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Beste Aussichten für Ihre Gesundheit

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Weisse Bohnen mit Apfel, Birne und Bratkartoffeln

Für diese weisse Bohnen mit Apfel, Birne und Bratkartoffeln weicht man davor Bohnen über Nacht in Wasser ein. Im Buch findet sich ein passender Löwenzahnsalat.
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Vegane Kochkost

35min raffiniert
70/17/13  LA 8:1 ALA


Zutaten (für Personen, )

Küchengeräte

  • Sparschäler, Schäler
  • Pfanne (Bratpfanne)
  • Herd (Kochherd, Küchenherd)
  • Kochtopf

Zubereitungsart

  • kochen
  • braten
  • dämpfen
  • blanchieren
  • anrösten
  • seihen oder kolieren

Zubereitung

  1. Für das Bohnengemüse
    Nur falls getrocknete Bohnen verwendet: über Nacht in Wasser einweichen.

  2. Zwiebel(n) und Sellerie schälen. Einen Topf mit Wasser aufsetzen, Bohnen, Zwiebel(n) und Sellerie hineingeben und ca. 30 Minuten weich kochen.

  3. Für die Bratkartoffeln
    Währenddessen die Kartoffeln schälen, waschen und in nicht zu dicke, möglichst gleichförmige Scheiben schneiden. Die Gemüsezwiebel(n) schälen und in Würfel schneiden.

  4. Die "Pflanzenbutter" in einer Pfanne schmelzen und die Kartoffeln hineingeben. Unter ständigem Rühren bei starker Hitze leicht braun braten. Danach die Hitze reduzieren, die Zwiebelwürfel hinzugeben und alles mit Salz und Pfeffer würzen. Die Pfanne mit einem Deckel verschliessen und die Bratkartoffeln ca. 20-25 Minuten bei schwacher Hitze dämpfen. Zwischendurch immer wieder mal umrühren.

  5. Bei der Pflanzenbutter weist die Autorin Kirsten M. Mulach auf die Margarine von Alsan hin, weil diese vegane Margarine keine Soja oder Sojaprodukte enthält. Es gibt sie auch in der Qualität Alsan-Bio. Kokosfett ist der Hauptrohstoff dazu.

  6. Für die Apfel-Birnen-Mischung
    In der Zwischenzeit Birnen und Äpfel schälen, vierteln, die Kerngehäuse entfernen. Die Äpfel in einem Topf mit kochendem Wasser blanchieren. Die Birnenviertel kurz hinzufügen.

  7. Die weichen Bohnen und die Apfel-Birnen-Mischung abseihen, dann alles miteinander vermengen. In einer Schüssel bergartig aufschichten und die Bratkartoffeln kranzformig darum verteilen.

Rezepte mit Nährstofftabellen


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Buch
Das vegane Kochbuch meiner Oma
Das vegane Kochbuch meiner Oma
Südwest-Verlag München / Bassermann / Irisiana Verlagsgruppe Random House GmbH, Kirsten M. Mulach
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Bestellmöglichkeiten

Das vegane Kochbuch meiner Oma von Kirsten M. Mulach hält, was es im Titel verspricht, besonders naturnahe vegane Rezepte für alle Jahrezeiten und Tageszeiten.

Kirsten M. Mulach (47) lebt seit Jahren vegan und betreibt ein Catering in Hamburg. In ihrem Kochbuch verzichtet sie auf die Verwendung von Tofu, Soja, Seitan und Fertig- oder Ersatzprodukte. Sie setzt auf eine pflanzlich basierte vegane Ernährung.

Die Rezepte stammen von Ihrer Oma, die bewusst auf eine gesunde Ernährung achtete. Sie liebte es einfach und bevorzugte den natürlichen Geschmack der Zutaten bei der Verarbeitung zu belassen.

Als sie im Alter von 65 Jahren an Magenkrebs erkrankte, hat sie ihr Essen umgestellt. Sie verwendete wenig Zucker und wenig Pflanzenfett. Ihr Credo lautete "Essen ist Medizin und soll der Gesundheit gut tun." Sie wurde 90 Jahre alt.

Die einfachen Rezepte sind in sieben Kategorien eingeteilt:

  • Frühstück
  • Mittagstisch
  • Salate
  • Hauptgerichte
  • Desserts
  • Kaffeezeit
  • Abendbrot

Die Autorin beginnt mit einem Vorwort das sich dem veganen Essen, dem Hof ihrer Grosseltern und der Lebenshaltung ihrer Oma widmet. In "Meine Geschichte" schildert Mulach ihren Weg zur veganen Ernährung mit all seinen "Stolpersteinen". Denn auch vegan kann man sich «falsch» ernähren. Besonders dann, so die Autorin, wenn industrielle vegane Produkte zur Anwendung kommen. Deshalb erstaunt wenig, dass man die im Buch verwendeten Zutaten unter praktischer Anleitung gleich selbst herstellen kann. So etwa die Suppenwürze, Gemüsebouillon oder Mandelmilch.

Frühstück: Tipps u.a. für Konfitüren, Tee, Hefeteig oder auch Obstsalat und Bananenbrot. Sie verwendet «Pflanzenbutter» und wenn Sirupe im Rezept stehen, soll man auf Rohkostqualität achten, betont sie. Interessant: In den kälteren Jahreszeiten startet sie den Tag mit einer warmen Suppe, in den warmen Monaten mit unverarbeitetem Frischobst.

