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Rawioli-Ecken mit Steinpilzfüllung

Diese "Rawiolis" mit Steinpilzfüllung sind, sowohl als Vorspeise, als auch als Beilage oder Hauptgericht, ein echter Hingucker und überdies sehr schmackhaft.

Vegane Rohkost

25min   3h   mittel


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Zutaten (für Personen, )


Nährwerte pro Person Frau Mann
Energie 530 kcal 26,5 % 21,2 %
Fett/Lipide 45 g 63,6 % 55,7 %
davon gesättigte Fette 5,6 g 28,1 % 18,7 %
Kohlenhydrate 25 g 9,2 % 7,3 %
davon Zucker 16 g 17,6 % 14,4 %
Ballaststoffe 12 g 47,7 % 47,7 %
Proteine (Eiweiss) 12 g 23,9 % 20,0 %
Kochsalz (Na)1.557 mg 64,9 % 64,9 %
Eine Portion wiegt 266g. Empfohlene Tagesdosis nach GDA.
Fett/Lipide
Kohlenhydrate
Proteine (Eiweiss)
Kochsalz

Küchengeräte

  • Standmixer
  • V-Hobel
  • Sparschäler, Schäler

Zubereitungsart

  • Nur Handarbeit, keine Erhitzung
  • einweichen
  • mixen
  • pürieren
  • schälen
  • abtropfen
  • hobeln

Zubereitung

  1. Vorbereitung für die Füllung
    Die Macadamianüsse 2-3 Stunden, die getrockneten Steinpilze etwa 30 Minuten einweichen.

  2. Für die Rawioli
    Rote Bete gut schälen, so dass keine harten Stellen übrig bleiben. Anschliessend mit dem V-Hobel so dünn wie möglich in Scheiben hobeln. Die Scheiben für ca. 10 Minuten liegen lassen, dies steigert ihre Formbarkeit.

  3. Es empfiehlt sich beim Schälen der Rote Bete Einmalhandschuhe zu tragen, da diese Gemüse sehr stark (ab)färben.

    Anstelle des V-Hobels können Sie auch einen anderen Küchenhobel verwenden.

  4. Für die Füllung
    Aus 1 ½ EL Wasser und ½ TL Meersalz eine Sole herstellen.

  5. Der Autor empfiehlt zur Herstellung einer Sole hochwertiges stilles Wasser. Sie können jedoch, wie hier angegeben, auch Leitungswasser verwenden.

  6. Macadamianüsse und getrocknete Steinpilze abtropfen lassen und zusammen mit den übrigen Zutaten im Mixer zu einer feinen Masse verarbeiten.

  7. Einen halben Teelöffel der Füllung in die Mitte der Rote-Bete-Scheibe geben. Die Scheibe einmal zusammenfalten und mit den Fingern zu einer Tasche formen. Dabei sollte um die Füllung ein Stück Rand bleiben. Die fertigen Rawioli in der Mitte auseinanderschneiden und auf Tellern anrichten.

  8. Für die Sauce
    Alle Zutaten zusammen im Mixer bei hoher Geschwindigkeit verarbeiten, bis eine homogene Masse entsteht.

  9. Im Originalrezept für 2 Personen kommt ein 2 cm grosses Stück vom Lauch zum Einsatz. Dies entspricht etwa 20 Gramm.

  10. Zum Anrichten
    Die Sauce mit Basilikum garnieren und zusammen mit den Rawioli-Ecken mit Steinpilzfüllung servieren.


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Buch
Raw soul food - vegane Rohkost macht glücklich, 74 Rezepte von kinderleicht bis gourmetköstlich
Raw Soul Food - vegane Rohkost macht glücklich
Verlag Eugen Ulmer, Julia Lechner
Weitere Bilder (6)
Bestellmöglichkeiten

Das Kochbuch Raw Soul Food- Vegane Rohkost macht glücklich zeigt, wie Sie auch bei dieser Zubereitungsart erstaunlich vielseitige Gerichte zubereiten können.

Das Buch hält was es verspricht: „Vegane Rohkost macht glücklich“! Man kann sich gesund und abwechslungsreich ernähren. Mit „Rezepten von kinderleicht bis gourmetköstlich“ stellen die Autoren Julia Lechner und Anton Teichmann eine breite Auswahl fantasievoller und schmackhafter Gerichten vor.

Über den Autor
Rohkost spielt eine zentrale Rolle in der veganen Lebensweise der beiden Autoren Julia Lechner und Anton Teichmann. Dieses Buch soll als Inspiration dienen und einen Einblick in die „fantastische Welt der veganen Rohkost“ bieten.

