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Sommermaissuppe mit Cayennepfeffer und Paprikapulver

Das Geheimnis dieser cremigen Suppe ist der süssliche Mais. Abgerundet ist die Sommermaissuppe durch wärmende Gewürze wie Cayennepfeffer und Paprikapulver.
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Vegane Kochkost

70min mittel
81
/11
/08
  LA15:1ALA


Zutaten (für Personen, )

Für die Maiskolben
2 LiterVeganer Gemüsefond
(2'000 g)
6 Maiskolben, geschält
(1'800 g)
Für die restlichen Zutaten
2 Zwiebeln, roh
(220 g)
4 StangenBleichsellerie, roh
(120 g)
2 ELEchter Thymian, frisch
(4,8 g)
680 gKartoffeln, Fruchtfleisch und Schale, roh
3 ELOlivenöl
(40 g)
½ TLEchter Koriander, Samen
(0,9 g)
1 PriseSalz, Tafelsalz
(0,4 g)
½ TLPaprikapulver
(1,2 g)
¼ TL, ganzPfeffer, schwarz
(0,72 g)
½ TLCayennepfeffer
(0,9 g)
360 mlSojamilch, geschmacksneutral, nicht angereichert
(373 g)
Für die gegrillte Paprika
1 Gemüsepaprika, rot, roh
(119 g)
Anrichten
15 gPetersilie, frisch
1 PriseSalz, Tafelsalz
(0,4 g)
1 PrisePfeffer, schwarz
(0,1 g)

Küchengeräte

  • Pürierstab/Stabmixer
    oder Standmixer
  • Mörser
  • Pfanne (Bratpfanne)
  • Herd (Kochherd, Küchenherd)
  • Kochtopf
  • Backofen

Zubereitungsart

  • kochen
  • braten
  • zerkleinern oder mahlen
  • anrösten
  • abschmecken
  • anbraten
  • pürieren
  • pellen (abziehen)

Zubereitung

  1. Für die Maiskolben
    Die Gemüsefond in einem grossen Topf zum Kochen bringen. Flamme reduzieren und köcheln lassen. Während des Erhitzens der Brühe die Maiskörner von den Kolben schneiden. (Am besten in eine grosse Salatschüssel schneiden, damit die Körner nicht überall herumfliegen.) Es sollten danach etwa 4 ½ Tassen (680 g) Maiskörner für 8 Portionen sein. Alle Maiskolben in den Suppentopf geben und abgedeckt mindestens 20 Minuten köcheln lassen.

  2. Im Originalrezept ist Gemüsebrühe als Zutat angegeben. Wir haben dies bewusst durch Gemüsefond ausgetauscht, um den Salzgehalt des Gerichts niedrig zu halten. Näheres hierzu finden Sie bei Hinweisen.

  3. Für die restlichen Zutaten
    In der Zwischenzeit die restlichen Zutaten vorbereiten. Zwiebeln schälen (abziehen) und würfeln. Sellerie waschen und in dünne Ringe schneiden. Thymian hacken und Kartoffeln waschen und würfeln. In einer grossen Pfanne Öl auf mittlerer Flamme erhitzen. Zwiebeln 3 Minuten lang anbraten. Sellerie und Thymian hinzugeben und weitere 4 Minuten braten. Flamme abstellen.

  4. Die Autoren geben grosse Zwiebeln sowie festkochende Kartoffeln als Zutaten an.

  5. Maiskolben mit einer Zange aus dem Topf nehmen und auf einem Teller abkühlen lassen. Koriandersamen im Mörser zerstossen und zusammen mit dem geschmorten Gemüse, Kartoffeln, Salz, Paprikapulver, Pfeffer und Cayennepfeffer in den Topf geben und 25 Minuten lang abgedeckt köcheln lassen. Ab und zu umrühren.

  6. Im Originalrezept ist 1 TL Salz angegeben. Am besten salzen Sie nach Bedarf und versuchen dabei den Salzgehalt so gering wie möglich zu halten. Für Cayennepfeffer sehen die Autoren für 8 Portionen 1 grosse Prise vor, die wir in ½ TL umgewandelt haben.

  7. Währenddessen die abgekühlten Maiskolben mit einem stabilen Messer abschaben, um die restlichen Maiskörner herauszulösen. Dies sollte etwa 1 Tasse (150 g) zusätzliche Maiskörner ergeben.

