kokosöl oder andere zugesetzten Fette aus. Häufige Zutaten sind getrocknete Früchte, Nüsse, Kokosmehl oder Kokosraspeln.

Das Buch schliesst mit einem Zutaten-und Rezeptregister ab.

Gesamteindruck

In Sweet & Raw - Vegane Rohkost-Kuchen und Torten verwendet Maja Elena Scheid für ihre Rezepte fast ausschliesslich natürliche und rohvegane Zutaten mit dem Ziel, Genuss und Gesundheit miteinander zu vereinen. Dabei verzichtet sie komplett auf raffinierte Zucker, Gluten, Laktose, Soja, und künstliche Zusatzstoffe und setzt keine industriell verarbeiteten Lebensmittel ein. Als Süssungsmittel kommen neben Agavendicksaft, Kokosblütenzucker, Ahornsirup und Apfeldicksaft frische bzw. getrocknete Früchte zum Einsatz. Durch kreative Kreationen erzielt sie nicht nur eine Vielfalt an neuartigen Rezepten, sondern auch einzigartige Geschmackserlebnisse. Die Rezepte sind übersichtlich und erfreuen durch die verführerischen Fotos zu jedem einzelnen Gericht. Angaben sowohl der Zubereitungszeiten, Kühl-und Trockenzeiten ermöglichen eine gute Küchenplanung. Die zusätzliche Kennzeichnung in einfache und aufwendige Rezepte ist eine schöne Ergänzung. Die Zutaten sind nach Besorgung einiger weniger besonderer, in jedem Supermarkt erhältlich. Um auch ohne zu Backen die gewünschte kuchenartige Konsistenz zu erreichen, verwendet die Autorin häufig Kokosöl oder Kakaobutter, wodurch ein Grossteil der Rezepte recht gehaltvoll ist. Wünschenswert wäre es, die Menge an zugesetzten Ölen auf ein Minimum zu senken, wodurch man jedoch einige der Kuchen im halb gefrorenem Zustand geniessen müsste, um Einbussen hinsichtlich der Konsistenz zu vermeiden. Bei anderen würde dies eine Einbusse der Cremigkeit nach sich ziehen. In jedem Fall sind die aufgeführten Rezepte jedoch gesünder als herkömmliche süsse Backwaren und zudem sättigender. Maja Elena Scheid zeigt mit Sweet & Raw, dass einem mit rohveganer Ernährung eine breite Vielfalt an sowohl klassischen, als auch sehr fantasievollen süssen Naschereien zur Verfügung steht und vermag hierdurch sicherlich auch den einen oder anderen Nicht-Veganer beziehungsweise –Rohköstler zu verblüffen.

Sweet & Raw von Maja Elena Scheid können Sie direkt beim Ulmer Verlag oder über Amazon beziehen.

 

Buchbesprechung von Dr. med. vet. Inke Weissenborn

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Hinweise zum Rezept

Portionsangabe: Ergibt einen ganzen Kuchen.

Rote Bete: Rande genannt, gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae). Die charakteristische rote Farbe beruht hauptsächlich auf der hohen Konzentration des Glykosids Betanin aus der Gruppe der Betalaine. Rote Bete ist durch den hohen Gehalt an Vitamin-B-, Kalium-, Eisen- sowie Folsäure ein gesundes Gemüse, das man gegart oder roh für Salate verwenden kann. Menschen, die zur Bildung von Nierensteinen neigen, z. B. Morbus-Crohn-Patienten, sollten aufgrund des hohen Oxalgehaltes der Roten Bete, diese nur in Massen geniessen.

Walnuss: Die echte Walnuss, auch Baumnuss genannt, hat von den Nüssen den höchsten Anteil an Linolensäure (einer für das Herz gesunden Omega-3-Fettsäure). Darüber hinaus sind sie reich an Vitamin E, Zink (ein wichtiges Spurenelement unter anderem für Leber und Haare) und Kalium (unter anderem für den Herzmuskel).

