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Birnenchutney mit Rosinen, Zimt und Orangenschalen

Dieses fruchtige Birnenchutney mit Rosinen, Zimt und Orangenschalen schmeckt wunderbar zu Bratlingen, man kann es jedoch auch als Ketchup-Ersatz verwenden.
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Vegane Kochkost

45min   105min mittel
97
/02
/01
  LA:ALA


Zutaten (für Personen, )

Für das Birnenchutney
1 kgBirne, roh
(1'000 g)
1 TasseApfelessig
(239 g)
150 gKristallzucker (Zucker)
150 gRosinen
1 TLGewürznelke, gemahlen
(2,1 g)
1 TLOrangenschale, roh
(2 g)
1 Zimtstange
(8 g)
1 PriseIngwer, gemahlen
(0,12 g)
Zum Abschmecken
1 PriseSalz, Tafelsalz
(0,4 g)
1 PrisePfeffer, schwarz
(0,1 g)

Küchengeräte

  • Pürierstab/Stabmixer
  • Herd (Kochherd, Küchenherd)
  • Kochtopf

Zubereitungsart

  • kochen
  • zerkleinern oder mahlen
  • durchziehen
  • abschmecken
  • einkochen
  • pürieren
  • reduzieren (eindicken)

Zubereitung

  1. Für das Birnenchutney
    Die Birnen klein schneiden und mit den restlichen Zutaten vermischen. Die Zimtstange hierzu entweder etwas zerstossen, oder alternativ 1 TL gemahlenen Zimt verwenden.

  2. Bei sehr süssen Birnen genügen 150 Gramm Zucker. Langt dies nicht, können Sie je nach Geschmack bis zu 200 Gramm verwenden.

  3. Für mindestens 1 Stunde zugedeckt ziehen lassen.

  4. Nun alles gemeinsam weich kochen und eventuell etwas pürieren. Das Chutney solange auf kleiner Flamme weiterkochen lassen (ab und zu umrühren), bis es eine dickliche Konsistenz bekommt (dies dauert in etwa 30 Minuten).

  5. Sofern Sie alles pürieren möchten empfehlen wir die zerstossenen Zimtstangenstücke für diesen Vorgang zu entfernen und erst wieder beim Kochprozess hinzuzugeben. Vor dem letzten Zubereitungsschritt können Sie die Stücke endgültig entfernen.

  6. Abschmecken und Abfüllen
    Mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch heiss in sterilisierte Gläser abfüllen.

Rezepte mit Nährstofftabellen


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Buch
Vegan Homemade - Meine Grundrezepte für Tofu, Seitan, Pflanzenmilch, Käse, Nudeln und Co. von Lisa Pfleger
Vegan Homemade
Verlag Eugen Ulmer, Lisa Pfleger
Weitere Bilder (5)
Bestellmöglichkeiten

Über 220 unkomplizierte Rezepte mit einfachen Zutaten. Aufgeführt sind Grundrezepte zum Selbstherstellen veganer Basics, zur Vorratshaltung oder zum Verzehr.

Vegan Homemade von Lisa Pfleger ist ein Kochbuch für diejenigen, die gerne ihre Zutaten selbst herstellen, anstelle auf teure Fertigprodukte zurückzugreifen. Lisa Pfleger führt bewusst Rezepte auf, die allesamt unkompliziert und deren Zutaten grossteils regional sowie saisonal sind. Durch ihr Konzept und das näher bringen von veganen Grundrezepten, ermöglicht sie Spielraum für eigene Ideen.

Über die Autorin
Die aus dem Burgenland in Österreich stammende Umweltpädagogin, Autorin und Hoopdancerin Lisa Pfleger stellte schon mit 16 Jahren ihre Ernährung um und entschied sich, vegan zu leben.
Im Jahr 2009 startete Lisa Pfleger gemeinsam mit Michael Hartl auf einem Hof im Südburgenland das „Experiment Selbstversorgung“ welches sie auf einem Blog bis heute dokumentieren. Von Obst und Gemüse bis hin zu Zahnpasta versucht Lisa Pfleger, möglichst alles selbst herzustellen und auf Produkte des Supermarktes zu verzichten.

Inhalt des Buches
Das Buch beginnt mit einem Vorwort „Von der Liebe, Dinge selbst zu machen“ gefolgt von einer Einleitung zum Thema „Veganes selber machen“.

