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Rotes Thai-Curry

Einfaches Basisrezept für ein rotes Thai-Curry, dessen Zutaten nach Belieben variierbar sind.

Vegane Kochkost

25min   45min   mittel


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Zutaten (für Personen, )

Für die Zwiebel-Gewürzmasse
2 Zwiebeln, roh
(220 g)
3 ELOlivenöl
(40 g)
6 gIngwer, roh
5 ZehenKnoblauch, roh
(15 g)
1 ELCurrypulver
(6 g)
1 ELPaprikapulver
(6,9 g)
1 TLChilipulver
(2,7 g)
1 TLKurkuma, gemahlen
(3 g)
Für die restlichen Bestandteile des Thai-Curry
500 gBroccoli, Blumenbündel, roh
300 gSüsskartoffeln, roh
1 Gemüsepaprika, rot, roh
(119 g)
1 Karotte, roh
(61 g)
1 ELOlivenöl
(14 g)
400 gKokosmilch, konserviert
3 PrisenMeersalz
(1 g)

Nährwerte pro Person Frau Mann
Energie 474 kcal 23,7 % 19,0 %
Fett/Lipide 36 g 51,5 % 45,1 %
davon gesättigte Fette 21 g 105,0 % 70,0 %
Kohlenhydrate 28 g 10,5 % 8,3 %
davon Zucker 9,6 g 10,7 % 8,8 %
Ballaststoffe 9 g 36,1 % 36,1 %
Proteine (Eiweiss) 8,9 g 17,7 % 14,8 %
Kochsalz (Na)572 mg 23,8 % 23,8 %
Eine Portion wiegt 424g. Empfohlene Tagesdosis nach GDA.
Fett/Lipide
Kohlenhydrate
Proteine (Eiweiss)
Kochsalz

Küchengeräte

  • Sparschäler, Schäler
  • Pfanne (Bratpfanne)
  • Herd (Kochherd, Küchenherd)

Zubereitungsart

  • kochen
  • dünsten oder sieden
  • durchziehen
  • pellen
  • schälen

Zubereitung

  1. Für die Zwiebel-Gewürzmasse
    Zunächst die Zwiebeln häuten und grob würfeln. Das Olivenöl in einer grossen Pfanne oder in einem Wok leicht erhitzen und die Zwiebeln hineingeben. Auf niedriger Hitze glasig dünsten.

  2. Knoblauch und Ingwer schälen und sehr fein hacken. Zu den Zwiebeln geben.

  3. Zu diesem Zeitpunkt sollten die Zwiebeln bereits glasig sein. Hier ist darauf zu achten, dass sich die Pfanne nicht zu stark erhitzt - die Zwiebeln sollen keine braune Farbe bekommen, sondern nur eine weiche Konsistenz erhalten. Der Knoblauch verbrennt ausserdem sehr schnell.

  4. Nach etwa 5 Minuten des Dünstens Currypulver, Paprikapulver, Chilipulver oder -flocken sowie Kurkuma zu der Zwiebelmischung geben. Umrühren und 3 Minuten auf niedriger Hitze durchziehen lassen. Dann in eine Schale umfüllen und beiseite stellen.

  5. Für die restlichen Bestandteile des Thai-Curry
    Broccoli, Süsskartoffel, Karotte und Paprika waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. 

  6. Die Süsskartoffel sollten Sie vor dem Schneiden schälen, da die Haut durch den Kochvorgang eine ledrige Beschaffenheit bekommt. Bei der Karotte, vor allem bei Produkten aus biologischem Anbau, steht es Ihnen frei.

  7. Das Olivenöl in der zuvor verwendeten Pfanne oder dem Wok leicht erhitzen und das Gemüse hineingeben. Mit Wasser auffüllen, sodass der Boden ca 1 cm bedeckt ist. Wenn möglich, Deckel aufsetzen und 10 Minuten garen lassen.

