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Apfelbrot mit Nüssen und Cranberries

Das fruchtig-saftige Apfelbrot mit Mandeln, Nüssen, Cranberries, Apfelsaft und Aprikosen können Sie sowohl als Frühstück, zum Tee oder als Snack geniessen.

Vegane Kochkost

30min   14h   leicht


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Zutaten (für Personen, )


Nährwerte pro Person Frau Mann
Energie 327 kcal 16,4 % 13,1 %
Fett/Lipide 12 g 16,8 % 14,7 %
davon gesättigte Fette 1 g 5,2 % 3,5 %
Kohlenhydrate 49 g 18,2 % 14,5 %
davon Zucker 25 g 27,4 % 22,4 %
Ballaststoffe 5,5 g 21,9 % 21,9 %
Proteine (Eiweiss) 7 g 13,9 % 11,6 %
Kochsalz (Na)57 mg 2,4 % 2,4 %
Eine Portion wiegt 145g. Empfohlene Tagesdosis nach GDA.
Fett/Lipide
Kohlenhydrate
Proteine (Eiweiss)
Kochsalz

Küchengeräte

  • Zerkleinerer
    oder Küchenmaschine (Kneten, Rühren etc.)
  • Pürierstab/Stabmixer
  • Sparschäler, Schäler
  • Kühlschrank
  • Backofen
  • Backblech (Kuchenblech)

Zubereitungsart

  • kochen
  • backen
  • zerkleinern oder mahlen
  • mixen
  • kühlen
  • durchziehen
  • raspeln (raffeln)

Zubereitung

  1. Die Äpfel waschen, entkernen und entweder grob raspeln oder in feine Stiftchen schneiden.

  2. Sie können die Äpfel, ebenso wie anschliessend die Nüsse und getrennt davon die Trockenfrüchte auch in einem sogenannten Zerkleinerer oder einer geeigneten Küchenmaschine häckseln. Das geht einfacher als sie mit dem Messer zu zerkleinern und spart selbst neben dem Reinigungsaufwand der Maschine Zeit.

  3. Die Mandeln und Nüsse mit dem Messer oder im Zerkleinerer bzw. einer entsprechenden Küchenmaschine hacken.

  4. Getrocknete Aprikosen und Cranberries ebenfalls im Zerkleinerer bzw. einer entsprechenden Küchenmaschine oder mit dem Messer hacken.

  5. Im Originalrezept sind neben Cranberries (50 Gramm für zwei Apfelbrote) auch Rosinen (70 Gramm) im Rezept enthalten.

  6. Die vorbereiteten Zutaten in eine grosse Schüssel geben und mit Agavensirup, Zimt, Nelken, Kakaopulver und Apfelsaft mischen. Über Nacht zugedeckt im Kühlschrank gut durchziehen lassen.

  7. Anstelle des Agavensirups verwenden die Autoren Rohrohrzucker (80 Gramm für zwei Apfelbrote).

  8. Am nächsten Tag den Backofen auf 150-160 °C vorheizen.

  9. Mehl, Salz und Backpulver mischen, zu den übrigen Zutaten geben und alles gut durchkneten, bis ein zäher Teig entstanden ist.

  10. Gegebenenfalls noch etwas Mehl hinzufügen, wenn es zu flüssig erscheint.

  11. Den Teig halbieren und daraus 2 Brotlaibe formen (die Laibe mit feuchten Händen in Form bringen) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech platzieren.

  12. Im vorgeheizten Ofen etwa 1 ½ Stunden backen. Die "Apfelbrote mit Nüssen und Cranberries" auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und anschliessend servieren.


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Buch
Buchcover "Regionale Winterküche- soja- und weizenfrei, vegan"
Regionale Winterküche
Verlag Eugen Ulmer, Miriam Emme
Weitere Bilder (6)
Bestellmöglichkeiten

Regionale Winterküche von Miriam Emme und Daniela Friedl zeigt Ihnen, wie vegane, soja- und weizenfreie, dennoch kreative Gerichte auch im Winter Spass machen.