Die Rezepte sind in sieben Abschnitte untergliedert:

  • Milchiges
  • Fleischiges und Deftiges
  • Eingemachtes
  • Würziges
  • Teigiges
  • Schnelles
  • Snacks und Süßes

Das Buch beginnt mit einem Inhaltsverzeichnis, in dem die verschiedenen Rezeptabschnitte mit einem Bild und ein paar einleitenden Worten aufgeführt sind.

Veganes selber machen
Unter „Bio muss nicht teuer sein“ beschreibt die Autorin, wie man durch eigenes Herstellen der Produkte, im Gegensatz zum Kaufen von Fertig-Bioprodukten, Geld sparen kann. Unter „Rohstoffe“ erhält man praktische Tipps, wie man mithilfe weniger Rohstoffe die verschiedensten Produkte zaubern kann. Als Beispiel sei die Sojabohne genannt, aus der man Sojamilch, -Topfen,- Joghurt, -Sahne oder Tofu zubereiten kann.

Rezepte

  • Milchiges

Aufgeführt sind Rezepte zu Pflanzenmilch, Milchiges zum Kochen, Milchiges zum Löffeln und Trinken, Milchiges zum Genießen, Milchiges-Käse zum Streichen und zum Schneiden und Milchiges- Butter. Ob Kokosmilch, Kefir, Sahne, Feta oder vegane Butter, hier erfährt man wie es geht und das ist überraschend einfach.

  • Fleischiges und Deftiges

In diesem Abschnitt erklärt die Autorin, „wie man Seitan, Tofu und andere Bratlinge ganz einfach zubereiten kann“, wie beispielsweis Seitan easy, Falafel oder Dinkel-Champignon-Lieblings-Bratlinge.

  • Eingemachtes

Über Zucchinimatjes und Pickles, Chutneys, Soßen und Dips, Ketchup und Co. bis hin zu Süßes oder Pikantes zum Streichen. So zum Beispiel Karottenpickles, Chilisauce süßsauer, Apfelkraut oder Bärlauchpesto, die Vielfalt ist gross.

  • Würziges

Grüne und bunte Salze, Aromatisierte Öle, -Essig, -Zucker oder Gewürzmischungen- hier bekommt man Tipps, wie man fertige Produkte vermeiden kann und sich seine Mischungen ganz einfach selbst herstellt oder schöne Mitbringsel anfertigt.

  • Teigiges

Nudeln, Pizza und Co., Knödel und Co., Spätzle und Nockerl, Brote und Kuchen- von einfachen Dinkelnudeln über Ravioli zur Sachertorte. Die Rezepte sind einfach und basieren zumeist auf einen der zu Anfang beschriebenen Universalteige.

  • Schnelles

Bleibt mal keine Zeit zum Kochen, so kann man dank dieser Rezepte auf seine eigenen Vorräte zurückgreifen. Ob Müsli und Co., Salatdressing, Gewürzmischungen wie Suppenwürzpaste, Suppeneinlagen oder Tomatensoßen- diese Dinge lassen sich prima auf Vorrat herstellen und lagern.

  • Snacks und Süßes

In diesem Abschnitt sind Rezepte zum Knabbern für Zwischendurch aufgeführt. Von salzigen Crackern, über Knabbernüsse und Samen, Schokolade, Cookies, Pudding und Frozen Joghurt.

Am Ende des Buches folgt der Abschnitt „Service“ mit Tipps zum Weiterlesen und ein Rezeptregister

Gesamteindruck
In spielerischer Art zeigt Lisa Pfleger uns in ihrem Buch Vegan Homemade, wie man auf Fertigprodukte verzichten kann, indem man die Basics und einen Vorrat an häufig verwendeten Zutaten einfach selbst herstellt. Die Gestaltung des Buches ist ansprechend und übersichtlich durch viele Fotos, Tipps und Kommentare der Autorin ergänzt. Viele Rezepte sind zur Vorratshaltung gedacht, was einem ermöglicht, auch zu einem späteren Zeitpunkt auf die Schnelle Gerichte zuzubereiten, ohne auf kommerzielle Produkte zurückgreifen zu müssen. Die Zutaten sind, nach Anschaffung einiger weniger spezielleren, in jedem guten Haushalt vorhanden. Einige dieser Rezepte nehmen mehr, andere weniger Zeit in Anspruch, was die Autorin auch vorher ankündigt, sodass man oft zwischen einer schnelleren und einer aufwendigeren Variante wählen kann. Jedoch sind genauere Zubereitungszeiten leider nicht angegeben, was für eine verbesserte Küchenplanung gerade für den Einsteiger hilfreich wäre.