Inhalt des Buches
Die ansprechenden Rezepte sind in sieben Kategorien unterteilt:

  • Salate
  • Rohkost to go
  • Hauptgerichte
  • Fruit Love
  • Torten, Kuchen und Pralinen
  • Desserts
  • Smoothies, Shakes und Cocktails

Das Kochbuch Raw Soul Food beginnt mit einer Danksagung der Autoren Julia Lechner und Anton Teichmann.

Das Inhaltsverzeichnis ist überschaubar gegliedert, wobei die einzelnen Kategorien farblich von einander abgehoben sind.

Einleitung
Es folgt eine Einführung in die vegane Rohkost, welche die Vorteile dieser Art der Zubereitung auch für Neueinsteiger nachvollziehbar präsentiert. Die Einführung behandelt folgende Abschnitte:

  • Kochen als Nährstoffkiller
  • Rohkost ist lebendige Kost
  • Ungeahnte Speisenvielfalt
  • Die heilende Kraft der Rohkost
  • Vegan - Leben und Leben lassen
  • Eine neue Art der Zubereitung

Im folgenden Kapitel “Nahrungsmittel? Lebensmittel“ lautet die Kernaussage: „Während Nahrungsmittel den Hunger stillen, sollen Lebensmittel uns lebendig halten“.

Der nächste Abschnitt widmet sich den Nüssen, Samen und Sprossen. Er enthält eine Tabelle der am häufigsten verwendeten Nüsse und Samen, einschliesslich ihrer Einweichzeit und gibt Tipps zum Ziehen von Keimlingen und Sprossen. Eine farbliche Abbildung rundet dies ab.

Das Kapitel „Küchengeräte und Equipment“ behandelt die wichtigsten Küchengeräte, die man bei der Zubereitung der veganen Rohkost benötigt.

Rezepte
Zu Beginn jeder der sieben Rezept-Kategorien sind farbenfrohe Zutaten appetitanregend illustriert. Es folgt eine kleine Einführung, die unterschiedliche Zutaten vorstellt und hilfreiche Tipps liefert. In beinahe jeder Kategorie sind zusätzliche Themen, wie beispielsweise „Öle und Fette“ herausgegriffen und ausführlich besprochen.

Salate: Die Autoren stellen eine knappe Auswahl an bunten, fruchtige Salaten vor, deren Dressings alle Nama Tamari (Sojasauce) beinhalten. Zwei Abschnitte sind dem Thema „Öle und Fette“ bzw. „Salz“ gewidmet, was die Auswahl der richtigen Produkte erleichtert.

Rohkost to go: Enthalten sind Rezepte wie „Broht“, Nachos, süsse, sowie salzige Aufstriche, Dips und Pestos. Der Artikel „Eiweiss“ zeigt uns, auf welche pflanzlichen Proteinquellen wir in der veganen Rohkost zurückgreifen können.

Hauptgerichte: Hier gibt es wohl die grösste und vielfältigste Auswahl an internationalen Rezepten: Von „Soup aux tomates“ über „Rawioli Ecken mit Steinpilzfüllung“, „Thai-Frühlingsrollen mit Horenso Gomaae“, „Sushi Maki", „Chili“ bis hin zu „Crespelle con Spinaci“, um nur einige zu nennen. Im Abschnitt „Sport“ heben die Autoren die Wichtigkeit der Bewegung hervor, die sie als „Schlüssel für Gesundheit und Vitalität“ bezeichnen. Es folgt eine Liste zur Motivationshilfe.

Fruit Love: Ein bunter Mix von „Fruit Quiche“ über „Vitamin Skycrusher“ bis hin zu „Bananaloni“. Sie reicht von Frühstücksideen über Vorspeisen und Snacks bis hin zu Desserts.

Torten, Kuchen und Parlinen: Der Name ist Programm! Bereits beim Anblick der Bilder läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Wie die Namen von beispielsweise „Coconut–Kiss-Tartes“ und „Nougat-Konfekt“ bereits vermuten lassen, sind die Rezepte allerdings nicht ganz kalorienarm. Die Kokosnuss kommt in Form von Kokosöl, Kokosmus oder Kokoswasser oft zum Einsatz. So ist der Abschnitt „Kokosnuss knacken“ passend und interessant zugleich.

Desserts: Abwandlungen klassischer Desserts wie Panna Cotta, Mousse au Chocolat und Softeis zeigen, dass Sie bei der veganen Küche auf fast nichts verzichten müssen.