  8. Nachdem die Suppe 25 Minuten geköchelt hat, Sojamilch, alle Maiskörner und Körnerreste unterrühren. 3 weitere Minuten köcheln. Knapp 1 Liter der Suppe mit dem Pürierstab oder im Mixer glatt pürieren und danach wieder zur restlichen Suppe in den Topf geben. Suppe zum Kochen bringen, Flamme reduzieren und unter Rühren köcheln lassen.

  9. Für die gegrillte Paprika
    Während die Suppe köchelt, die Paprika mit einer Metallzange circa 5 Minuten über der Gasflamme rösten. Dabei ständig drehen, bis die Paprikahaut rundherum leicht angekohlt ist. Auf einen Teller legen und abkühlen lassen. Mit einem sauberen Geschirrtuch die angekohlte Haut abreiben oder vorsichtig abziehen. Paprikastiel und Samen entfernen und das Fruchtfleisch fein würfeln und beiseite stellen.

  10. Wenn Sie über keine Gasflamme oder Grill verfügen, können Sie die Paprika im Ofen grillen, bis sich die Haut dunkel verfärbt.

  11. Garnieren und Servieren
    Petersilie hacken. Suppe vom Herd nehmen und Petersilie einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Suppe in Schüsseln oder Suppenteller geben und mit den Paprikawürfeln garnieren. Sofort servieren.

  12. Da wir in diesem Rezept anstelle der Gemüsebrühe den salzlosen Gemüsefond verwenden, kann es sein, dass Sie individuell nachsalzen müssen. Versuchen Sie dabei die Salzmenge so gering wie möglich zu halten. Näheres zu dem Thema Salz finden Sie unter Hinweisen.

Rezepte mit Nährstofftabellen


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Buch
Straight from the Earth - 100 rein pflanzliche, erntefrische Rezepte, von Myra Goodman
Straight from the Earth
Narayana Verlag GmbH /Unimedica Verlag , Myra Goodman
Weitere Bilder (9)
Bestellmöglichkeiten

Diese Zusammenstellung vollwertiger veganer Rezepte von Myra und Marea Goodman heben sich grossteils erfrischend von gewöhnlichen veganen Rezepten ab.

Myra und Marea Goodman möchten mit „Straight From The Earth" dem Leser die Tür zum veganen Kochgenuss eröffnen. Mit dieser Zusammenstellung rein pflanzlicher und vollwertiger Rezepte ist ihnen dies gelungen. Die vielfältigen Rezepte sind kreativ, aber zum Teil aufgrund der nicht immer ganz schnellen Zubereitung oder der Zutaten, welche nicht unbedingt in jedem Haushalt spontan vorrätig sind, nicht unbedingt alltagstauglich, sondern erfordern vielfach eine gewisse Planung.

Über die Autoren

Myra Goodman gründete 1984 gemeinsam mit ihrem Mann die Earthbound Farm, die sich zu einem der grössten Bioerzeuger Nordamerikas entwickelt hat. Dort wuchs auch ihre Tochter Marea auf, die so von klein auf lernte, mit frischen biologischen Zutaten zu kochen. Seit Jahren ernähren sich die in Kalifornien lebenden Autorinnen bewusst gesund, wenn auch nicht rein vegan. Das Schreiben dieses Kochbuches hat sie jedoch selbst mehr und mehr von der rein veganen Küche überzeugt und ihnen gezeigt, dass Milch-und Fleischprodukte durch die Auswahl richtiger Zutaten für ein gelungenes Essen nicht nötig sind.

Inhalt des Buches

Das Buch beinhaltet Kapitel mit Rezepten von Frühstück bis Desserts, wobei ausschliesslich pflanzliche Produkte und Vollkorngetreide zum Einsatz kommen.
Zu jedem Rezept sind Nährwertinformationen mit Angaben zu beispielsweise Kalorien, Fett, Kohlenhydraten und Natrium aufgeführt. Zusätzlich beinhaltet jedes Kapitel neben den Rezepten einen Informationsteil, in dem die Autorinnen ein ausgewähltes Lebensmittel bzw. eine Lebensmittelgruppe näher beleuchten. Am Ende des Buches finden Sie Menüvorschläge, eine Umrechnungstabelle in der die verwendeten, klein geschnittenen Zutaten in Tassen und der Masseinheit Gramm angegeben sind sowie eine Tabelle zur Treibhausgasemission bei der Erzeugung gängiger Lebensmittel.

