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Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

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Brennnessel-Kartoffelsuppe

Für diese Brennnessel-Kartoffelsuppe braucht man Gemüsebrühe. Diese ist entweder eigenständig im Voraus herzustellen, oder fertig zu kaufen.
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Vegane Kochkost

35min   75min mittel
50/06/45  LA5:1ALA


Zutaten (für Personen, )

Küchengeräte

  • Pürierstab/Stabmixer oder Standmixer
  • Herd (Kochherd, Küchenherd)
  • Kochtopf

Zubereitungsart

  • kochen
  • zerkleinern oder mahlen
  • mixen
  • anschwitzen / andünsten
  • abschmecken

Zubereitung

  1. Für die Suppe
    Die Brennnesseln unter klarem Wasser abspülen, dann trockentupfen.

  2. In einem Topf das Pflanzenfett bei mittlerer Temperatur erhitzen. Die Zwiebel schälen, mit der Karotte in kleine Würfel schneiden und im Topf anschwitzen, bis die Zwiebelwürfel glasig sind.

  3. In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden und mit in den Topf geben. Nach 1 Minute mit der Gemüsebrühe aufgiessen und alles für 30 Minuten köcheln lassen.

  4. Im Originalrezept kommt an dieser Stelle 1 ½ Liter Gemüsefond (statt Gemüsebrühe) für die Zubereitung von 4 Portionen zum Einsatz. Sollten Sie hierfür das von uns zur Verfügung gestellte Rezept verwenden, finden Sie benötigte Informationen unter "Alternative Zubereitung".

  5. Anschliessend die Brennnesseln grob hacken und im Topf für 10 Minuten mitköcheln lassen.

  6. Zum Abschmecken und Verfeinern
    Mit einem Stabmixer alles fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  7. Die Suppe mit der Sojasahne verfeinern und heiss servieren.

Rezepte mit Nährstofftabellen


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Buch
Hier & jetzt vegan: Marktfrisch einkaufen, saisonal kochen
Hier & jetzt vegan: Marktfrisch einkaufen, saisonal kochen
Südwest-Verlag München / Bassermann / Irisiana Verlagsgruppe Random House GmbH, Björn Moschinski
Weitere Bilder (12)
Bestellmöglichkeiten

Das Kochbuch hier & jetzt vegan von Björn Moschinski zeigt uns saisonale Küche mit marktfrischen lokalen Zutaten, die man teils direkt in der Natur findet.

Der Titel hält, was er verspricht.

Über den Autor
Björn Moschinski hat bereits in seiner Jugend Gemüse und Obst direkt aus dem eigenen Garten geerntet.
Seit über 18 Jahren lebt er vegan und hat es sich zum Ziel gesetzt, die vegane Küche der breiten Masse zugänglich zu machen. Björn Moschinski liebt es je nach Saison frische regionale Zutaten zu verwenden, da dies nicht nur Qualität und Frische garantiert, sondern auch einen günstigen Preis.

Inhalt des Buches
Die abwechslungsreichen Rezepte sind in vier Kategorien untergliedert:

  • Frühling
  • Sommer
  • Herbst
  • Winter

Das Vorsatzpapier bzw. Innencover des Buches enthält eine Tabelle mit den in Deutschland angebauten Früchten mit Saison. Das hintere Vorsatzpapier zeigt in welcher Saison die Gemüse lokal erhältlich sind.

Das Kochbuch hier & jetzt vegan beginnt mit einer Begrüssung durch Patrik Baboumian, dem "stärksten Mensch Deutschlands 2011/2012". Er bezeichnet Björn Moschinski als Kämpfer gegen den „in der Kindheit gelernten Irrglauben, dass das was gesund ist, nicht lecker sein kann“.

Im Inhaltsverzeichnis sind die Rezepte übersichtlich gegliedert und der Reihenfolge nach aufgelistet.

Vorwort
Im Vorwort erfahren wir, dass Moschinski in Berlin Mitte das vegane Restaurant Kopps führt, im extraVeganz, der Kochschule des veganen Supermarktes Veganz, in Berlin kocht und in den vergangenen Jahren Schulungen in Kantinen und  Einrichtungen mit Gemeinschaftsverpflegung gehalten hat. Gemeinsam mit der Albert Schweitzer Stiftung und in Kooperation mit dem Deutschen Kinderhilfswerk e.V. vermittelt er Kindern, wie man durch bewusste Ernährung und Bewegung Spass und Energie erlangt. So lieferte er einen positiven Beitrag zu der Entwicklung der letzten Jahre, die zeigt, dass langsam ein Bewusstsein für gesunde Ernährung entsteht und sich zunehmend Menschen für vegane Küche begeistern.

