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Schnelles Kürbiskernpesto mit Kürbiskernöl

Dieses schnell zubereitbare Kürbiskernpesto mit Kürbiskernöl gelingt nicht nur ohne grossen Aufwand, sondern ist auch sehr schmackhaft und dabei noch gesund.
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Vegane Kochkost

10min leicht
08/17/74  LA 119:1 ALA


Zutaten (für Personen, )

Für die Pesto-Zubereitung
50 gKürbiskerne, geröstet, ohne Salz
3 ELKürbiskernöl
(40 g)
¼ TLSalz, Tafelsalz
(1,5 g)
1 PrisePfeffer, schwarz
(0,1 g)

Küchengeräte

  • Zerkleinerer
    oder Standmixer
    oder Mörser

Zubereitungsart

  • zerkleinern oder mahlen
  • Nur Handarbeit, keine Erhitzung
  • mixen

Zubereitung

  1. Für die Pesto-Zubereitung
    Kürbiskerne in einem Zerkleinerer mahlen. Kürbiskernöl, Salz und Pfeffer nach Geschmack zugeben und erneut mixen.

  2. Falls die Kürbiskerne noch nicht geröstet sind, sollten Sie dies am besten vorher noch tun, um den Geschmack zu verbessern. Anstelle eines Zerkleinerers können Sie auch einen Mörser oder Stand/Impuls-Mixer verwenden. Im Originalrezept ist kein Pfeffer angegeben. Sie können für sich selbst entscheiden, ob Sie ihn noch zufügen möchten.

  3. Serviervorschlag
    Das Kürbiskernpesto auf gekochte Spaghetti oder Tagliatelle geben und servieren. Optional zur Dekoration zusätzlich mit Kürbiskernen bestreuen.

Rezepte mit Nährstofftabellen


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Buch
Vegan Homemade - Meine Grundrezepte für Tofu, Seitan, Pflanzenmilch, Käse, Nudeln und Co. von Lisa Pfleger
Vegan Homemade
Verlag Eugen Ulmer, Lisa Pfleger
Weitere Bilder (5)
Bestellmöglichkeiten

Über 220 unkomplizierte Rezepte mit einfachen Zutaten. Aufgeführt sind Grundrezepte zum Selbstherstellen veganer Basics, zur Vorratshaltung oder zum Verzehr.

Vegan Homemade von Lisa Pfleger ist ein Kochbuch für diejenigen, die gerne ihre Zutaten selbst herstellen, anstelle auf teure Fertigprodukte zurückzugreifen. Lisa Pfleger führt bewusst Rezepte auf, die allesamt unkompliziert und deren Zutaten grossteils regional sowie saisonal sind. Durch ihr Konzept und das näher bringen von veganen Grundrezepten, ermöglicht sie Spielraum für eigene Ideen.

Über die Autorin
Die aus dem Burgenland in Österreich stammende Umweltpädagogin, Autorin und Hoopdancerin Lisa Pfleger stellte schon mit 16 Jahren ihre Ernährung um und entschied sich, vegan zu leben.
Im Jahr 2009 startete Lisa Pfleger gemeinsam mit Michael Hartl auf einem Hof im Südburgenland das „Experiment Selbstversorgung“ welches sie auf einem Blog bis heute dokumentieren. Von Obst und Gemüse bis hin zu Zahnpasta versucht Lisa Pfleger, möglichst alles selbst herzustellen und auf Produkte des Supermarktes zu verzichten.

Inhalt des Buches
Das Buch beginnt mit einem Vorwort „Von der Liebe, Dinge selbst zu machen“ gefolgt von einer Einleitung zum Thema „Veganes selber machen“.

Die Rezepte sind in sieben Abschnitte untergliedert:

  • Milchiges
  • Fleischiges und Deftiges
  • Eingemachtes
  • Würziges
  • Teigiges
  • Schnelles
  • Snacks und Süßes

Das Buch beginnt mit einem Inhaltsverzeichnis, in dem die verschiedenen Rezeptabschnitte mit einem Bild und ein paar einleitenden Worten aufgeführt sind.

Veganes selber machen
Unter „Bio muss nicht teuer sein“ beschreibt die Autorin, wie man durch eigenes Herstellen der Produkte, im Gegensatz zum Kaufen von Fertig-Bioprodukten, Geld sparen kann. Unter „Rohstoffe“ erhält man praktische Tipps, wie man mithilfe weniger Rohstoffe die verschiedensten Produkte zaubern kann. Als Beispiel sei die Sojabohne genannt, aus der man Sojamilch, -Topfen,- Joghurt, -Sahne oder Tofu zubereiten kann.

Rezepte

  • Milchiges

Aufgeführt sind Rezepte zu Pflanzenmilch, Milchiges zum Kochen, Milchiges zum Löffeln und Trinken, Milchiges zum Genießen, Milchiges-Käse zum Streichen und zum Schneiden und Milchiges- Butter. Ob Kokosmilch, Kefir, Sahne, Feta oder vegane Butter, hier erfährt man wie es geht und das ist überraschend einfach.

  • Fleischiges und Deftiges

In diesem Abschnitt erklärt die Autorin, „wie man Seitan, Tofu und andere Bratlinge ganz einfach zubereiten kann“, wie beispielsweis Seitan easy, Falafel oder Dinkel-Champignon-Lieblings-Bratlinge.

  • Eingemachtes

Über Zucchinimatjes und Pickles, Chutneys, Soßen und Dips, Ketchup und Co. bis hin zu Süßes oder Pikantes zum Streichen. So zum Beispiel Karottenpickles, Chilisauce süßsauer, Apfelkraut oder Bärlauchpesto, die Vielfalt ist gross.