Die Rezepte sind in die folgenden Kapitel untergliedert:

  • Frühstück
  • Salate
  • Suppen
  • Vorspeisen
  • Hauptgerichte
  • Beilagen
  • Desserts

Rezepte:

  • Frühstück

Die aufgeführten Rezepte sind vielfach warme, sowohl herzhafte als auch süsse Speisen. Die Auswahl reicht vom „Johannisbeer-Knuspermüsli mit Pecanüssen und Kürbiskernen“ über die herzhafte „Knusprige Kartoffel-Tempeh-Pfanne“ bis hin zum „Drei-Beeren-Smoothie“.

  • Salate

Die Auswahl an Salaten veranschaulicht die grosse Bandbreite an Möglichkeiten, die einem hier zur Verfügung steht. Der „Salat aus gegrillten Palmherzen mit Grapefruit und Avocado“, der „Kresse-Endivien-Salat mit Kakifrüchten und Haselnüssen“ und der „Weizenkornsalat mit Baby-Grünkohl, Trauben und Orangen“ sind nur einige Beispiele der bunten Auswahl an Rezepten.

  • Suppen

Die vorgestellten Suppen sind klassisch, wie die „einfache Gemüsesuppe“, teils aufwendiger aufgrund vieler Zutaten, wie „Grandma´s Grüne Suppe“ oder exotisch, wie die „Thailändische Kokossuppe“.

  • Vorspeisen

Die Gerichte reichen von Snacks, wie „Kokos-Curry-Cashewkerne” über klassische Dips, wie der „Dreifarbige Hummus mit Knoblauch-Vollkorn-Pitachips“ bis hin zu ausgefallenen Rezepten wie den „Shiitake-, Wasserkastanien-und Tofu-Salatwraps“ .

  • Hauptspeisen

Dieses Kapitel beinhaltet zum Grossteil Abwandlungen klassischer Hauptgerichte, wie man bei der „Sommer-Pesto-Pizza“, der „Vier-Bohnen-Süsskartoffel-Chili mit Maisbrot aus der Pfanne“ und „Gebackenen Falafel in Pitabrot mit griechischem Salat und Cashewsoße“ erkennen kann. Die Rezepte sind jedoch durch ihre kreative Abwandlung keineswegs gewöhnlich, sondern heben sich von den üblichen veganen Rezepten erfrischend ab.         

  • Beilagen

Die aufgeführten Gerichte reichen von eher klassisch, wie „Ländlicher Kartoffelstanz mit Pilzsoße“ bis hin zu kreativen Rezepten, wie die „Miso-geröstete Aubergine“.

  • Desserts

Aufgeführt sind sowohl Backwaren, wie die „Mandel-Rosinen-Biscotti mit Ingwer und Melasse“ als auch fruchtigere Desserts wie „Ofengeschmorte Birnen mit Granatapfelsirup“. Auch fehlt es nicht an Eiscremes und Sorbets, wie das „Pfirsich-Basilikum-Limette-Sorbet“ zeigt.

Das Buch schliesst mit einem Rezeptregister ab.

Gesamteindruck

Myra und Marea Goodman haben mit „Straight From The Earth" eine bunte Zusammenstellung zumeist fantasievoller andersartiger veganer Rezepte hervorgebracht. In den Rezepten kommen ausschliesslich pflanzliche und vollwertige Zutaten zum Einsatz. Die Auswahl an Rezepten ist vielseitig, die Gerichte kreativ obgleich auch vielfach nicht unbedingt schnell zuzubereiten, weshalb sie, jedenfalls für den Neuling der veganen Küche, nicht komplett als alltagstauglich einzustufen sind. Die übersichtliche Aufteilung und vielen zusätzlichen Informationen sind gelungen. Schön wären Abbildungen zu jedem und nicht nur einem kleineren Teil der Rezepte gewesen, die gerade bei ungewöhnlicheren Rezepten die Auswahl erleichtern könnten. Auch eine Angabe der Zubereitungszeiten wäre hilfreich für der Küchenplanung. Insgesamt ein schönes Buch, welches wieder einmal zeigt, dass die Möglichkeiten der veganen Küche sehr vielfältig sind.

Myra Goodman hat schon die Kochbücher „Salads for Every Season”, “Food to Live By” und “The Earthbound Cook” veröffentlicht. Diese sind in englischer Fassung bei Amazon bestellbar.

Das vorgestellte Buch, welches auch in deutscher Sprache erschienen ist, ist bei Amazon und beim Unimedica Verlag erhältlich.