Der Titel seines Buches hier & jetzt vegan ist nicht als direkter Aufruf zu verstehen, sondern "bezieht sich vielmehr in erster Linie auf die Region- hier- und auf die Saison-jetzt- der jeweiligen Zutaten".

Rezepte
Die Rezepte sind bewusst so zusammengestellt, dass man zu der jeweiligen Jahreszeit die Zutaten stets frisch beziehen kann. Besonders im Frühling und Sommer, sind viele Zutaten sogar direkt in der Natur zu finden: So zum Beispiel Löwenzahn, Sauerampfer, Spitzwegerich  und Giersch für das Rezept des Wildkräutersalates mit Tofustreifen.

In den Kategorien Frühling, Sommer, Herbst und Winter sind übersichtlich jeweils zunächst Rezepte zu Vorspeisen aufgeführt,  gefolgt von Hauptgerichten und Desserts. Zu Beginn jeder Kategorie ist ein Menüvorschlag appetitanregend und farbenfroh dargestellt.

Frühling : Die Vorspeisen erfreuen durch ihren hohen Anteil an Wildkräutern. Bei den Hauptgerichten ist viel Tofu aber auch Grünkern, Reis und Teigwaren mit  Gemüse und Kräutern zu schmackhaften Gerichten zusammengestellt. Desserts reichen von leichten fruchtigen bis hin zu Backwaren.

Sommer: Die häufig  warmen Vorspeisen sind vielfältig und reichen von Salaten über Suppen bis hin zu gefüllten Blätterteigtaschen. Hier kommt eine breite Auswahl von Gemüse zur Geltung. Der Hauptspeiseteil enthält schnell zuzubereitende Gerichte für jeden Tag. Die Desserts sind sommerliche Kompositionen aus Süssspeisen mit Frucht und bieten so einen gelungenen Abschluss zu einem Sommermenü.

Herbst: Im Vordergrund stehen etwas deftigere Speisen. Die Vorspeisen sind fast ausschliesslich warm und beinhalten häufig einen Getreideteil. Die Hauptspeisen sind vielfältig: Steinpilz-Risotto, Birnenpastete mit Fruchtrelish und Mangold-Kartoffel-Auflauf, um nur einige zu nennen. Die Desserts sind der herbstlichen Jahreszeit angepasst und enthalten Früchte der Saison zumeist mit Teigwaren kombiniert.

Winter: Sowohl die Vorspeisen als auch die Hauptgerichte sind gute Beispiele für vielfältige und originelle Anwendbarkeit der veganen Küche, wie beispielsweise Ingwer-Tempeh auf Süsskartoffel-Backpflaumen-Püree und Schwarzwurzel-Chutney. Die Desserts enthalten klassische Zutaten für winterliche Leckereien, wie Orangen, Zimt, Lebkuchengewürze und Marzipan.

Nach den Rezepten folgt ein Register mit Rezepten in alphabetischer Reihenfolge.

Gesamteindruck
Das Buch zeigt eine klare Gestaltung mit äusserst ansprechenden Bildern der abwechslungsreichen und schmackhaften Gerichte. Es gefällt, dass die Zutaten entsprechend der Reihenfolge ihrer Verwendung gelistet sind. Nach Anschaffung einiger weniger spezieller Grundzutaten der veganen Küche, sind die weiteren Zutaten leicht erhältlich. Schön sind die Tipps, die die Zubereitung erleichtern und interessante Fakten liefern.

Schön wäre eine zusätzliche Erklärung einiger, gerade für Neulinge der veganen Küche, spezieller Zutaten, wie z.B. Arganöl, Seitan oder Albaöl und eventuelle Alternativen. Leider fehlt eine Angabe der Zubereitungsdauer. Für eine Planung in der Küche, wäre das wichtig. Es fehlt ein Hinweis, dass Blätterteig nicht zwingend vegan ist, sofern nicht ausdrücklich der Vermerk „ohne tierische Fette“ auf der Packung steht.