Dieses Buch enthält zum Grossteil Basisrezepte zur Herstellung veganer Produkte und liefert daher wenig Neues für Fortgeschrittene. Die Rezepte sind bewusst eher simpel als kreativ gewählt und entsprechen grösstenteils klassischen Rezepten auf veganer Basis. Alles in allem ein schönes Buch für den jungen Leser, der sich als Selbstversorger der veganen Küche versuchen möchte.

Von Lisa Pfleger ist 2014 das Buch Vegan regional saisonal erschienen. Dieses ist ebenso wie das hier besprochene, beim Ulmer Verlag oder bei Amazon erhältlich.

 

Buchbesprechung von Dr. med. vet. Inke Weissenborn

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Hinweise zum Rezept

Mengenangaben: Die "für 5 Personen" angezeigten Zutatenmengen, entsprechen im Originalrezept den benötigten Zutaten für die Zubereitung von ca. 5 Gläser Birnenchutney.

Chutneys: Ein Chutney ist eine würzige, zumeist süss-saure, mitunter auch scharf-pikante Sauce, deren Konsistenz von flüssig über cremig bis hin zu pastös reicht. Ursprünglich stammen Chutneys aus Indien, wo man sie zu jeder Mahlzeit frisch zubereitet. Mit Einführung der Chutneys durch die Engländer nach Europa, begann man sie ähnlich wie Marmelade in Gläsern einzukochen und so haltbar zu machen. Hauptzutat der Chutneys sind Früchte oder Gemüse, wie Aubergine und Mango oder auch Kokosnuss. Chutneys eignen sich als Beilage zu vielen Gerichten.

Orangenschalen: Zur Herstellung eignen sich am besten Bio-Orangen, ansonsten waschen Sie die Orangen vor dem Verarbeiten gründlich mit warmem Wasser ab. Entfernen Sie die Schale entweder vorsichtig mit einem Messer oder benutzen Sie eine feine Reibe. Sie können die Schale auch trocknen und dann mit Hilfe einer Küchenmaschine zu Orangenschalenpulver verarbeiten und dieses in einem luftdichten Behälter lagern.

Nelken: Die auch als Gewürznelken bekannten Nelken sind die getrockneten Blütenknospen des Gewürznelkenbaumes, die im Handel als kleine braune Knospen erhältlich sind. Sie sind stark duftend und haben einen intensiven, scharfen Geschmack, weshalb man sie in der Küche zum Würzen vorsichtig dosiert. Bestimmend für Geruch und Geschmack sind die in ihnen enthaltenen ätherischen Öle, deren Hauptanteil aus Eugenol besteht, welches auch in (Ceylon) Zimt zu finden ist.

Tipps

Richtiges Befüllen und Haltbarkeit: Das fertige Chutney kochend heiss in die Gläser füllen. Hierbei ist es wichtig, dass so wenig Luft wie möglich im Glas bleibt. Ein kurzes Auf-den-Kopf-Stellen der Gläser kann hilfreich sein. So hergestellt ist ein verschlossenes Glas Chutney bei kühler und trockener Lagerung bis zu 6 Monate haltbar. Ein einmal angebrochenes Glas hält im Kühlschrank bis zu 5 Wochen.

Alternative Zubereitung

Apfelchutney: Sie können ebenso gut Birnen durch Äpfel ersetzen.

Rohrohrzucker: Anstelle des Kristallzuckers können Sie Rohrohrzucker verwenden. Auch wenn die Süsskraft in etwa gleich ist, kann man die Menge je nach Empfinden anpassen. Auch der Geschmack ändert sich durch die karamellig-malzige Note, was jedoch sehr gut zum Chutney passt.

Essig: Im Originalrezept ist Apfelessig angegeben. Jedoch können Sie stattdessen auch einen anderen fruchtig-milden Essig, wie beispielsweise weissen Balsamico, verwenden.

Ingwer: Im Rezept benutzt Lisa Pfleger gemahlenen Ingwer. Haben Sie jedoch frischen zur Hand, ist dieser vorzuziehen. Bei einem durchschnittlichen Wassergehalt von knapp 80% (gemahlener besitzt noch ca. 10%), sollte 1 Gramm für die Zubereitung für 5 Personen den gleichen Effekt erzielen.