 

Buchbesprechung von Dr. med. vet. Inke Weissenborn

... mehr

Hinweise zum Rezept

Gemüsefond: Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Brühe und Fond. Brühe dient sowohl als Grundzutat als auch als eigenständiges Gericht, wohingegen ein Fond eine stark eingekochte, aufkonzentrierte, salzlose, also noch unfertige Kochzutat darstellt. Dafür ist der Fond je nach Konzentration ein sehr intensiver Geschmacksträger. Wir wählen aus gesundheitlichen Grunden bewusst die salzarme Variante. Näheres zu diesem Thema finden sie unter dem von uns ausführlich beschriebenem Buch: "Salt Sugar Fat" von Michael Moss.

Mais: Mais ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Süssgräser (Poaceae). Sie stammt ursprünglich aus Mexiko. Es gibt über 50.000 verschiedene Maissorten, die sich in Farbe, Gestalt und Grösse unterscheiden. Frischer Zuckermais lässt sich roh verspeisen. Maiskolben lassen sich aber auch wunderbar kochen oder grillen. Ferner finden die Maiskörner als Zutat zur Herstellung von Maismehl Verwendung. Da Zuckermaisarten ein Gen fehlt, wandelt sich bei der Reife der Zucker nicht in Stärke um. Die Körner schrumpfen entsprechend bei der Reife. Zuckermais erntet und isst man gewöhnlich vor Abschluss des Reifeprozesses. Hauptbestandteil des Mais sind Kohlenhydrate. Des Weiteren sind auch verschiedene Mineralstoffe, Vitamine, essentielle und semi-essentielle Aminosäuren enthalten.

Sellerie: Staudensellerie bzw. Bleichsellerie ist die Varietät (var. dulce) der Echten Sellerie (Apium graveolens) aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Frischer Staudensellerie zeigt eine blass-weisse bis gelblich-hellgrüne Farbe. Die Selleriepflanze enthält in allen Organen ätherische Öle in Ölgängen. In den Ölen sind Phthalide enthalten, die für das typische Selleriearoma verantwortlich sind.
Beim Verzehr von rohem Sellerie kann es bei gewissen Personen zu allergischen Reaktionen kommen (mehr unter "Tipps").

Thymian: Echter Thymian (Thymus vulgaris) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Thymiane (Thymus) innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Der Echte Thymian ist eine oft benutzte Gewürzpflanze. Thymian kann man frisch oder getrocknet in Suppen oder Eintöpfen verwenden. Das im Thymian enthaltene ätherische Öl wirkt nachweislich gegen Katarrhe der oberen Luftwege, bei Bronchitis und Keuchhusten. Auch hat man ihm antibakterielle und antivirale Eigenschaften nachweisen können. 

Tipps

Sellerie kaufen und zubereiten: Beim Biegen brechen frische Selleriestangen sofort. Selleriestangen, die sich durchbiegen lassen, sind überlagert. Für zarte Stangen genügt leichtes Waschen. Lediglich dicke Stiele schmecken geschält besser.

Sellerie-Allergie: Wenn Sie für Gäste Essen zubereiten, kann es nicht schaden, sich im Vorfeld über Lebensmittelallergien zu informieren. Auch wenn oft nicht bekannt, ist die Sellerieallergie vor allem in mitteleuropäischen Ländern weit verbreitet. So gehören in der Schweiz Äpfel, Baumnüsse, Sellerie und Karotten zu den häufigsten Allergieauslösern. Im Falle von Sellerie betrifft dies auch aus dem Gemüse hergestellte Produkte, einschliesslich Selleriesalz
(Schweizerisches Zentrum für Allergie, Haut und Asthma).
Beim sogenannten "Sellerie-Karotten-Beifuss-Syndrom" ist die allergische Reaktion auf Sellerie meist durch eine Kreuzreaktivität hervorgerufen. In einem solchen Falle ist es für das Immunsystem betroffener Personen nicht möglich, Antigene von Sellerie oder Karotten aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit Oberflächenstrukturen von Beifusspollen zu differenzieren, wodurch es zu einer allergischen Reaktion kommen kann.

Alternative Zubereitung

Kräuter: Anstelle der frischen Kräuter können Sie auch getrocknete verwenden.

Spitzpaprika: Wenn Sie rote Spitzpaprika verwenden, lässt sich bei dieser ganz einfach nach dem Grillen die Haut abziehen.

Gemüsefond: Anstelle eines kommerziellen Fonds können Sie ihren eigenen Gemüsefond herstellen. Folgender Link bringt Sie zu unserem Rezept: Veganer Gemüsefond