Über die Autorinnen
Die Sportjournalistin Daniela Friedl ernährt sich schon seit ihrer Kindheit vegetarisch und seit 2009 vegan. Hauptberuflich ist sie als Autorin und Fotografin tätig. Als gelernte Yogalehrerin bietet sie zudem ganzheitliches pferdegestütztes Entspannungstraining und vegane Kochkurse an. 

Miriam Emme, ausgebildete Grafik-Designerin und Illustratorin, stiess im Jahre 2009 aufgrund einer Krankheit auf die amerikanische Rohkostbewegung und stellte über Nacht ihre Ernährung um. Durch intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Ernährung gelang es ihr, die Krankheit zu besiegen.

Inhalt des Buches
Die Rezepte sind in folgende Kapitel gegliedert:

  • Frische Salate & deftige Suppen
  • Herzenswärmende Hauptgerichte
  • Süßes zum Dahinschmelzen
  • Verpackt, versteckt, verschenkt

Das Buch beginnt mit einem Inhaltsverzeichnis in dem die Rezepte, eingeteilt in die entsprechenden Kapitel, aufgelistet sind.

Es wird Winter
„Wenn es draussen unbehaglich und dunkel wird, beschert uns der Duft von Maroni, Zimt und Vanille ein vertrautes Gefühl der Geborgenheit, Wärme und Schutz.“ Die vorgestellten Gerichte enthalten Kombinationen wärmender Gewürze mit heimischen Zutaten. Alle Rezepte sind vegan, weizen- und sojafrei, ergänzt sind sie durch stilvolle Bilder und wertvolle Informationen zu den verwendeten Zutaten.

Saisonale & regionale Lebensmittel in der kalten Jahreszeit
Die Autoren setzen gezielt auf regionale und saisonale Zutaten, da einerseits durch geringe Transportwege weniger Nährstoffe verloren gehen, die Qualität besser erhalten bleibt und man andererseits so die Umwelt schont.  

Dieser Abschnitt enthält eine Einführung regionaler und saisonaler winterlicher Zutaten von A wie Apfel bis Z wie Zwiebel mit interessanten und hilfreichen Informationen, durch attraktive Abbildungen ergänzt.

Rezepte

  • Frische Salate & deftige Suppen: Durch Kombinationen aus heimischen winterlichen Gemüsen entstehen Gerichte wie der Kürbiscappucino mit Curry und Haferschaum und der Orangen-Rotkohl-Salat.
  • Herzenswärmende Hauptgerichte: Diese winterlich- wärmenden Gerichte enthalten bis auf wenige reine Gemüsegerichte zumeist einen Teiganteil, wobei stets auf Weizen verzichtet und sattdessen Dinkelmehl oder auch Mais-oder Roggenmehl zum Einsatz kommen. Aufgeführte Rezepte sind beispielsweise die Fenchel-Sauerkraut-Taschen, Wirsingknödel und der Rosenkohl mit Maroni.
  • Süßes zum Dahinschmelzen: Wenn es dunkel und kalt ist und die Adventszeit näher rückt, darf das Süsse nicht fehlen. So enthält dieses Kapitel eine grosse Auswahl an himmlischen Desserts, die fast alle einen Getreideanteil aufweisen, wie der Apfel-Hirse-Auflauf, die süssen Mandelzöpfe oder die Lebkuchen.
  • Verpackt, versteckt, verschenkt: Aufgeführt sind sowohl süsse als auch salzige Rezepte. Neben Gebackenem wie Grissini, sind Aufstriche, beispielsweise der fruchtige Cranberryaufstrich, oder Gewürzmischungen, wie das Lebkuchengewürz genannt.

Am Ende des Buches folgt ein Rezept-Index nach Hauptzutaten gegliedert in alphabetischer Reihenfolge, Infos zu Rezepten, Lebensmitteln und zum Einklauf, Informationen über die Autorinnen und Tips zum Weiterlesen.