Sonnenblumenkerne: Sonnenblumenkerne enthalten über 90 % ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E, Vitamin B, Vitamin A, Vitamin F, Karotin, Calcium, Iod und Magnesium.

Kokosrapeln: Unter Kokosraspeln versteht man das geraspelte und getrocknete Fruchtfleisch der Kokosnuss. Die Kokosraspeln besitzen ein natürlich-süsses Aroma.

Kokosmehl: Kokosmehl entsteht indem man Kokosfleisch mahlt, dehydriert und das Öl extrahiert. Bei der Herstellung von Kokosmilch oder Kokosöl fällt es deshalb als Abfallprodukt an. Durch seinen verhältnismässig hohen Anteil an unverdaulichen Kohlenhydraten hat es den höchsten Ballaststoffanteil bekannter Mehle. Kokosmehl hat ein leicht süsslich-nussiges Aroma, weshalb es sich besonders für süsse Speisen gut eignet. Durch die starke Absorptionskraft eignet es sich ebenfalls gut als Bindemittel.

Agavensirup: Agavensirup, auch Agavendicksaft genannt, ist ein Süssstoff, den man aus Agaven gewinnt. Roher Agavensirup ist dickflüssig und hat einen neutralen Geschmack. Beim Kauf und Konsum ist aber auf folgendes zu achten: Da es keine strikte Regelung für das Label "Raw" gibt, sollte man sich als Rohköstler gut über die Herstellung des als roh umworbenen Produktes informieren. Selbst unter entsprechend schonenden Herstellungsverfahren ist Agavendicksaft kein naturnahes Produkt. Manche Hersteller werben auch damit, dass im Agavennektar bzw. Agavensirup Inulin vorkommt, ein präbiotischer löslicher Ballaststoff, den man oft im Zusammenhang mit gesundheitsförderlichen Eigenschaften bzgl. Mineralstoffaufnahme und Darmflora nennt. Allerdings beinhaltet das Endprodukt meist kaum noch Inulin, da man dieses mithilfe von Enzymen in verwertbare Zucker umwandelt, unter anderem in Fructose. Der überdurchschnittlich hohe Fructoseanteil, der einerseits den tiefen glykämischen Index bewirkt, kann andererseits in hohen Mengen gesundheitliche Konsequenzen haben, die noch schädlicher sind als eine vergleichsweise höhere glykämische Last. Es gilt also wie so oft im Leben, die Menge macht das Gift.

Als naturnahe Alternative zur Süssung von Gerichten lassen sich Datteln (speziell organische Medjool-Datteln) oder aber selbst gepresste süsse Fruchtsäfte sowie Stevia-Blätter verwenden.

Tipps

Flecken vermeiden: Da Rote Bete Flecken machen kann und um rot-violett gefärbte Finger zu vermeiden, empfiehlt es sich, beim Schälen der Roten Bete Gummihandschuhe zu tragen.

Ölmenge reduzieren: Wir haben die Menge an Kokosöl bewusst halbiert. Ist Ihnen dies zu wenig, können Sie die Menge leicht erhöhen. Gründe die klar für einen Verzicht auf grössere Ölmengen sprechen, finden sie unter dem von uns ausführlich beschriebenem Buch: "Salt Sugar Fat" von Michael Moss.

Vanilleschoten oder Extrakt statt Pulver: Vanillepulver entsteht aus gemahlenen Samenkörnern der Vanille, welche durch den Gewinnungsprozess jedoch sehr viel Aroma verlieren. Nur beim Mitmahlen von Kapselhülsen ist das Produkt aromatischer als das aus den Samen gewonnene Pulver. Deshalb sind Vanilleschoten eine gute Wahl, alternativ lässt sich Vanilleextrakt verwenden.

Alternative Zubereitung

Apfel schälen: Sie können alternativ den Apfel auch vor dem Raspeln schälen, wodurch eine gleichmässigere Masse entsteht. Allerdings gehen auf diesem Wege die in und unter der Schale enthaltenen wichtigen Vitamine und Mineralstoffe verloren.