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Butternusskürbis-Lasagne mit Cashewcrème & Grünkohl-Pesto

Für diese Lasagne mit Grünkohl-Pesto & Cashewcrème verwenden wir Butternusskürbis-Schichten anstelle von Nudelplatten, womit das Rezept vegan und glutenfrei ist

Vegane Kochkost

30min   150min   mittel


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Zutaten (für Personen, )

Für die Cashew-Crème
2 TassenCashewnüsse, roh
(260 g)
120 mlLeitungswasser (Trinkwasser)
(120 g)
½ TLKnoblauchgranulat oder Knoblauchpulver
(1,6 g)
1 TLSalz, Tafelsalz
(6 g)
1 Zitrone, roh, Schale nicht verwendet
(58 g)
Für das Grünkohl-Pesto
70 gGrünkohl, roh
2 ZehenKnoblauch, roh
(6 g)
TasseOlivenöl
(72 g)
1 PriseSalz, Tafelsalz
(0,4 g)
1 PrisePfeffer, schwarz
(0,1 g)
Für die Butternusskürbis-Schichten
1 Butternusskürbis, roh
(850 g)
2 TLOlivenöl
(9 g)
1 PriseSalz, Tafelsalz
(0,4 g)
1 PrisePfeffer, schwarz
(0,1 g)

Nährwerte pro Person Frau Mann
Energie 476 kcal 23,8 % 19,0 %
Fett/Lipide 40 g 56,6 % 49,5 %
davon gesättigte Fette 6,5 g 32,3 % 21,5 %
Kohlenhydrate 25 g 9,3 % 7,4 %
davon Zucker 8,6 g 9,6 % 7,8 %
Ballaststoffe 4,3 g 17,2 % 17,2 %
Proteine (Eiweiss) 12 g 24,1 % 20,1 %
Kochsalz (Na)1.382 mg 57,6 % 57,6 %
Eine Portion wiegt 291g. Empfohlene Tagesdosis nach GDA.
Fett/Lipide
Kohlenhydrate
Proteine (Eiweiss)
Kochsalz

Küchengeräte

  • Pürierstab/Stabmixer
  • Backform (Springform)
  • Backofen
  • Backblech (Kuchenblech)

Zubereitungsart

  • backen
  • zerkleinern oder mahlen
  • einweichen
  • mixen
  • seihen oder kolieren

Zubereitung

  1. Für die Cashew-Crème
    Weichen Sie die Cashews mindestens 2 Stunden in Wasser ein. Maximal wäre eine ganze Nacht möglich.

  2. Falls Sie sich für die kürzere Einweichzeit entscheiden, empfehlen wir noch vor Ende der dadurch erhaltenen Wartezeit mit der Zubereitung des Grünkohl-Pesto zu beginnen. Dadurch lässt sich die Zubereitungszeit verkürzen.

  3. Nach dem Einweichprozess das Wasser abschütten und die restlichen Zutaten für die Crème dazu geben. Alles im Mixer fein pürieren.

  4. Für das Grünkohl-Pesto
    Alle für das Pesto benötigte Zutaten in der Küchenmaschine mittelfein verarbeiten. Falls die Maschine Mühe hat, etwas mehr Öl zugeben.

  5. Pesto stellt man traditionellerweise im Mörser her. Nicht jede Küchenmaschine eignet sich zu dieser Herstellung, doch genügt manchmal auch ein Stabmixer (Rührstab).

  6. Für die Butternusskürbis-Schichten
    Ofen auf 230 °C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Butternusskürbis schälen, oberen Teil abschneiden und halbieren. Dünne, halbmondförmige Scheiben abschneiden.

  7. Die Scheiben sollten für drei Lagen in einer 20 cm Form ausreichen.

  8. Scheiben mit Öl, Salz und Pfeffer vermengen. In einer Lage auf dem Backblech verteilen und 20 Minuten backen (bis sie weich sind).

  9. Abkühlen lassen (ca. 10 Minuten), sodass Sie die Scheiben anfassen können. Ofentemperatur auf 170 °C reduzieren.

  10. Backform oder Auflaufform einölen, Scheiben leicht überlappend auslegen. Wenn die erste Schicht fertig ist, Pesto darauf verteilen. Darüber die Cashew-Crème verteilen. Anschliessend eine weitere Schicht Kürbis-Scheiben darübergeben und den Vorgang wiederholen usw.

  11. Lasagne ca. 25-30 Minuten backen.

  12. Geniessen!


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Autor
Nora Maria Nagel, Bild vom Jahr 2016
Nora Maria Nagel, Deutschland
Veröffentlicht neben dem Studium Rezepte auf diet-health.info. Neben pflanzlicher Ernährung und Experimenten in der Küche interessiert sie sich unter anderem für Yoga, Aktivitäten an der frischen Luft sowie Literatur und Kunst.

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Hinweise zum Rezept

Allgemeine Information zur Lasagne: Lasagne gibt es mit oder ohne Fleisch, doch sind die Nudeln normalerweise nicht vegan (Milchprodukte) und auch nicht glutenfrei. Des Weiteren ist Lasagne mit Teigwaren nicht gerade ein naturnahes Produkt und deshalb auch nicht besonders gesund. Unser Rezept erfüllt aber: naturnah, vegan und glutenfrei.