Gesamteindruck
Miriam Emme und Daniela Friedl zeigen mit diesem Buch, unter Verwendung winterlicher, regionaler Produkte, wie vielfältig vegane Küche sein kann. Neben Klassikern, wie Grünkohlsuppe und Lebkuchen, gibt es fantasievolle Kreationen wie Zwiebelblumen in Mandelpanade und Süsser Pastinakenreis. Die Rezepte sind alle unkompliziert und somit alltagstauglich. Die Zubereitungszeiten, welche praktischerweise jeweils angegeben sind, betragen in der Regel zwischen 20 Minuten und ein einer Stunde, manchmal 1 ½ Stunden (insbesondere wenn Ruhezeiten dazwischen liegen). Die Zutaten sind, bis auf einige wenige, in jedem Haushalt zu finden. Schön sind die ergänzenden Tipps zu den Rezepten, die die Zubereitung erleichtern, eine Beilage empfehlen oder zusätzliche Informationen liefern. Auch die stimmungsvollen Bilder zu beinahe jedem Rezept sind sehr schön, da man sich das Endergebnis so besser vorstellen kann.
Winterlicher Genuss- vegan & regional ist insbesondere für den Einsteiger in die Welt der veganen Küche ein empfehlenswertes Buch. Die Rezepte sind entsprechend der Jahreszeit deftig und wärmend. Durch den hohen Anteil an Getreideprodukten, zumeist glutenhaltiges Dinkelmehl, sind jedoch viele Rezepte für Menschen mit Glutenintoleranz nicht ohne Abwandlung geeignet. Aus gleichem Grunde haben viele Gerichte einen relativ hohen Kaloriengehalt. Hier wäre ein höherer Anteil von Früchten und Gemüse bei zumindest einem Teil der Rezepte wünschenswert.

Von Daniele Friedl und Miriam Emme sind, entweder in Kollaboration oder aber alleine, schon folgende Bücher erschienen: Schnelle vegane Küche: Sojafrei & einfach, Vegane Hausmannskost, Vegane Glücksküche: Soja- und glutenfrei, Vegane Versuchung: Soja- und glutenfrei.
Regionale Winterküche- soja- und weizenfrei, vegan ist sowohl beim Ulmer Verlag als auch bei Amazon erhältlich.

 

Buchbesprechung von Dr. med. vet. Inke Weissenborn

... mehr

Hinweise zum Rezept

Dinkelmehl: Dinkel, ein sogenanntes "Spelzgetreide", ist als Verwandter des Weizens ein glutenhaltiges Getreide. Auch wenn es Informationen über erhöhte Verträglichkeit bei Weizenallergiker gibt, sollten Zöliakie-Patienten den Dinkel im selben Masse meiden wie Weizen. Hinsichtlich des Gehaltes an Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen bestehen gewisse Unterschiede zwischen Dinkel und Weizen, es ist jedoch fraglich, ob diese geringen Unterschiede bei den üblichen Verzehrgewohnheiten zum Tragen kommen. Deutlich abweichend ist jedoch der Kieselsäuregehalt des Dinkels, der stark über dem des Weizens liegt.

Mandeln und Nüsse: Trotz ihres hohen Fettgehaltes sind Mandeln und Nüsse sehr gesund, da sie viele gesunde, ungesättigte Fettsäuren enthalten.

