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Spargelsalat mit Radieschen

Radieschen und Rote Bete verleihen diesem angenehm frischen Spargelsalat seine hübsche Farbe. Sie können ihn sowohl als Vorspeise, als auch als Beilage reichen.
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Vegane Kochkost

40min   leicht  


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Zutaten (für Personen, )

Für den Salat
1 BundSpargel, roh
(500 g)
1 ELZitronensaft, roh
(7,3 g)
½ TLSalz, Tafelsalz
(3 g)
1 Rote Bete, roh
(156 g)
8 Radieschen, roh
(36 g)
Für das Dressing
½ BundPetersilie, frisch
(15 g)
2 ELRapsöl
(28 g)
3 ELLimettensaft, roh
(22 g)
1 ELApfelessig
(15 g)
3 PrisenSalz, Tafelsalz
(1,2 g)
3 PrisenPfeffer, schwarz
(0,3 g)
Als Salatbasis
80 gFeldsalate, roh

Küchengeräte

  • Pürierstab/Stabmixer
    oder Standmixer
  • Sparschäler, Schäler
  • Zitruspresse (Zitronenpresse)
  • Kochtopf

Zubereitungsart

  • kochen
  • zerkleinern oder mahlen
  • pressen
  • abschmecken
  • einkochen
  • pürieren
  • schälen
  • abschrecken

Zubereitung

  1. Für den Salat  
    Den Spargel schälen, die harten Enden abschneiden und die Stangen in 2 cm grosse Stücke schneiden. Den Zitronensaft und das Salz in Wasser geben und gut vermengen.

  2. Den preparierten Spargel im leicht gesalzenem, mit Zitronensaft angereichertem Wasser bissfest garen. Den Spargel herausheben und kalt abspülen. Den Spargelsud einkochen lassen.

  3. Wenn Sie den Sud intensivieren möchten, können Sie die im vorherigen Schritt entfernten Spargelschalen im angereicherten Wasser kochen und entfernen, bevor Sie den essbaren Spargelanteil hinzugeben. (Siehe "Alternative Zubereitung")

  4. Gleichzeitig die Rote Bete in einem zweiten Topf in Wasser bissfest garen. Dann kalt abschrecken, schälen und in 1 cm lange Stifte schneiden.

  5. Die Radieschen waschen und in Stifte schneiden, dann mit den Rote-Bete-Stiften und Spargelstücken mischen.

  6. Für das Dressing
    Die Petersilie hacken. Anschliessend 175 ml des Spargelsuds mit gehackter Petersilie, Rapsöl, Limettensaft und Essig verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem Stabmixer pürieren.

  7. Den pürierten Sud behutsam mit der Spargel-Mischung vermengen.

  8. Den Spargelsalat in einem Schälchen zusammen mit dem Feldsalat anrichten.

Rezepte mit Nährstofftabellen


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Buch
Vegan Detox - Entgiften leicht gemacht
Vegan Detox
Neun Zehn Verlag , Gerda Maria Pum
Weitere Bilder (6)
Bestellmöglichkeiten

Das Buch Vegan Detox von Gerda M. Pum will Einsteigern ein veganes Basisprogramm zum Wohlfühlen trotz stressigen Alltags bieten

Ausgehend von dem modernen, hektischen Alltag der meisten Berufstätigen, stellt Gerda Maria Pum in ihrem Buch Vegan Detox eine Gegenmaßnahme vor, die gestresste Körper durch eine ausgewogene Ernährung wieder ins Gleichgewicht bringen soll. Stress könne bewirken, dass wir uns zum einen weniger belastbar und leistungsfähig fühlten, zum anderen führe er oft dazu, dass wir uns nicht ausgewogen ernährten.

