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Indisches Moringablätter-Curry mit Moong Dal und Kreuzkümmel

Dieses Moringablätter-Curry mit Moong Dal und Kreuzkümmel hebt sich durch spezielle, aber sehr gesunde Zutaten hervor. Die Schärfe lässt sich gut anpassen.
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Vegane Kochkost

45min   105min mittel
39/41/21  LA:ALA
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Zutaten (für Personen, )

Küchengeräte

  • Pfanne (Bratpfanne)
  • Herd (Kochherd, Küchenherd)
  • Zitruspresse (Zitronenpresse)
  • Kochtopf
  • Sieb

Zubereitungsart

  • kochen
  • zerkleinern oder mahlen
  • einweichen
  • pressen
  • seihen oder kolieren
  • abschmecken
  • anbraten

Zubereitung

  1. Vorbereitung für das Moringablätter-Curry
    Moong Dal mit Wasser bedeckt 1-2 Stunden (oder aber über Nacht) einweichen. 

  2. Moong Dal sind geschälte und halbierte Mungbohnen. Sie sind im indischen Supermarkt oder online erhältlich.

    Das Einweichen ist nicht unbedingt nötig, verkurzt jedoch die Kochzeit und soll die Verdaulichkeit verbessern.

  3. Für das Moringablätter-Curry
    Moong Dal abgiessen und gemeinsam mit etwa 250 ml Wasser und Kurkuma in einen Topf geben. Bei mittlerer Hitze kochen lassen, bis die Moong Dal weich, aber nicht matschig sind. 

  4. Bei eingeweichten Moong Dal beträgt die Kochzeit ca. 8 Minuten.

    Die Angaben der Wassermenge bezieht sich auf die von uns für 6 Personen ausgelegte Zutatenmenge und sind anzupassen.

  5. Moong Dal abgiessen und übriggebliebenes Kochwasser auffangen.

  6. Moringablätter von den Stielen entfernen (feinere können Sie belassen), waschen und grob hacken.

  7. Nach Entfernen der dickeren Stiele der anfänglichen 280 Gramm Moringablätter (für 6 Personen), bleiben in etwa 150 Gramm Blätter übrig.

  8. Öl in einem Topf oder einer Pfanne erhitzen und Senfsamen zufügen. Wenn die Senfsamen in der Pfanne zu hüpfen beginnen, Chili und Kreuzkümmel dazugeben und kurz anbraten lassen, bis sich der Duft der Gewürze bemerkbar macht. Danach Moringablätter und Salz hinzufügen.

  9. Fügen Sie in etwa 150 ml Kochwasser der Moong Dal (oder alternativ Leitungswasser) hinzu und lassen Sie das Gericht so lange kochen, bis die Moringablätter vollständig gekocht sind. 

  10. Passen Sie gegebenenfalls die Menge an Wasser an, sodass das Gericht weder zu trocken, noch zu flüssig erscheint. Die Angaben von 150 ml beziehen sich auf die Menge für 6 Personen.

    Moringablätter sind recht schnell gekocht, ohne eine matschige oder schleimige Konsistenz zu erhalten. 

  11. Zum Abschmecken und Aromatisieren
    Hitze reduzieren und Moong Dal hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und vom Herd nehmen. Mit frischem Zitronensaft beträufeln.

  12. Servieren
    Warm als Beilage zu einem indischen Gericht, wie beispielsweise den Erbsen in Kokoscurry mit Senfsamen und Kreuzkümmel oder dem Apfel-Linsen-Dal mit Kurkuma und Kreuzkümmel servieren.

Rezepte mit Nährstofftabellen


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Autor
Inke Weissenborn, Singapore
Hinweise zum Rezept

Meerrettichbaum: Die Blätter des Meerrettichbaumes (Moringa oleifera) nennt man auch Moringa-Blätter. Insbesondere in Indien verwendet man sowohl Moringablätter, als auch die unter dem Namen Drumsticks bekannten Früchte für verschiedene Gerichte. Da vor allem die Blätter im Vergleich mit anderen Pflanzen viel Calcium, Betacarotin, Kalium und Eisen enthalten, zählen Moringabäume zu den nährstoffreichsten Gewächse der Erde. Aus diesem Grund verwendet man sie in vielen Entwicklungsländern auch zur Bekämpfung der weit verbreiteten Unterernährung.

Moong Dal: Der Begriff Dal bezeichnet im Indischen sowohl getrocknete und geschälte Hülsenfrüchte, als auch Suppengerichte bestehend aus selbigen. Bei Moong Dal handelt es sich um geschälte, halbierte Mungbohnen, auch als Mung Dal oder Mung Daal bekannt, welche zu den Hülsenfrüchten gehören. Die grüne, aus Indien stammenden Mungbohne ist etwa so gross wie eine Erbse und hat eine länglich ovale Form. Die Mungbohne hat einen relativ hohen Eiweissanteil, der aufgrund seines hohen Lysin-Gehalts als wertvoll gilt. Durch das Fehlen der Schale nehmen Moong Dal den Geschmack von Gewürzen besonders gut an.

Kreuzkümmel: Aufgrund der ähnlichen Bezeichnung kommt es oft zu Verwechslungen zwischen Kreuzkümmel und Kümmel. Dabei sind sie nicht näher miteinander verwandt und unterscheiden sich auch stark im Geschmack. Kreuzkümmel kommt häufig in der indischen, türkischen und griechischen Küche zum Einsatz.

Kurkuma: Die aus Südasien stammende Kurkuma, auch Gelber Ingwer, oder Gelbwurz genannt, gehört zu den Ingwergewächsen. Frisch hat Kurkuma einen harzigen, leicht brennenden Geschmack, getrocknet, wie er in Indien meist Verwendung findet, schmeckt er milder und leicht bitter. Kurkuma lagert man am besten dunkel und nicht zu lange, da es sonst zu Farb- und Aromaeinbussen kommt.

Senfkörner: Die in den Senfkörnern enthaltenen Senfölglykoside geben diesem Rezept einen unverwechselbaren Geschmack. Braune Senfkörner, welche etwas schärfer und aromatischer als die gelben Körner sind, enthalten unter anderem das Senfölglykosid Sinigrin. Der Weisse Senf hingegen hat an dieser Stelle Sinalbin. Beide Inhaltsstoffe sind für die appetitanregende und verdauungsfördernde Wirkung verantwortlich.

Tipps

Schärfe einfach anpassen: Ist Ihnen die Schärfe der Moringablätter zu stark, so verringern Sie entweder die Menge an Blättern oder erhöhen den Gehalt an Moong Dal.

Alternative Zubereitung

Einweichen weglassen: Das Einweichen der geschälten Moong Dal ist nicht obligatorisch. Bei Weglassen dieses Schrittes, müssen Sie die Kochzeit entsprechend erhöhen.

Schwarze Linsen: In Indien verwendet man für dieses Gericht zusätzlich halbierte schwarze Linsen, sogenannte Urad Split Dal, welche man als Gewürz zeitgleich mit Chili anbrät. Geschmacklich macht es jedoch kaum einen Unterschied, weshalb man es ebenso gut weglassen kann.

Passende Gerichte: Das Moringablätter-Curry eignet sich als warme Beilage zu indischen Gerichten, wie beispielsweise Erbsen in Kokoscurry mit Senfsamen und Kreuzkümmel oder dem Apfel-Linsen-Dal mit Kurkuma und Kreuzkümmel.