  • Würziges

Grüne und bunte Salze, Aromatisierte Öle, -Essig, -Zucker oder Gewürzmischungen- hier bekommt man Tipps, wie man fertige Produkte vermeiden kann und sich seine Mischungen ganz einfach selbst herstellt oder schöne Mitbringsel anfertigt.

  • Teigiges

Nudeln, Pizza und Co., Knödel und Co., Spätzle und Nockerl, Brote und Kuchen- von einfachen Dinkelnudeln über Ravioli zur Sachertorte. Die Rezepte sind einfach und basieren zumeist auf einen der zu Anfang beschriebenen Universalteige.

  • Schnelles

Bleibt mal keine Zeit zum Kochen, so kann man dank dieser Rezepte auf seine eigenen Vorräte zurückgreifen. Ob Müsli und Co., Salatdressing, Gewürzmischungen wie Suppenwürzpaste, Suppeneinlagen oder Tomatensoßen- diese Dinge lassen sich prima auf Vorrat herstellen und lagern.

  • Snacks und Süßes

In diesem Abschnitt sind Rezepte zum Knabbern für Zwischendurch aufgeführt. Von salzigen Crackern, über Knabbernüsse und Samen, Schokolade, Cookies, Pudding und Frozen Joghurt.

Am Ende des Buches folgt der Abschnitt „Service“ mit Tipps zum Weiterlesen und ein Rezeptregister

Gesamteindruck
In spielerischer Art zeigt Lisa Pfleger uns in ihrem Buch Vegan Homemade, wie man auf Fertigprodukte verzichten kann, indem man die Basics und einen Vorrat an häufig verwendeten Zutaten einfach selbst herstellt. Die Gestaltung des Buches ist ansprechend und übersichtlich durch viele Fotos, Tipps und Kommentare der Autorin ergänzt. Viele Rezepte sind zur Vorratshaltung gedacht, was einem ermöglicht, auch zu einem späteren Zeitpunkt auf die Schnelle Gerichte zuzubereiten, ohne auf kommerzielle Produkte zurückgreifen zu müssen. Die Zutaten sind, nach Anschaffung einiger weniger spezielleren, in jedem guten Haushalt vorhanden. Einige dieser Rezepte nehmen mehr, andere weniger Zeit in Anspruch, was die Autorin auch vorher ankündigt, sodass man oft zwischen einer schnelleren und einer aufwendigeren Variante wählen kann. Jedoch sind genauere Zubereitungszeiten leider nicht angegeben, was für eine verbesserte Küchenplanung gerade für den Einsteiger hilfreich wäre.

Dieses Buch enthält zum Grossteil Basisrezepte zur Herstellung veganer Produkte und liefert daher wenig Neues für Fortgeschrittene. Die Rezepte sind bewusst eher simpel als kreativ gewählt und entsprechen grösstenteils klassischen Rezepten auf veganer Basis. Alles in allem ein schönes Buch für den jungen Leser, der sich als Selbstversorger der veganen Küche versuchen möchte.

Von Lisa Pfleger ist 2014 das Buch Vegan regional saisonal erschienen. Dieses ist ebenso wie das hier besprochene, beim Ulmer Verlag oder bei Amazon erhältlich.

 

Buchbesprechung von Dr. med. vet. Inke Weissenborn

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Hinweise zum Rezept

Kürbiskernöl: Kürbiskernöl stellt man aus gerösteten Kernen des Gartenkürbis her. Verwendung findet es vor allem als Salatöl und bei kalten und warmen Gerichten, aber auch für die Zubereitung von Desserts ist es dienlich. 
Charakteristisch für die aus Österreich stammende Spezialität ist die dunkle grünlich-braune Farbe und der aromatisch nussig- würzige Geschmack.
Durch Erhitzen über 100 °C verliert Kürbiskernöl seine grünliche Farbe, den aromatischen Geschmack, einen Teil der gesunden Inhaltsstoffe und überdies können sich sogar Bitterstoffe entwickeln.
Kürbiskernöl hat eine antioxidative Wirkung, die auf das enthaltene Selen und Vitamin E zurückzuführen ist.
Enthaltene Linolsäure und Phytosterine sollen cholesterinsenkende Wirkung haben. Zudem soll Kürbiskernöl eine entzündungshemmende Wirkung aufweisen und so gegen rheumatoide Arthritis unterstützend wirken.
Die blutdrucksenkenden Eigenschaften kommen durch den hohen Gehalt an gefässerweiternden, mehrfach ungesättigten Fettsäuren zustande.
Untersuchungen an Ratten zeigen, dass Kürbiskernöl eine positive Wirkung bei Prostata-Adenomen im Anfangsstadium haben kann.
Wie bei allen Ölen legen wir Ihnen auch hier den gemässigten Verzehr nahe.

Tipps

Lagerung: Füllen Sie das Kürbiskernpesto in mit kochendem Wasser sterilisierte Gläser und bedecken Sie es mit einer Schicht Öl. So abgefüllt ist es mehrere Wochen im Kühlschrank haltbar.

Alternative Zubereitung

Tomaten als Ergänzung: Kleine geviertelte Cocktailtomaten verleihen dem Gericht ein wenig Leichtigkeit und Frische und schmecken hervorragend dazu.

Zum Abschmecken: Neben Pfeffer können Sie auch Knoblauch sowie einen Spritzer Zitrone zum Pesto hinzufügen, was sehr gut mit dem Geschmack der Kürbiskerne harmoniert.