Für das Anliegen, durch Nahrung die Lebenskräfte zu speisen, sei bewusstes Essen besonders wichtig. Während einige Lebensmittel nicht verzehrt werden sollen (bspw. Weizenmehl, Zucker und Kaffee), stellt Gerda Maria Pum einige besonders förderliche Detox-Nahrungsmittel vor. Diese seien zum einen sehr nährstoffreich, zum anderen wirkten ihre Inhaltsstoffe unterstützend zur Entgiftung. Sie zählt hier unter anderem Gojibeeren, Ingwer, Grapefruit, Knoblauch und Artischocken auf. Der Konsum von Salz solle eingeschränkt werden. Doch betont sie, dass eine Entgiftungskur ohne Zwang erfolgen sollte. Wichtiger als das genaue Einhalten von Vorschriften sei der Wohlfühleffekt.

Die in Vegan Detox vorgestellten Rezepte sind Teil eines Kurprogramms, können aber natürlich auch außerhalb dessen angewandt werden. Sie bieten generell eine gute Orientierung für einfache bekömmliche Gerichte, die viel Gemüse verwenden. Fast alle der Rezepte sind glutenfrei, manche beinhalten jedoch Dinkel oder Hafer.

Wenn man nach einem Programm vorgehen möchte, so empfiehlt Pum, verschiedene Phasen zu durchlaufen. In der ersten Phase solle man sich für zwei bis drei Tage von Suppen, Säften und Smoothies ernähren. Dies diene dazu, den Körper zu entsäuern. Die zweite und dritte Phase solle sich während fünf bis sechs Tage auf Rezepte stützen, die vor allem Obst und Gemüse beinhalten. Es empfehle sich nun, besonders die im Buch vorgestellten Detox-Lebensmittel zu verwenden. In einer vierten Phase solle der Übergang zum gewöhnlichen Speiseplan hergestellt werden. Hier solle man nun auch Vollkorngerichte integrieren.

Doch legt Pum, wie eingangs erwähnt, nicht nur Wert auf die jeweiligen Nahrungsmittel, sondern auf ein generelles Wohlfühlen während der Kur. So rät sie, es sich während der 1-2 Wochen auch mit Massagen, Dampfbädern, Saunabesuchen und Yogaübungen gut gehen zu lassen.

Die Gestaltung von Vegan Detox, das als schmales Büchlein beim Neun Zehn Verlag in der VEBU-Reihe erschienen ist, ist sehr schlicht gehalten. Helle, freundliche Farben und die hübschen Aquarell-Abbildungen von Nahrungsmitteln, die auf einigen Seiten zu finden sind, vermitteln Leichtigkeit und Klarheit. Strukturiert sind die Rezepte in Tageszeiten, sowie Goodies und Getränke. Zu Anfang des Buchs geht Pum auf das Thema Detox generell ein, stellt die besagten Lebensmittel vor und schlägt ein 10-Tages-Kurprogramm vor. Letzteres stützt sich auf die Rezepte des Buchs sowie auf das Durchlaufen der drei Phasen.

Es lassen sich in Vegan Detox nur sehr wenige Rohkost-Rezepte finden – die meisten davon Smoothies. Die anderen Gerichte bedürfen des Kochens, Backens oder im Vorfeld erhitzter Lebensmittel. Darunter Kokosmilch, Sojajoghurt, Hafercuisine oder Tofu. Trotz des Hinweises, am besten frische Produkte zu verwenden, lassen sich in den Rezepten also viele Konserven sowie industriell hergestellte Lebensmittel finden. Im Falle von zB. Kichererbsen wäre es wünschenswert, zumindest auf die Möglichkeit und Vorzüge von getrockneten Hülsenfrüchten hinzuweisen. Die Zubereitung ist generell eher simpel, inklusive leicht erhältlicher und gängiger Lebensmittel, und nicht zeitintensiv. In vielen Rezepten lassen sich informative Hinweise zu einzelnen Lebensmitteln und deren Inhaltsstoffe finden.

