Stiftung für Gesundheit & Ernährung

Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

Cash-Mi-Suppe mit Cashewkernen, Algen, Ingwer und Kurkuma

Die asiatische Cash-Mi-Suppe mit Cashewkernen, Algen, Ingwer und Kurkuma ist sehr sättigend und schmeckt nach Meer. Beachten Sie den Iod-Gehalt der Algen.
Kommentare Drucken

Vegane Kochkost

15min   135min leicht
34/18/47  LA83:1ALA
Rezept bewerten


Zutaten (für Personen, )

Küchengeräte

  • Pürierstab/Stabmixer
  • Herd (Kochherd, Küchenherd)
  • Zitruspresse (Zitronenpresse)
  • Kochtopf
  • Sieb

Zubereitungsart

  • zerkleinern oder mahlen
  • einweichen
  • pressen
  • abschmecken
  • pürieren
  • abtropfen

Zubereitung

  1. Vorbereitung
    Cashewkerne in ausreichend Wasser für 2-6 Stunden einweichen. Anschliessend Wasser von den Cashewkernen abgiessen.

    Algen etwa 5 Minuten in Wasser einweichen. Danach das Wasser von den Algen abgiessen und diese klein schneiden. 

  2. Die Autorin gibt als Zutat für 2-3 Personen ½ Handvoll Irische Dulse oder Wakame an.

    Da die Cashewkerne eine weiche Konsistenz besitzen, genügt auch eine Einweichzeit von 2h.

  3. Zubereitung der Suppe inkl. Abschmecken
    Limette auspressen. Eingeweichte und abgegossene Cashewkerne zusammen mit Limettensaft, Sesamöl, Ingwer, Kurkuma und etwa 200–300 ml Wasser pürieren.

  4. Im Originalrezept sind 1-2 EL Sesamöl und ein grosses Stück Ingwer angegeben.

    Als Wassermenge sind 200-300 ml für 2-3 Portionen genannt. Je nach erwünschter Konsistenz nehmen Sie weniger oder etwas mehr als die von uns angegebene Menge.

    Im Original steht ¼ TL Kurkuma, frisch oder Pulver, allerdings haben wir bewusst die Kurkumamenge vervierfacht, da Pulver guter Qualität in gleicher Menge wesentlich geschmacksintensiver ist.

  5. Die Suppe sanft auf dem Herd erwärmen. Mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Kumin (Kreuzkümmel) würzen.

  6. Die vorbereiteten Algen in die Suppe geben. Misopaste mit etwas Wasser anrühren und hinzufügen.

  7. Die im Original vorkommende Menge an Miso haben wir halbiert, erhöhen Sie bei Bedarf.

  8. Anrichten 
    Nach Bedarf mit fein gehackten Chilischoten sowie ein paar Sesamkörnern dekorieren und noch warm servieren.

  9. Die Menge an Sesamkörner haben wir selbst gewählt, entscheiden Sie nach Gusto.

Rezepte mit Nährstofftabellen


Kommentieren (als Gast) oder anmelden

Kommentare Drucken
Hinweise zum Rezept

Nährwertprofil: Eine Portion dieses Rezeptes deckt gemäss GDA-Richtlinien den durchschnittlichen Tagesbedarf an Kupfer und Tryptophan. Zusätzlich erhält man mehr als ¾ der empfohlenen Tagesbedarfes an Mangan, Phosphor und Magnesium. Nicht gut ausgewogen ist aber das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren, welches in diesem Falle das empfohlene 5:1 Verhältnis deutlich überschreitet.

Kurkuma: Curcumin, einer der orange-gelben Farbstoffe des Kurkumas, weist viele günstige Wirkungen für die Gesundheit auf. Darunter fallen beispielsweise krebs- und entzündungshemmende Eigenschaften sowie antioxidatives Potential. Weiterhin gibt es Hinweise, dass Kurkuma auch einen positiven Effekt auf die Knochen und das psychische Wohlbefinden (als Antidepressivum) hat.

Wir haben das Rezept aufgrund der Zutaten Wakame, Miso und Cashew als Kochkost eingestuft.
Hier erfahren Sie mehr über genannte Zutaten:

Wakame: Wakame ist eine Braunalge, die vor allem im Fernen Osten als Gewürz für Eintöpfe und Suppen verbreitet ist. Doch auch in Europa gewinnt das Meeresgemüse wieder an Bedeutung. Wakame hat eine knackige Konsistenz und schmeckt leicht nach Meer. Sie lässt sich roh oder gegart verwenden. Ob das in Europa meist getrocknete Wakame "roh" ist, hängt stark von dem angewandten Trocknungsprozess und der Verarbeitung ab! Normalfall ist mindestens das Pasteurisieren, z.B. bei 85 Grad Celsius während 25 Minuten.

