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Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

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Marillen-Creme-Torte mit Cashew- oder Macadamianussboden

Für diese Marillen-Creme-Torte können Sie wahlweise Macadamianüsse oder Cashewkerne verwenden. Kokosöl und Kühlen verleihen der Torte die nötige Festigkeit.
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Vegane Kochkost

20min   140min leicht
53/13/34  LA!:0ALA
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Zutaten (für Personen, )

Für den Tortenboden
Vanille-Schote (auch Bourbon-Vanille) (0,36 g)
225 gCashewnüsse, roh
120 gKokosmehl
1 TLZitronenschale, roh (Zitronenschalenrezepte)
50 mlKokosöl
Für die Marillencreme
3 Tassen, zerkleinertAprikosen, roh
150 gCashewnüsse, roh
175 mlAhornsirup
50 mlKokosöl
1 ELFlohsamenschale
Zum Belegen der Torte
8 Aprikosen, roh (280 g)

Küchengeräte

  • Standmixer oder Pürierstab/Stabmixer oder Zerkleinerer
  • Gefriertruhe oder Kühlschrank
  • Backform (Springform, Kastenform, Kranzform, Napfform)

Zubereitungsart

  • zerkleinern oder mahlen
  • Nur Handarbeit, keine Erhitzung
  • mixen
  • kühlen
  • durchziehen
  • abschmecken

Zubereitung

  1. Für den Tortenboden
    Vanille-Schote halbieren und angegebene Menge, oder nach Belieben auch etwas mehr, mit einem Messer entnehmen. Cashewkerne, Kokosmehl, Vanille und Zitronenschale im Blender (Standmixer) fein mahlen. Kokosöl hinzufügen und kurz zu einer flüssigen Masse mixen.

  2. Das Originalrezept für den Tortenboden finden sie auf Seite 78 im selbigen Buch.

    Wir haben bewusst die Menge an Kokosöl auf die Hälfte reduziert.

  3. Verteilen Sie nun die flüssige Masse in einer mit Backpapier ausgelegten Springform (Ø 21cm) und stellen Sie die Kuchenform anschliessend ins Tiefkühlfach, während Sie die Creme zubereiten.

  4. Für die Creme
    Die Marillen waschen und entkernen. Alle Zutaten bis auf die Flohsamenschalen in den Mixer geben und zu einer homogenen Masse verarbeiten. Creme abschmecken und optional noch etwas Kokosblütenzucker hinzufügen. (Marillen sind oft sehr unterschiedlich süss.) Die Flohsamenschalen beifügen und erneut alles gut durchmixen.

  5. Wir verwenden bewusst nur ein Drittel der im Originalrezept angegebenen Menge an Kokosöl.

    Im Original verwendet Maja Elena Scheid ¾-1 Tasse Ahornsirup.

  6. Fertigstellung der Torte
    Wenn der Boden halbwegs fest ist, nehmen Sie ihn aus dem Tiefkühlfach und belegen ihn dicht mit Marillenscheiben.

  7. Bedecken Sie dann die Marillen mit der Creme und stellen Sie die Torte zum Abstocken nochmal in den Kühlschrank oder ins Tiefkühlfach. Sobald die Torte kompakt ist, entfernen Sie den Tortenring und dekorieren Sie nach Lust und Laune mit Marillen oder anderem Obst.

  8. Die Autorin empfiehlt eine Kühlzeit von 2-4 Stunden im Tiefkühlfach oder 5-8 Stunden im Kühlschrank.

Rezepte mit Nährstofftabellen


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Buch
Buchcover: "Sweet & Raw - Vegane Rohkost-Kuchen und -Torten"
Sweet & Raw
Verlag Eugen Ulmer, Maja Elena Scheid
Weitere Bilder (9)
Bestellmöglichkeiten

In "Sweet & Raw" gesunde roh-vegane, glutenfreie Kuchen, Torten, Cupcakes und mehr. Für Rohköstler, Veganer und alle Fans der naturbelassenen, süssen Backstube.

Als leidenschaftliche Konditorin hat sich die Österreicherin Maja Elena Scheid zum Ziel gesetzt, die selbstgemachten Köstlichkeiten nicht nur süss, sondern auch gesund und nahrhaft zu gestalten. Mit ihrem Buch Sweet & Raw - Vegane Rohkost-Kuchen und -Torten möchte sie den Leser inspirieren und ... in die Welt der roh-veganen Backkünste entführen ... .

Über die AutorinNach einer Lehre als Schneiderin und einer folgenden als Konditorin, eröffnete die Österreicherin Maja Elena Scheid ihr eigenes Lokal Lovely Food. Seit 2017 produziert und verkauft sie ihre süssen rohveganen Kreationen auf Märkten, Messen und Pop-up-Veranstaltungen, organisiert Caterings und leitet Workshops.