Für Detox-Interessierte bietet das Buch eine erste Orientierung und Einführung in das Thema. So kann aufgrund des kleinen Umfangs nicht erwartet werden, dass sich tiefergehend mit dem Thema der Entgiftung auseinandergesetzt wird.  Dennoch wäre, gerade für Einsteiger, ein kritischer und umfassender Herangang an das Thema sowie dessen Begrifflichkeiten wünschenswert. Ohne weitere Erklärung verwirrt Gerda Maria Pum mit einem teils schwammigen Vokabular, indem sie Begriffe streut wie gute Säurebildner, Entschlackung oder basische Kost.

So bleibt das Buch, trotz der vielen interessanten und gelungenen Rezepte und nützlichen Hinweise zu einzelnen Lebensmitteln eher an der Oberfläche kleben – doch das kann man wohl Detox-Programmen im Allgemeinen anlasten. Zwar rät Pum dazu, auch einige der Rezepte ‚in ihren täglichen Speiseplan auf[zu]nehmen‘, prinzipiell aber geht es hier nicht um eine dauerhafte Ernährungsumstellung, sondern eben um eine vorübergehende Entlastung des Körpers, um dann wieder wie gewohnt weiter zu machen. Zucker, Kaffee, Alkohol, Nikotin etc. sollen nur während der Detox-Kur vermieden werden. Fraglich ist es, inwieweit ein solches zweiwöchiges Unterfangen überhaupt eine Wirkung zeigen kann.

Wünschenswert wäre hingegen ein Programm, das Menschen dauerhaft aus einer unausgewogenen Fehlernährung abholt und in jene Ernährung führt, die ihrem Körper nachhaltig dienlich ist. Nur auf diese Weise kann gewährleistet werden, dass das Wohlbefinden auch gut bleibt und dass außerdem die Gefahr für Zivilisationskrankheiten verringert wird. Auf letzteres Thema geht Pum leider überhaupt nicht ein. Doch bleibt zu hoffen, dass eine solche Detox-Kur für viele als ein unverbindliches Experiment anfängt und das neue Wohlbefinden dann möglicherweise den Weg ebnet, die Ernährung dauerhaft anzupassen.

Ebenfalls im Neun Zehn Verlag erschienen und bei uns vorgestellt sind u.a.  Vegan Oriental von Parvin Razavi, Rohkost von Kristina Unterweger sowie aus der VEBU-Reihe Vegane Tapas von Gonzalo Baró.

 

Buchbesprechung von Nora Maria Nagel, Frankfurt

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Hinweise zum Rezept

Salz- und Pfefferangaben: Die genannten Mengen an Salz und Pfeffer sind nur Pauschalangaben, sie sind individuell, je nach Geschmack variierbar. Allerdings ist es ratsam, insbesondere beim Salz, die Menge nicht zu stark zu erhöhen, sondern wenn möglich, sogar zu reduzieren.

Bund Spargeln: Die Autorin verwendet einen Bund Spargel, allerdings kann dieser je nach Herkunftsland schwanken. So ist in der Schweiz ein Bund spanischer Spargeln ca. 1 kg schwer, wogegen einheimische Produkte im Bund à 500 g erwerbbar sind.

Tipps

Verfärbungen vermeiden: Beim Schälen der Roten Bete empfiehlt es sich, Handschuhe zu verwenden, um Verfärbungen an den Händen zu vermeiden.

Frisch gepresste Säfte: Den für dieses Rezept benötigten Limetten- und Zitronensaft pressen Sie am besten frisch. Den übrig gebliebenen Saft können Sie verwenden um Tee oder Wasser entsprechend zu aromatisieren.

Alternative Zubereitung

Spargelsud intensivieren: Für den Spargelsud können Sie, um einen noch intensiveren Geschmack zu erzielen, zunächst die Spargelschalen im Wasser (bereits unter Zugabe von Salz und Zitronensaft) kochen. Nach etwa 8 Minuten die Schalen mit einer Schaumkelle herausholen. Danach mit dem Kochen des Spargels, wie im Rezept beschrieben, fortfahren.