Miso: Miso ist eine japanische Paste, die man hauptsächlich aus Sojabohnen mit veränderlichen Anteilen von Reis, Gerste oder anderem Getreide herstellt. Miso ist ein natürlicher Geschmacksverstärker, der einen Geschmack nach vergorenen Bohnen hat und scharf bis süsslich sein kann. Miso ist streng genommen keine Rohkost. Während des Herstellungsprozesses erhitzt man die Sojabohnen normalerweise, da grüne Bohnen jeder Art das für den Menschen toxische Glykoprotein Phasin enthalten. Phasin beeinträchtigt die Nährstoffaufnahme im Darm, wirkt hämagglutinierend (verklumpt die roten Blutkörperchen) und kann in höheren Dosen auch die Darmzotten zerstören. Erhitzungsprozesse (kochen, rösten etc.) zerstört Phasin und macht somit Sojabohnen und daraus hergestellte Produkte wie Tofu, Miso oder Tempeh für den Menschen verzehrbar. Somit sind selbst unpasteurisierte Sojaerzeugnisse keine eigentliche Rohkost mehr, sondern lediglich durch die Fermentation "wiederbelebte" Kochkost.

Cashewkerne: In kaum einem anderen Lebensmittel ist der Anteil an der essentiellen Aminosäure Tryptophan derart hoch wie bei den Cashewkernen. Cashewkerne, auch Cashewnüsse oder einfach Cashews genannt, sind ein guter Lieferant von Mineralstoffen, wie etwa von Magnesium und Eisen. Cashewkerne sind roh ungeniessbar, da sie das toxische Öl Cardol enthalten. Im Handel angebotene Cashewnüsse sind daher entweder mit Wasserdampf vorbehandelt oder geröstet, um das Cardol zu deaktivieren. Sie sind also nicht roh im eigentlichen Sinne. Steht "Cashewkerne roh" auf der Packung, weist dies meistens nur darauf hin, dass die Deaktivierung des giftigen Cardols durch Dampf erfolgte, statt durch einen Röstprozess. Nur wenn das Verfahren im Detail erklärt und kontrolliert ist, können wir von Rohkost ausgehen.

Tipps

Iod und Algen: Bei den Algen sollte man das Iod im Auge behalten. Iod ist ein essentielles Spurenelement, das meist in der Form von Iodid vorliegt und besonders für die Produktion gewisser Schilddrüsenhormone notwendig ist. Ein Mangel hat eine Schilddrüsenunterfunktion zur Folge, doch eine zu hohe Aufnahme kann die Schilddrüse überfordern und gesundheitsschädlich sein. Der Iod-Anteil in Algen schwankt abhängig von Sorte, Erntezeit, Wachstumsort und Verarbeitung. 100 g getrocknete Wakame können beispielsweise Iod in einer solchen Menge enthalten, wie sie dem Monatsbedarf entspricht. Eine Iodaufnahme von durchschnittlich mehr als 1'000 µg am Tag kann zu verschiedenen Krankheitsbildern führen.

Kurkuma kann abfärben: Verwenden Sie frische Kurkuma, sollten Sie bei der Verarbeitung Handschuhe tragen, da Kurkuma äusserst stark färbt. Auch können sich helle Küchengerätschaften durch die Wurzel dauerhaft gelb färben.

Ingwer bei Magenverstimmung: Ingwer wärmt uns nicht nur von innen, sondern fördert durch seine Inhaltsstoffe auch unsere Durchblutung. Die Stoffwechselanregenden Eigenschaften nutzt man, um Verdauungsprobleme, Übelkeit, und Schwindel zu lindern. Für die Wirkung von Ingwer ist unter anderem der Wirkstoff Gingerol verantwortlich, welcher auch zu seinem charakteristischen, scharfen und würzigen Geschmack beiträgt. Als Scharfstoff stimuliert das Säureamid auf reflektorischem Wege die Magensaftsekretion und Peristaltik des Gastrointestinaltraktes, weshalb man es auch bei der Phytotherapie von funktionellen Magenbeschwerden nutzt.

Alternative Zubereitung

Sesam ersetzten: Im Falle einer Allergie gegen Sesam können Sie die Sesamkerne durch andere Samen oder Nüsse ersetzten sowie ein anderes pflanzliches Öl verwenden.

Algen: Anstelle Wakame können sie auch Irische Dulse oder andere Algen verwenden.

Kurkuma: Haben Sie keinen frischen Kurkuma zur Hand, können Sie auch Kurkumapulver verwenden.

Hoher Salzgehalt: Der hohe Salzgehalt entstammt hier hauptsächlich der Zutat Miso. Übermässiger Salzkonsum ist alles andere als gesundheitsförderlich und es lohnt sich, Salz zu reduzieren (engl.): 2,5 g Speisesalz pro Tag (1 g Natrium) insgesamt wäre das Optimum, besonders bei Bluthochdruck. Daher haben wir den Anteil der Misopaste, im Vergleich zum Originalrezept, auf die Hälfte reduziert.