Inhalt des BuchesMaja Elena Scheid beginnt mit einem kurzen Vorwort zum Thema warum roh.

Der Rezeptteil ist in 5 Abschnitte untergliedert:

  • Die Basics
  • Die Klassiker
  • Fruchtig-Frisches
  • Für Schokoholics
  • Für Krümelmonster

Inhalte:

  • Die BasicsHier erhält der Leser alle notwendigen Informationen zum rohköstlichen Backen, den Grundzutaten und den passenden Geräten. Die aufgeführten Grundrezepte, wie Dattelpaste, Kokossahne und rohe Schokolade sind Bestandteil vieler ihrer Rezepte.
  • Die KlassikerHier finden sich die verschiedensten klassischen Torten und Kuchen in roh-veganer Form wieder. Von Sachertorte mit Kokossahne über Apfelstrudel mit Vanillesauce bis hin zum Marmor-Gugelhupf. Verschiedenste Nüsse, Kokosöl, Kokosmehl, Dattelpaste und Kakaopulver sind häufige Zutaten der hier aufgeführten Rezepte. Für die meisten dieser Zubereitungen ist eine Kühlzeit, für manche eine Trockenzeit einzuplanen.
  • Fruchtig-FrischesFrische Obstschnitten und Törtchen, wie die Fruchtschnitte mit Kokossahne, fruchtig-cremiges, wie die Schoko-Himbeer-Cupcakes oder die Marilllen-Creme-Torte finden Sie hier ebenso, neben ausgefallenen nussigen Kreationen. Beispiele für letztere sind beispielsweise die Golden-Cups oder den Rote-Rüben-Kuchen.
  • Für SchokoholicsDieses Kapitel hält die ein-oder andere Überraschung für Sie bereit. Neben Abwandlungen eher klassischer Rezepte, wie der Nougattorte, sind neuartige Kreationen wie die Schoko-Schwarzkohl-Waldbeer-Torte, Himbeer-Rosmarin-Fudge und Apfel-Thymian-Schoko-Kuchen aufgeführt. Neben dem obligatorischen Kakaopulver sind Kokosöl oder Kakaobutter fast in allen Rezepten enthalten.
  • Für KrümelmonsterIn diesem Kapitel aufgeführte Rezepte wie die Tropical Energy Balls, Orangen-Schoko-Augen und Lebkuchen-Herzen runden die Rezeptauswahl an süssen Leckereien ab. Durch die angestrebte, eher krümelige Konsistenz dieser Leckereien kommen die meisten dieser Rezepte ohne Kokosöl oder anderen zugesetzten Fetten aus. Häufige Zutaten sind getrocknete Früchte, Nüsse, Kokosmehl oder Kokosraspeln.

Das Buch schliesst mit einem Zutaten-und Rezeptregister ab.

Gesamteindruck In Sweet & Raw - Vegane Rohkost-Kuchen und -Torten verwendet Maja Elena Scheid für ihre Rezepte fast ausschliesslich natürliche und rohvegane Zutaten mit dem Ziel, Genuss und Gesundheit miteinander zu vereinen. Dabei verzichtet sie komplett auf raffinierte Zucker, Gluten, Laktose, Soja, und künstliche Zusatzstoffe und setzt keine industriell verarbeiteten Lebensmittel ein. Als Süssungsmittel kommen neben Agavendicksaft, Kokosblütenzucker, Ahornsirup und Apfeldicksaft, frische bzw. getrocknete Früchte zum Einsatz.

Durch kreative Kreationen erzielt sie nicht nur eine Vielfalt an neuartigen Rezepten, sondern auch einzigartige Geschmackserlebnisse. Die Rezepte sind übersichtlich und erfreuen durch die verführerischen Fotos zu jedem einzelnen Gericht. Angaben sowohl der Zubereitungszeiten, Kühl-und Trockenzeiten ermöglichen eine gute Küchenplanung. Die zusätzliche Kennzeichnung in einfache und aufwendige Rezepte ist eine schöne Ergänzung.
Die Zutaten bis auf wenige besondere, sind in jedem Supermarkt erhältlich.

Um auch ohne zu Backen die gewünschte kuchenartige Konsistenz zu erreichen, verwendet die Autorin häufig Kokosöl oder Kakaobutter, wodurch ein Grossteil der Rezepte recht gehaltvoll ist. Wünschenswert wäre es, die Menge an zugesetzten Ölen auf ein Minimum zu senken, wodurch man jedoch einige der Kuchen im halb gefrorenem Zustand geniessen müsste, um Einbussen hinsichtlich der Konsistenz zu vermeiden. Bei anderen würde dies eine Einbusse der Cremigkeit nach sich ziehen. In jedem Fall sind die aufgeführten Rezepte jedoch gesünder als herkömmliche süsse Backwaren und zudem sättigender.