Nachfolgende Zitate stammen aus Wikipedia

Nudelform: "Als Lasagne wird eine sehr breite Art der Bandnudel bezeichnet, die ähnlich wie Makkaroni zubereitet wird. Ein Gericht aus breiten Bandnudeln, die gekocht in Butter geschwenkt und à part mit geriebenem Parmesan serviert werden, trägt in der Küchensprache den Namen Lasagne alla bolognese."

Geschichte: "Nach einer weniger verbreiteten Theorie soll es einen englischen Ursprung für das Gericht geben: Im Forme of Cury, einer Rezeptesammlung der Köche am Hofe König Richards II. von England aus dem 14. Jahrhundert, wird das Gericht „loseyns“ (ausgesprochen „lasan“) beschrieben, das ebenfalls geschichtete und mit Käse überbackene Nudelplatten beinhaltet."

Etymologie: "Das italienisch lasagna (Plural lasagne) ... leitet sich von altgriechisch τὰ λάσανα, tà lásana ab, was einen Rost für Töpfe oder Bratpfannen bezeichnet. Dieses Wort wurde von den Römern als lasanum in der Bedeutung „Kochtopf“ übernommen. Die Italiener verwendeten das Wort, um sich auf das Gefäß zu beziehen, in dem zubereitet wurde, was als Lasagne bekannt ist – so bezeichnet die Vokabel lasagna das Gericht selbst."

Varianten: "Lasagne pasticciate und Lasagne alla casalinga: Aus Bologna stammt die Lasagne pasticciate oder Lasagne alla casalinga, kurz Pasticcio, die in Deutschland eher als Lasagne al forno bekannt ist. Das Gericht besteht aus mehreren abwechselnden Schichten von Nudelplatten, Ragù alla bolognese (in einer vereinfachten Rezeptur einfache Hackfleischsauce), Béchamelsauce und geriebenem Parmesan und wird im Ofen gebacken."

"Vincisgrassi: Diese Spezialität aus den Marken ist nach dem österreichischen Feldmarschall Alfred I. zu Windisch-Graetz benannt – Vincisgrassi ist eine Verballhornung dieses Namens. Es handelt sich um einen Auflauf, der aus mehreren sich abwechselnden Schichten von Nudelplatten, einer Sauce aus Lammfleisch, Kalbshirn bzw. Kalbsbries, Geflügelleber, Wein und Tomate, einer Béchamelsauce sowie geriebenem Parmesan besteht. Die Besonderheit dieser Zubereitung liegt zum einen in dem mit Dessertwein zubereiteten Nudelteig, zum anderen in der mit wenig Zimt abgeschmeckten Fleischsauce."

"In der modernen Küche finden sich Zubereitungen mit Fisch oder Meeresfrüchten sowie vegetarische und vegane Varianten. Lasagne wird als Fertiggericht in gekühlter oder tiefgefrorener Form angeboten."

Tipps

Zusammensetzung der traditionellen Pesto: Die traditionelle Pesto alla genovese (nach Genueser Art) besteht aus Basilikum, Pinienkernen, Knoblauch und Olivenöl sowie geriebenem Parmesan oder Pecorino. Wobei Letztere nicht vegan sind. Ausser grobem Salz ist kein Gewürz beigemengt.

Die sizilianische Variante: Bei der sizilianischen Variante verwendet man zusätzlich getrocknete Tomaten und Mandeln statt Pinienkernen und benutzt etwas weniger Basilikum.

Pesto alla calabrese: Dies ist eine besonders würzige Variante aus Kalabrien, bei der man mit Pfeffer und Paprika ein höherer Schärfegrad erreicht.

Geschmackserweiterung: Mittel Misopaste oder Hefe-Flocken lässt sich der eventuell eindimensionale Geschmack der Lasagne gut erweitern.

Alternative Zubereitung

Unterschiedliche Zubereitungsarten der Pesto: Die Pesto können Sie ganz unterschiedlich zubereiten und ursprünglich verwendete man einen Mörser. Pesto ist eine bestimmte Art ungekochter Sauce.

Nachfolgende Zitate stammen aus Wikipedia:

Allgemeine Information: "Das (auch: der) Pesto (von italienisch pestare, „zerstampfen“) ist eine pastose, ungekochte Sauce, die in der italienischen Küche meist zu Nudeln gereicht wird, insbesondere in der Herkunftsregion werden Trofie oder Trenette gewählt."

Herstellung: "Bei der Herstellung von Hand sollte die sämige Masse durch Zerstoßen mit einem Mörser hergestellt werden, um übermäßige Hitzeentwicklung (wie beispielsweise durch die hohe Drehzahl eines elektrischen Gerätes) zu vermeiden, die sich nachteilig auf das Aroma auswirkt. Eine zügige Vorgehensweise ist wichtig, da Oxidation nachteilige Auswirkungen auf Geruch, Geschmack und Aussehen haben kann."

Handel: "Industriell gefertigtes Pesto ist pasteurisiert oder durch Konservierungsstoffe haltbar gemacht. Frisch wird es als Delikatesse vertrieben.

Pesto ist ein typisches Beispiel für Food Design: Bei der Mehrzahl der Produkte werden teure Zutaten des klassischen Rezeptes ganz oder teilweise durch billigere, ähnlich schmeckende Rohstoffe ersetzt und der renommierte Name bei teils irreführender Bebilderung trotzdem verwendet."

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