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Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

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Rohe Topinambur-Pastinaken-Cremesuppe mit Haselnussmilch

Die rohvegane Topinambur-Pastinaken-Cremesuppe mit Haselnussmilch ist eine nussig-würzige Suppe, welche sich besonders für die kühle Jahreszeit gut eignet.
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Vegane Rohkost

20min leicht
73/09/17  LA8:1ALA
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Zutaten (für Personen, )

Küchengeräte

  • Standmixer
  • V-Hobel
  • Zitruspresse (Zitronenpresse)

Zubereitungsart

  • zerkleinern oder mahlen
  • Nur Handarbeit, keine Erhitzung
  • pressen
  • pürieren
  • hobeln

Zubereitung

  1. Für die Suppe
    Topinambur und Pastinaken waschen. Anschliessend alle Suppenzutaten in einem Hochleistungsmixer 5 Minuten pürieren, bis die Suppe sehr cremig und leicht warm ist. 

  2. Im Originalrezept kommen Linsen- oder Lupinenmiso (anstelle von Miso), Kräutersalz (anstelle von Salz)und Apfel- oder Birnenbalsamicoessig (anstelle von Balsamessig) zum Einsatz.

    Die Menge an Rapsöl haben wir auf ½ EL halbiert und für Salz eine Prise angegeben, anstelle der vom Autor empfohlenen Menge 1- 1 ½ TL. Sehen sie hierzu Tipps.

    Anstelle von ½ TL Dattelsüsse verwenden wir eine Dattel.

  3. Für den marinierten Topinambur
    Topinambur waschen und fein hobeln. Mit Haselnussöl, Salz und etwas Zitronensaft marinieren.

  4. Garnieren und Servieren
    Die Suppe in 6 Glasschälchen einfüllen.
    Mit mariniertem Topinambur, fein gehackter Petersilie, Pfeffer, Kürbiskernöl und gehackten Haselnüssen garnieren.

  5. Der Autor verwendet an dieser Stelle geröstetes Kürbiskernöl.

Rezepte mit Nährstofftabellen


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Buch
Buchcover: "Tierschutz geniessen,  80 vegane Rezepte von engagierten Köchen mit Herz"
Tierschutz geniessen
Neun Zehn Verlag , Dtsch.Tierschutzbund
Weitere Bilder (8)
Bestellmöglichkeiten

"Tierschutz genießen – 80 vegane Rezepte von engagierten Köchen mit Herz" beweist, wie einfach, vielfältig und spannend vegane Gerichte sein können.

FazitDer Deutsche Tierschutzbund möchte als Herausgeber von Tierschutz genießen zeigen, wie genussvoll Tierschutz sein kann. Die aufgeführten Rezepte sind international und allesamt recht unkompliziert und somit für den Alltag geeignet. Dank der Vielseitigkeit der Rezepte vermag Tierschutz genießen nicht nur den Neuling, sondern auch den geübten Veganer noch zu inspirieren.  

GesamteindruckTierschutz genießen – 80 vegane Rezepte von engagierten Köchen mit Herz beinhaltet eine Vielzahl internationaler, kreativer Gerichte. Im Fokus des Buches steht eindeutig der Tierschutz. Demnach ist es auch nicht überraschend, dass die Rezepte vor allem veranschaulichen sollen, dass man in der veganen Küche auf nichts verzichten muss. Der Gesundheitsaspekt steht zwar nicht im Vordergrund, doch kommen im Grossen und Ganzen frische Zutaten zum Einsatz. Gerade bei den Hauptgerichten verkürzen lediglich bei etwa einem Viertel der Gerichte Fertigprodukte, wie Konserven und Pasta, die Zubereitungszeiten. Tofu und Tempeh sind seltene Zutaten. Etwa die Hälfte der Desserts weisen einen recht hohen Gehalt an zugesetzten Ölen und teilweise auch hohem Zuckergehalt auf. Hier wäre eine Anpassung zugunsten der Gesundheit wünschenswert. Diejenigen, die den Fokus auf Gesundheit legen, können jedoch fast immer die Rezepte problemlos entsprechend anpassen. Die anregenden Abbildungen zu jedem Rezept regen zum Nachkochen an. Erfreulich ist, dass sich die Zubereitungszeiten der Rezepte meist zwischen 15 und 45 Minuten bewegen. Neben dieser und der Angabe der Portionsgrösse, sind auch stets Wartezeiten, wie beispielsweise Zeiten zum Kühlen, angegeben.
Tierschutz genießen – 80 vegane Rezepte von engagierten Köchen mit Herz vom Deutschen Tierschutzbund ist gerade durch die Zusammenstellung von Rezepten unterschiedlicher Köchinnen und Köche ein abwechslungsreiches Kochbuch, in dem auch der erfahrene Veganer noch neue Rezepte für sich entdecken kann.
Tierschutz genießen ist beim Neunzehn Verlag oder bei Amazon erhältlich.

Über die AutorenDie in diesem Buch zusammengestellten Rezepte stammen von 32 Köchinnen und Köchen. Sie alle haben etwas gemeinsam: Tierliebe fängt für sie beim Essen an!

Inhalt des BuchesTierschutz genießen beginnt mit einem Vorwort vom Präsidenten des Deutschen Tierschutzbundes. Es folgt ein, in die entsprechenden Kapitel gegliedertes, Inhaltsverzeichnis. Die Einleitung behandelt die Themen Inspiration statt Alltag, essen fürs Klima und wenn Gemüse und Co. die Küche erobern. Im letzteren Abschnitt sind unter anderem verschiedene Zutaten, wie Getreide, Nüsse und Ei-Ersatz beschrieben.