  8. Nach 10 Minuten überprüfen, ob noch Wasser unter dem Gemüse vorhanden ist. Falls nicht, nachfüllen. Zwiebel-Gewürzmasse zugeben und umrühren. Deckel wieder aufsetzen und weitere 10-15 Minuten garen lassen.

  9. Weiterhin gelegentlich prüfen, ob noch genügend Wasser auf dem Boden ist und ob das Gemüse schon weich ist. Es sollte nicht zerfallen, sondern leicht bissfest bleiben.

    An dieser Stelle ist es sinnvoll, die gewünschte Beilage (traditionell ist dies Reis) zuzubereiten.

  10. Sobald das Gemüse gar, aber noch bissfest ist, Kokosmilch hinzufügen. Salz beigeben, umrühren und das rote Thai-Curry noch für 5 Minuten köcheln lassen.

  11. Je nachdem wie warm die Kokosmilch gelagert wurde, hat sie eine entsprechende Beschaffenheit. In kälteren Gegenden trennt sie sich oft in einen festen und einen flüssigen Anteil, was jedoch nichts über ihre Qualität aussagt. Sie können auch beide Anteile separat in die Pfanne geben, denn der feste Teil schmilzt schnell unter Hitze und verbindet sich wieder mit der Flüssigkeit.


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Autor
Nora Maria Nagel, Bild vom Jahr 2016
Nora Maria Nagel, Deutschland
Veröffentlicht neben dem Studium Rezepte auf diet-health.info. Neben pflanzlicher Ernährung und Experimenten in der Küche interessiert sie sich unter anderem für Yoga, Aktivitäten an der frischen Luft sowie Literatur und Kunst.

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Hinweise zum Rezept

Curries in Asien: Curries sind in Asien sehr beliebte und verbreitete Gerichte, die es in unzähligen Varianten gibt. Zubereitungsmethoden, Komponenten, Geschmack etc. gibt es so viele, wie es unterschiedliche Regionen in Asien gibt. Was sie verbindet ist, dass sie meist viel Gemüse beinhalten und man als Beilage Reis serviert.

Dieses Thai-Curry Rezept stellt nicht den Anspruch, eine traditionelle Herstellungsmethode zu zeigen. Es beinhaltet aber herkömmliche Zutaten, die man oft für Thai-Curries verwendet und ist möglicherweise eine Art Übersetzung für einen westlichen (deutschen) Gaumen.

Die rote Farbe erhält das Curry durch die Gewürze Paprikapulver und Chili. Es gibt auch grüne und gelbe Curries.

Tipps

Schärfe: Das Gericht hat durch den Ingwer und das Chilipulver eine leichte Schärfe. Wer es weniger scharf oder schärfer mag, kann dementsprechend einfach abwandeln.

Koriander: Für viele gehört Koriander unbedingt zu einem thailändischen Gericht dazu. In westlichen Gegenden scheiden sich da die Geister, da das Kraut vielen nicht schmeckt. Wer es mag, kann es zu diesem Gericht grosszügig hinzufügen. Die gehackten Blätter können Sie am Ende kurz mitköcheln oder roh über das fertige Gericht streuen. Wenn man für Gäste kocht, empfiehlt sich Letzteres.

Alternative Zubereitung

Gemüse-Alternativen: Das hier verwendete Gemüse eignet sich besonders, aber Sie können auch gut gelbe Paprika, Zucchini, Spinat, Kartoffeln, Kürbis, Frühlingszwiebeln oder Pilze benutzen. Es ist also auch ein hervorragendes Resteessen, wenn man noch Gemüse im Kühlschrank hat, welches weg muss.

Cashewnüsse: Als eiweissreiche Einlage eignen sich Cashewnüsse hervorragend. Sie können Sie ganz oder gehackt mit dem Gemüse in die Pfanne geben. Sie lassen sich relativ weich, mit zartem Biss kochen und haben kaum Eigengeschmack, sodass sie den Geschmack des Curries wunderbar aufnehmen.

Mögliche Beilagen: Die traditionelle Beilage ist (Kleb-) Reis. Zu diesem Curry passen aber ebenso gut Couscous, Hirse oder Quinoa.

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