Getrocknete Früchte sind oft geschwefelt: Das Behandeln von getrockneten Früchten mit Schwefeldioxid hat für grossindustriell agierende Produzenten zweierlei Vorteile: Einerseits hilft die Schwefelummantelung Fäulnis vorzubeugen da sie den Stoffwechsel vieler Mikroorganismen hemmt und damit die Haltbarkeit des Produktes verbessert, andererseits bleibt so die Farbe der Früchte erhalten. Letzteres geschieht unter anderem durch die Eigenschaft von Schwefel, oxidationsfördernde Enzyme zu hemmen. Dies macht das Obst zwar optisch attraktiver für viele Kunden, nichtsdestotrotz raten wir generell von geschwefeltem Trockenobst ab. Auch dies hat mehrere Gründe: Durch den Konservierungsprozess kommt es zur Zerstörung einiger Vitamine, wie beispielsweise Folsäure, ausserdem kann Schwefel für Asthmatiker und Allergiker gesundheitliche Konsequenzen haben.

Weinsteinbackpulver: Das Weinsteinbackpulver ist wie herkömmliches Backpulver ein hauptsächlich zum Backen verwendetes Triebmittel, bei dem durch Einwirkungen von Wasser, Säure und Wärme die Bildung von Kohlenstoffdioxid (CO2) erfolgt. Die Freisetzung des Gases lockert den Teig und vergrössert sein Volumen. Die beiden Backpulverarten bestehen im wesentliche aus drei Komponenten: Backtriebmittel, Säuerungsmittel und Trennmittel. Das Backtriebmittel reagiert dank des Trennmittels nur unter gewünschten Bedingungen mit dem Säurungsmittel und erzeugt so CO2. Bei beiden Backmischungen dient Natron als Kohlenstoffdioxid-Quelle, allerdings enthält Weinsteinbackpulver im Gegensatz zum Backpulver Weinstein (bzw. Weinsäure) als Säure und nicht Phosphat. Weinstein ist ein Nebenprodukt der Weinherstellung das man beispielsweise aus Rohweinstein Ablagerungen in Weinfässern gewinnen kann. Es ist somit eine natürliche Alternative zum herkömmlichen Backpulver und reagiert erst durch Erhitzung im Ofen mit dem Backtriebmittel. Die Wirkung ist die gleiche wie bei konventionellem Backpulver mit Phosphat. Hersteller von Weinsteinbackpulver beschreiben ihr Produkt würde den Geschmack des Gebäcks vermildern, doch konnten wir das im Blindtest nicht erkennen.

Tipps

Apfelsaft selber herstellen: Haben Sie keinen Apfelsaft zur Hand und möchten Sie keine extra Küchenmaschine beschmutzen, können Sie genauso einen kleinen geschälten Apfel im Zerkleinerer pürieren und ihn anstelle des Saftes verwenden.

Alternative Zubereitung

Alternative Zutaten: Im Originalrezept verwendet Daniela Friedl Rohrohrzucker, den wir durch Agavensirup ersetzt haben. Sie können ebenso gut Honig oder eben den von den Autoren vorgeschlagenen Rohrohrzucker nehmen. Honig ist allerdings streng genommen nicht vegan.
Das Dinkelmehl können Sie durch Dinkelvollkornmehl oder Weizenvollkornmehl ersetzen und anstelle von Rosinen haben wir eine erhöhte Menge an Cranberries eingesetzt. Letztere erzeugen aufgrund ihres leicht säuerlichen Charakters einen guten Kontrast zu süssen Leckereien und eignen sich auch hervorragend für die Apfelbrot-Mischung.

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Prof. Dr. Baumslag erklärt die Wichtigkeit des Stillens und die Probleme der Flaschenmilch mit so vielen Fakten, dass jede werdende Mutter das wissen sollte.
Buchbesprechung "Milk, Money, and Madness" von Prof. Dr. med. N. Baumslag und Dia L. Michels

Buchbesprechung "Don't Drink Your MILK!", von Frank A. Oski
Ein weiterer Arzt hat die Probleme der Milch erkannt und darauf hin zahlreiche wissenschaftliche Studien analysiert und für 32 davon zeigt er den Kurztext dazu.
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Das Erb-Müsli, ein besonders gesundes Frühstück, ist eine starke Abwandlung des Schweizer Birchermüsli. Vegan, also ohne Milch, gekeimte oder gerollte Samen etc
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