Die Rezepte sind in drei Kapitel unterteilt:

  • Vorspeisen
  • Hauptgerichte
  • Nachspeisen

Zwischen die Rezepte sind Bilder und Informationen zu den Nutztieren Ente, Huhn, Lachs, Kuh, Schwein, Gans und Pute eingefügt. Diese bestärken die Leserin und den Leser darin, dass es allein den Tieren zu Liebe eine gute Entscheidung ist, auf tierische Erzeugnisse zu verzichten.   
Jedes Rezept beginnt mit einem kurzen Vorwort des entsprechenden Autors zum Thema Tierschutz.

RezepteVorspeisen: Hier finden Sie ein paar wenige rohe, ansonsten gegarte Speisen, wie Salate, Suppen und Gemüsegerichte. Als Beispiel sind der Mango-Mozzarella-Tatar und die roh-vegane Topinambur-Pastinaken-Cremesuppe genannt.

Hauptgerichte: Der Hauptteil dieser internationalen Gerichte sind Gemüse bzw. Teigwaren enthaltene Speisen, wie beispielsweise die Zucchiniquiche mit roten Zwiebeln, Dim Sum aus Wurzelgemüse mit Pflaume süß-sauer oder die Kürbis-Tofu-Lasagne.

Nachspeisen: Die Auswahl reicht von Getränken, wie der Brennnessel-Limo über Kuchen, Pancakes zu Eis und Cremes. Die Nachspeisen sind grossteils unkompliziert, schnell zuzubereiten und oft schokoladig, jedoch häufig stark kalorienhaltig, wie beispielsweise die Cococaramel-Bars.

Im Anschluss an den Rezeptteil folgt, in alphabetischer Reihenfolge, eine Auflistung der Autoren inklusive ihrer in diesem Buch veröffentlichten Rezepte. Tierschutz genießen – 80 vegane Rezepte von engagierten Köchen mit Herz schliesst mit einem Schlusswort vom Deutschen Tierschutzbund und einem Rezeptregister ab.

Buchbesprechung von Dr. med. vet. Inke Weissenborn

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Hinweise zum Rezept

Topinambur: Topinambur kann man roh als Salat oder gekocht als Suppe verzehren. Die Knollen muss man für den Verzehr nicht schälen, lediglich gründlich waschen. Der Geschmack ist süsslich, die Konsistenz wässrig und Topinambur erinnert geschmacklich an Artischockenböden. Topinambur besteht zu 16 % aus Kohlenhydraten in Form von Inulin, welches man nicht verdauen kann. Dieses wirkt als Ballaststoff im Darm. Erst im Dickdarm kommt es zur Fermentierung, was zu Blähungen führen kann. Man kann Topinambur einige Tage im Kühlschrank lagern. 

Pastinake: Die Pastinake hat einen süsslich-würzigen, teilweise auch herben Geschmack. Sie regt nicht nur den Appetit an, sondern wirkt auch harntreibend.

Miso: Streng genommen ist Miso nicht Rohkost. Während des Herstellungsprozesses erhitzt man die Sojabohnen normalerweise, da grüne Bohnen das für den Menschen toxische Glykoprotein Phasin enthalten. Phasin beeinträchtigt die Nährstoffaufnahme im Darm, wirkt hämagglutinierend (verklumpt die roten Blutkörperchen) und kann in höheren Dosen auch die Darmzotten zerstören. Erhitzungsprozesse (kochen, rösten etc.) zerstört Phasin und macht somit Sojabohnen und daraus hergestellte Produkte wie Miso für den Menschen verzehrbar. Somit sind selbst unpasteurisierte Sojaerzeugnisse keine eigentliche Rohkost mehr, sondern lediglich durch die Fermentation "wiederbelebte" Kochkost. Auch bei der Herstellung von Miso aus anderen Hülsenfrüchten oder Getreide, erhitzt man diese zu Beginn des Herstellungsprozesses. Da die verwendete Menge an Miso jedoch vergleichsweise klein ist, haben wir dieses Rezept dennoch als Rohkost deklariert.

Vitamin B12 Irrtum: Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass fermentierte Produkte eine Vitamin B12-Quelle darstellen. Die milchsauer vergorenen Lebensmittel, wie beispielsweise Sauerkraut oder Tempeh, enthalten geringe Mengen bei denen es sich vornehmlich um inaktive Vitamin B12 - "Analoga" handelt. Sie weisen zwar durchaus biochemische Ähnlichkeiten auf, doch ist es dem menschlichen Organismus nicht möglich sie zu verwenden! (Lesen Sie in diesem Blogbeitrag mehr zum Thema Vitamin B12.)

Tipps

Salz und Öl reduzieren: Wir haben die Salzmenge bewusst reduziert. Ziel ist es, den Salzgehalt so niedrig wie möglich zu halten, ohne Einbussen beim Geschmack hinnehmen zu müssen. Da der Salzbedarf je nach Gewohnheit individuell verschieden ist, entscheiden Sie am besten selbst. Ebenfalls haben wir die Ölmenge reduziert. Als interessante Lektüre zu diesem Thema möchten wir Ihnen das Buch "Salt, Sugar, Fat" nahelegen.

Alternative Zubereitung

Hinweis von Boris Lauser: Anstelle von Topinambur kann auch Kohlrabi verwendet werden.

Pflanzendrinks: Anstatt Haselnussmilch können Sie auch einen andere Nussmilch, wie Mandelmilch verwenden. 

Mandelmilch selbst herstellen: Ein Rezept um Mandelmilch selbst herzustellen, finden Sie unter folgendem Link: Mandelmilch ungesüsst als Rohkost: natürlich vegan