Smoothies, Shakes und Cocktails: Ein farbenfroher Mix aus Frucht und Gemüse. Das Kapitel „Grüne Smoothies“ behandelt unter anderem den „Jungbrunnen Chlorophyll“. Bei „Superfoods“ beschreiben Julia Lechner und Anton Teichmann Lebensmittel, die „sehr viele verschiedene Nährstoffe, einen Nährstoff in besonders hoher Konzentration oder eine Vielzahl von Antioxidantien enthalten“. Hierzu gehören beispielsweise Wildpflanzen oder auch Chlorella und Maca (letztere in Pulverform erhältlich).

Am Ende des Buches sind Bezugsquellen aufgeführt. Es folgt ein Register mit Rezepten in alphabetischer Reihenfolge und weitere Buchempfehlungen.

Gesamteindruck
Das Buch zeigt eine klare Gliederung mit äusserst ansprechenden Bildern der vielfältigen und schmackhaften Gerichte. Hinzu kommen interessante Hintergrundinformationen. Die Titel der Rezepte gefallen durch ihre häufig fantasievollen Namen. Nach Anschaffung einiger weniger spezieller Grundzutaten der veganen Küche, sind die weiteren Zutaten leicht erhältlich. Schön sind die herausgehobenen Tipps, die die Zubereitung erleichtern und interessante Fakten liefern. Ebenfalls gelungen sind die speziellen Abschnitte mit zusätzlichen Erklärung einiger, gerade für Neulinge der veganen Küche, unüblicher Zutaten wie Maca, Hanfsamen und Goji-Beere und Informationen wie z.B. Einweichzeit verschiedener Samen.

Schön wäre eine Angabe zu Alternativ-Zutaten, sollte man aufgeführte Zutaten nicht vorrätig haben.

Auch würde eine Listung der Zutaten entsprechend der Reihenfolge ihrer Verwendung würde die Zubereitung etwas vereinfachen.

In den seltenen Fällen, in denen die Abbildungen nicht direkt neben den Rezepten, sondern auf einer Übersichtsseite zusammengefasst sind, ist es zunächst schwierig, sie zu entdecken. Wünschenswert wäre hier eine Seitenangabe der Abbildungen bei den Rezepten.

Leider fehlt eine Angabe der Zubereitungsdauer, welche eine Planung in der Küche erleichtern würde.  

Raw Soul Food- Vegane Rohkost macht glücklich - 74 Rezepte von kinderleicht bis gourmetköstlich. Die Autoren Julia Lechner und Anton Teichmann haben eine inspirierende, abwechslungsreiche Auswahl an veganen Rohkost-Rezepten mit internationalem Charakter zusammengestellt, die auch dem Einsteiger in die vegane Kochkunst die Vielfältigkeit dieser Küche aufzeigen. Dieses Buch beinhaltet die unterschiedlichsten Rezepte, die sich, ohne zu aufwendig zu sein, gut in den Alltag integrieren lassen. Der Titel hält was er verspricht.

Dieses Buch wird ebenso wie das zweite Buch von Julia Lechner und Anton Teichmann („High Carb Vegan“) vom Ulmer Verlag herausgegeben. Beide sind direkt beim Verlag oder bei Amazon, gebunden als Buch oder als E-Book erhältlich.

 

Buchbesprechung von Dr. med. vet. Inke Weissenborn

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Hinweise zum Rezept

Rohkost bei den Zutaten: Einige der hier genannten Zutaten wie Mandelmus, Edelhefe und getrocknete Steinpilze, werfen die Frage nach vorhandener Rohkostqualität auf. Mandelmus und getrocknete Steinpilze sind als Rohkost verfügbar, sofern die Hersteller auf schonende Temperatur geachtet haben. Rohes Mandelmus finden Sie häufig in Reformhäusern. Die Edelhefe hingegen ist in der Regel keine Rohkost, da man die Hefen für den Gebrauch durch hohe Temperaturen inaktiviert (Hitzeinaktivierung).

Tipps

Färbungen vermeiden: Da Rote Bete sehr stark färbt, empfiehlt es sich bei der Verarbeitung Einmalhandschuhe zu tragen.

Alternative Zubereitung

Giersch: Anstelle des Basilikums können Sie auch Giersch zur Dekoration bzw. als Garnitur verwenden.

Frische Pilze: Getrocknete Steinpilze können Sie, wenn vorhanden, durch frische Steinpilze ersetzen. Allerdings müssten Sie für das gleiche Aroma wie bei getrockneten Pilzen die vierfache Menge einsetzen, da Steinpilze zu über 80 % aus Wasser bestehen.

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