Eine saisonale marktfrische vegane Küche. Zum Teil in der freien Natur auffindbare Zutaten kommen zum Einsatz, die der Autor mit alltäglichen Produkten zu schmackhaften Kompositionen vereint. Hier & jetzt vegan, marktfrisch einkaufen, saisonal kochen bietet einfache bis raffinierte Gerichte für den Alltag sowie unterschiedlichste Anlässe. Der Titel hält was er verspricht.

Björn Moschinski hat bereits ein Buch mit dem Titel vegan kochen für alle herausgegeben. Dies ist, ebenso wie dieses Buch, sowohl als Kindle Edition als auch gebunden erhältlich.

... mehr

Hinweise zum Rezept

Brennessel als Zutat: Der Autor verwendet bei diesem Rezept Brennnesseln als Zutat, eine von manchen als Unkraut verschmähte Pflanze. Andere hingegen nutzen sie wiederum aufgrund ihrer Inhaltsstoffe als Heilpflanze. Doch diese vorherrschende Ambivalenz ändert nichts an der Tatsache, dass die Brennnessel eine kulinarische Bereicherung für jedermanns Küche ist. Das hier präsentierte Rezept ist nur eines von vielen überzeugenden Beispielen für die Verwendung von Brennnesseln für Gerichte.

Kartoffelsorten: Da man am Ende der Zubereitung alle Zutaten püriert, ist Ihnen selbst überlassen, ob Sie bevorzugt festkochende, oder doch mehlige Kartoffeln verwenden möchte. Im Originalrezept sind festkochende Kartoffeln zum Einsatz gekommen.

Salz reduzieren: Es lohnt sich, Salz zu reduzieren (engl.): 2,5 g Speisesalz pro Tag (1 g Natrium) insgesamt wäre das Optimum, besonders bei Bluthochdruck. Für einen Erwachsenen beträgt die tödliche Dosis etwa zehn Esslöffel reines Kochsalz. (Siehe Link beim Salz in den Zutaten.) Da der Salzbedarf je nach Gewohnheit individuell verschieden ist, müssen Sie es für sich selbst ausprobieren. Als interessante Lektüre zu diesem Thema möchten wir Ihnen das Buch "Salt, Sugar, Fat" ans Herz legen.

Tipps

Gemüsebrühe selbst herstellen: Wenn Sie lieber Ihre eigene Gemüsebrühe für dieses Rezept herstellen, empfehlen wir Ihnen unser Rezept: Vegane Gemüsebrühe. Alternativ dazu steht die Zubereitung eines Fonds (im Gegensatz zur Brühe eine eingekochte, aufkonzentrierte, salzlose, also noch unfertige Kochzutat). Entsprechende Informationen sind unter "Alternative Zubereitung" aufgeführt.

Brennnesseln pflücken: Bei der Wahl der Brennnesseln, sofern selbst gesammelt, empfehlen wir aufgrund des Geschmacks die Auswahl junger Blätter. Benutzen Sie beim Pflücken einen Schutz für Ihre Hände, beispielsweise ein dichtes Tuch oder Gartenhandschuhe.

Geschmack und Konsistenz anpassen: Sie können die Menge der Brennnesseln erhöhen, um den typischen Geschmack dieser Suppe etwas zu verstärken und durch Reduktion der Gemüsebrühe die Konsistenz je nach Belieben verändern.

Alternative Zubereitung

Gemüsefond statt Gemüsebrühe: Der Autor verwendet im Originalrezept einen Gemüsefond. Einen solchen Fond können Sie als Fertigprodukt in vielen grösseren Supermärkten vorfinden. Nichtsdestotrotz ist die Herstellung eines eigenen Gemüsefonds relativ unkompliziert. Die Zutaten sind dabei je nach Gusto anpassbar und erlauben eine optimale Abdeckung individueller Geschmacksbedürfnisse. Zudem empfehlen wir, insbesondere im Hinblick auf künstliche Zusatz- oder Konservierungsstoffe qualitativ minderwertiger Fertigprodukten, die eigene Anfertigung. Die Anleitung für einen von uns zusammengestellten Fond finden sie unter folgender Verlinkung: Veganer Gemüsefond

Sojasahne selbst herstellen: Die Zutat Sojasahne können Sie entweder fertig kaufen (schnelle Variante) oder sie gemäss unseres Rezeptes Sojasahne mit Rapsöl selber herstellen.