Mittagstisch: Hier sind die Kapitel Salate und Hauptgerichte vereint. Zu jeder Mahlzeit gehört bei ihr ein saisonaler Salat. Dazu ein Rezept für den Kräuteressig, der sich durch frischen Zitronensaft ersetzen lässt. Bei den Ölen weist sie auf Raps oder Olivenöl hin. Interessant: Aus Löwenzahn kann man nicht nur Salat, sondern auch Sirup herstellen.

Desserts: Im Vordergrund sind frische Früchte. Diese können als erfrischendes Sommer-Dessert durchaus zuerst im Tiefkühler gelagert gewesen sein.

Kaffeezeit: Maultaschen, Kompott, Weihnachtskuchen oder Linzertorte um nur einige Rezepte zu nennen. Als Belag dient die selber hergestellte Marmelade; die frischen oder gefrorenen Früchte kommen in den Kompott. Den Teig stellt Kirsten M. Mulach frisch meist mit Weissmehl Type 550 her. Es gibt auch Rezepte mit Kartoffeln, Griess und Haferflocken. Leider weist sie nicht darauf hin, dass bei der Erdbeertorte verwendete Zwiebacke ohne klare Hinweise immer Ei und Milchprodukte enthält.

Abendbrot: Hier gilt die Devise "Mit vollem Magen geht man nicht ins Bett". So fallen die Rezepte eher leicht aus. Dies auch deshalb, da zu Omas Zeiten auf vier Mahlzeiten gesetzt wurde. So mussten die einzelnen Gerichte nicht zwingend üppig ausfallen. Rezept für "falsche Mayonnaise" die ohne Eier auskommt: ausprobieren lohnt sich! Sie finden auch Aufstriche und ein Rezept für knuspriges Knäckebrot und den Löwenzahnsirup.

Nach den Rezepten und dem Dank folgen ein Rezeptverzeichnis nach Kapiteln und eines in alphabetischer Reihenfolge.

Das Buch hat eine klare Gestaltung mit äusserst attraktiven animierenden Bildern und kommt ohne Schnörkel aus. Die Zutaten sind logisch gelistet, einfach erhältlich, Varianten gut erklärt und die Rezeptführung leicht nachmachbar. Eine einfache und schmackhafte, vegane Küche, die sich ideal für den Alltag eignet. Der Titel hält was er verspricht und hievt natürliche, zum Teil vergessene Zutaten in aromatischer Kombination auf den Speisezettel.

 

Buchbesprechung von Sandra Monika Ziegler, Journalistin, Schweiz

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Hinweise zum Rezept

Hinweis zu den Portionen: Das Buch beschreibt das Rezept für 2-3 Personen. Wir haben drei Personen eingesetzt, denn durch die Bohnen und die 125 g Margarine (Pflanzenbutter) ist das Gericht ziemlich Fett- und Eiweiss-lastig. Selbst nach der Äbänderung isst man damit immer noch nicht wenig. Verständlich natürlich zu Zeiten der Oma. Da war das Thema Fettleibigkeit noch nicht auf dem Tisch. Für Veganer, die zunehmen wollen oder sich mal etwas Herzhaftes wünschen, ohne auf Nachahmerprodukte aus Soja etc. auszuweichen, ist das Rezept ideal.

Informationen zu Kidney- und Ackerbohnen: Die Kidneybohne ist eine Gartenbohne, Buschbohne bzw. Stangenbohne, also eine Hülsenfrucht (Phaseolus vulgaris), die roh wegen Lektinen nicht zum Verzehr geeignet ist. Selbst gekocht können besonders reife Bohnen bei gewissen Menschen Verdauungsbeschwerden hervorrufen, weshalb man öfters auch Kümmel mitverwendet. Ackerbohnen (Saubohne, Schweinsbohne, Viehbohne, Dicke Bohne, Grosse Bohne, Pferdebohne, Favabohne, Faberbohne oder Puffbohne) haben nichts mit der Gartenbohne zu tun, sondern gehören botanisch zu den Wicken (Vicia faba) und sind auch roh essbar - und ähnlich reich an Mineralstoffen und Eiweiss.

Tipps

Bohnen richtig kochen: Es lohnt sich auch vom Geschmack her, die Bohnen mit etwas Salz und knapp unter dem Siedepunkt zu kochen. Sie sollten darauf achten, dass das Wasser während des Kochprozesses nicht zu sprudeln beginnt, sofern sie schön weichgekochte Bohnen bevorzugen. Ohne Salz gekocht können die Bohnen fad bleiben, allerdings genügt schon eine kleine Menge um grössere, geschmackliche Unterschiede hervorzurufen. Dienen die Bohnen nicht nur als einzige Beilage, können Sie allerdings je nach Bedarf und Geschmack der anderen Zutaten komplett auf das Salzen verzichten.

Alternative Zubereitung

Weisse Bohnen: Die Autorin verwendet im Originalrezept 500 g getrocknete weisse Bohnen, doch wir hingegen haben die frische gehaltvolle und vitaminreiche Kidneybohne für die Inhaltsberechnungen vorgesehen. Sie wächst auch bei uns besonders gut, weil sie sich gut an feuchtes Klima angepasst hat. Somit ist sie weltweit anzutreffen und ohne grosse Umstände zu erhalten. Ausserhalb der Saison ist sie auch leicht getrocknet zu beschaffen und sehr lange haltbar. Diese "Nierenbohnen" sind rot, festkochend und zeigen doch eine mehlige Konsistenz sowie eine besonders würzige Geschmacksnote.