Maja Elena Scheid zeigt mit Sweet & Raw (Süss & Roh), dass einem mit rohveganer Ernährung eine breite Vielfalt an sowohl klassischen, als auch sehr fantasievollen süssen Naschereien zur Verfügung steht und vermag hierdurch sicherlich auch den einen oder anderen Nicht-Veganer beziehungsweise –Rohköstler zu verblüffen.

Sweet & Raw von Maja Elena Scheid können Sie direkt beim Ulmer Verlag oder über Amazon beziehen.

Buchbesprechung von Dr. med. vet. Inke Weissenborn

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Hinweise zum Rezept

Mengenangabe: Ergibt eine Torte mit 21 cm Durchmesser.

Dieses Dessert ist keine Rohkost: Wir haben dieses Rezept bewusst als "Vegane Kochkost" klassifiziert, da sich diese Zubereitung aus einem nicht unerheblichen Teil aus Ahornsirup zusammensetzt. Bei dem eingedickten, vor allem in Nordamerika überaus beliebten Saft von Ahornbäumen, handelt es sich um ein veganes Süssungsmittel, das aufgrund seines Herstellungsprozesses gegenwärtig nicht die Rohkost-Kriterien erfüllt. Bei dem ursprünglich von Indianervölkern angewandten Verfahren, bohrt man die Stämme von passenden Ahornbäumen an und sammelt den austretenden Pflanzensaft. Diesen dickt man durch einen Kochprozess ein, wodurch das typische Aroma (Karamellisierung der Zuckerbestandteile) zustande kommt.

Aprikosen: Die Aprikose, in Bayern und Österreich auch Marille genannt, ist aromatisch und saftig. Man isst sie roh oder verarbeitet sie zu Konfitüre und anderen Speisen. Ihre Samen sind wegen Amygdalin für uns giftig. Die Aprikose enthält verschiedene Mineralien und Vitamine. Zu den Mineralien zählen Kalium, Phosphor, Kalzium, Magnesium, Natrium und Eisen. Zu den vorhandenen Vitaminen der Aprikose zählen Vitamin C, E und verschiedene B-Vitamine.

Cashewkerne: In kaum einem anderen Lebensmittel ist der Anteil an der essentiellen Aminosäure Tryptophan derart hoch wie bei den Cashewkernen. Tryptophan ist ein unerlässlicher Nährstoff bei der Produktion des Neurotransmitters Serotonin. Cashewkerne, auch Cashewnüsse oder einfach Cashews genannt, sind ein guter Lieferant von Mineralstoffen, wie etwa von Magnesium und Eisen. Cashewkerne sind roh ungeniessbar, da sie das toxische Öl Cardol enthalten. Im Handel angebotene Cashewnüsse sind daher entweder mit Wasserdampf vorbehandelt oder geröstet, um das Cardol zu deaktivieren. Sie sind also nicht roh im eigentlichen Sinne. Steht "Cashewkerne roh" auf der Packung, weist dies meistens nur darauf hin, dass die Deaktivierung des giftigen Cardols durch Dampf erfolgte, statt durch einen Röstprozess. Nur wenn das Verfahren im Detail erklärt und kontrolliert ist, können wir von Rohkost ausgehen.

Kokosmehl: Kokosmehl entsteht, indem man Kokosfleisch mahlt, dehydriert und das Öl extrahiert. Bei der Herstellung von Kokosmilch oder Kokosöl fällt es deshalb als Abfallprodukt an. Durch seinen verhältnismässig hohen Anteil an unverdaulichen Kohlenhydraten hat es den höchsten Ballaststoffanteil bekannter Mehle. Kokosmehl hat ein leicht süsslich-nussiges Aroma, weshalb es sich besonders für süsse Speisen gut eignet. Durch die starke Absorptionskraft eignet es sich gut als Bindemittel.

Tipps

Ölmenge reduzieren: Wir haben die Menge an Kokosöl bewusst reduziert. Ist Ihnen dies zu wenig, können Sie die Menge leicht erhöhen. Gründe die klar für einen Verzicht auf grössere Ölmengen sprechen, finden sie unter dem von uns ausführlich beschriebenem Buch: "Salt Sugar Fat" von Michael Moss.

Optimale Springformgrösse: Eine Springform von ca. 21 cm Durchmesser (Ø) eignet sich am besten für diesen Kuchen.

Alternative Zubereitung

Kokosöl und Kühlzeit: Sie können das Kokosöl in der Creme auch ganz weglassen. Bedenken Sie jedoch, dass Sie die Kühlzeit dadurch etwas verlängern müssen. Durch Kühlung im Tiefkühlschrank können Sie die Zeit jedoch gegenüber Kühlung im Kühlschrank verkürzen.

Macadamianüsse: Für die Marillencreme können Sie anstelle der Cashewnüsse, wie von der Autorin erwähnt, auch Macadamianüsse verwenden.

Die Aprikosen können Sie je nach Belieben auch durch anderes Obst ersetzen.